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Jupf: Archiv Nr.58

Inhalt Nr. 58 (Juni 2005)

Aus dem Ev. Jugendpfarramt

Kirchentag statt Ibiza
Kölner Kultur-Café auf dem Kirchentag
fair_eint - das vierte Jugendcamp
Raus aus dem Haus und rein ins Netz
Radio unerhört - Abschlussfest Weltkindertag in Köln
Neuer Bus für die Evangelische Jugend
Offene Jugendarbeit lebt!
Umfrage

Aus den Jugendreferaten

School's out for summer!

Aus den Gemeinden und Schulen

Korruption und Krieg im Kanalsystem der Ratten
Lecker essen und basteln
Tüftler gabes sich die Klinke in die Hand

Blick über den Tellerrand

Und plötzlich waren sie da...
"Gastfreundschaft ist Diakonie"
Aufklärung per Telenovela
(Der) Wert (meiner) Arbeit
Schuldnerberatung bei Handy- und Telefonrechnungen
CasaNova gegen Graffiti-Hysterie
Jugendreisen stützen die Wirtschaft
Alkopops in der Tüte

Medien und Materialien

Neu: "Jesus-DVDs" für Gemeinde und Schule
"Versprechen muss man halten: Kinderrechte gegen Kinderarmut"
Nobody knows - Keiner möchte es wissen
If God is a DJ
Religionen im Blick
Suchvorbeugung: Informationen aus der Region
Radio Kakadu - schon gehört?
Infodatenbank zur Projektfinanzierung

Anregungen für die Arbeit vor Ort

Gospel-Award 2005 auf der Popkomm
Freizeiten-Hotline für den Notfall
Unterstützungs-Preis für Medienprojekte

Sag es allen weiter

Studiotour mit Kamera
Freiwilliges soziales Jahr im Medienzentrum
Vier-Städte-Projekt zu Urban Culture

Weitergedacht

Schwerpunktthema Offene Ganztagsschule

 

 

"Kirchentag statt Ibiza"

So lautete das Motto des Faltblatts für Jugendliche - angesichts der Temperaturen und der Wasserspiele auf dem Messegelände wirklich keine schlechte Alternative. Und tatsächlich sind zahlreiche Jugendliche dem Ruf nach Hannover gefolgt. Rund 40 % der Kirchentags-BesucherInnen waren jünger als 29 Jahre, etwa 400 Jugendliche kamen aus den Gemeinden der Region Köln. Viele davon waren als "SpionInnen" aktiv, das heißt, sie haben die besuchten Veranstaltungen, Hallen und Zentren genau beobachtet und im Hinblick auf den Kirchentag 2007 bewertet.

110 Beobachtungsbögen haben wir bis heute - zwei Tage nach dem Abschlussgottesdienst - bekommen und ausgezählt. Das überraschende Ergebnis: Bisher ist kein Trend zu erkennen, welche Veranstaltungen besonders beliebt sind, stattdessen spiegelt sich die Fülle des Angebots auch in den Nennungen der Jugendlichen wider. Von Bibelarbeit bis Bioethik, vom Workshop Straßentheater bis zum Rock-Pop-Theater und Konzert-Jugendgottesdienst, von einzelnen Ständen auf dem Markt der Möglichkeiten bis zu den verschiedenen Kölner Angeboten - 53 verschiedene Veranstaltungen wurden (in der jetzigen kleinen Auswahl) besucht und beobachtet. Sie wurden meist gut benotet, manchmal aber auch kritisiert, weil z.B. in den Podiumshallen die Verstärkung oft nicht ausreichte, um auch in den hinteren Reihen etwas zu verstehen, oder die Wartezeit (etwa beim Bibelparcours) zu lang war. Die Jugendlichen bemerkten auch, dass auffallend wenige behinderte BesucherInnen teilnahmen.

Für alle diejenigen, die sich beim kommenden Kirchentag aktiv beteiligen möchten, Ideen für eigene Veranstaltungsformen entwickeln und diese vielleicht schon auf dem rheinischen Jugendcamp im nächsten Jahr ausprobieren wollen, gibt es am 9. und 10. September eine Zukunftswerkstatt. Bei Interesse bitte wenden an: Ruth Klevinghaus im Jugendpfarramt oder an die synodalen Jugendreferate.

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Das Kölner Kultur-Café auf dem Kirchentag

Zum ersten Mal gab es ein Kölner Kultur Café speziell (aber nicht nur) für junge Leute auf dem Kirchentag. Ein ansehnliches Programm mit Produktionen und Aufführungen der Ev. Jugend in Köln und Umgebung wurde dafür zusammengestellt und in einem wunderschönen Zelt präsentiert. Ein Jugendgottesdienst und viel Kultur mit (u.a.) Pantomime, Kurzfilmfestival, Musical, Theater und Chorkonzert gehörten zu den zahlreichen Veranstaltungen. Anfangs gab es einige Startschwierigkeiten, da nicht so viele Besucher kamen. Dies lag wohl einerseits an der etwas unglücklich ausgefallenen Ankündigung im Hauptprogramm, aber wohl auch an der großen Hitze, die im Zelt für noch höhere Temperaturen sorgte als draußen. Nach und nach fand aber immer mehr Publikum den Weg ins Kulturcafé und konnte sich dort über die exzellenten Darbietungen freuen.

Für alle, die nicht dabei waren, hier eine kleine Fotoreportage rund um das "Kulturzelt":

An dieser Stelle erscheint in der gedruckten Fassung eine Bildreportage. Wer Interesse an dieser Reportage hat, wende sich bitte ans Jugendpfarramt.

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fair_eint

Das vierte Jugendcamp der Ev. Jugend im Rheinland - Moers 15. - 18. Juni 2006

Ja, es ist wieder soweit! Im nächsten Jahr gibt es wieder ein Jugendcamp, diesmal in Moers. Die kleine Stadt am Niederrhein ist vielen Jugendlichen und Erwachsenen durch das alljährliche Pfingstfestival bekannt. Genau dort, wo sonst das Festival stattfindet - im großen Park und in der Stadt - treffen sich vom 15. - 18. Juni 2006 mehrere tausend Jugendliche aus evangelischen Gemeinden, Verbänden und den Offenen Jugendeinrichtungen aus dem ganzen Rheinland.

Das Camp findet während der Fussballweltmeisterschaft (Vorrunden) statt - das Motto fair_eint weist auf fair-play, aber auch auf Aspekte des weltweiten Miteinanders hin. Beides soll auch im Jugendcamp eine wichtige Rolle spielen.
Feiern, Sonne genießen, Leute aus aller Welt treffen, workshops besuchen oder anbieten, Musik hören oder auf die Bühne bringen, Gottesdienst, Theater, Fußball,... tausend Möglichkeiten, die vier Tage in Moers zu verbringen.
Bei der Planung können und sollen die Jugendlichen mitreden. Jugendliche Talente, jugendliche Fantasie sind gefragt, damit das Treffen so wird, wie Jugendliche es mögen.

Vielleicht ergibt sich ja während der Sommerfreizeit eine Gelegenheit, mit den TeilnehmerInnen schon erste Gedanken zu "spinnen": Wie müsste ein Camp aussehen, das die Jugendlichen lockt? Was würden sie dort am liebsten erleben? Was können sie mitbringen? Was würden sie gerne ausprobieren?
Im Herbst wird´s dann ernst mit der Planung - bei einer Zukunftswerkstatt für alle, die das Jugendcamp und das Jugendprogramm beim nächsten Kirchentag (2007 in Köln) in den Blick nehmen wollen. Der Termin steht schon fest: 9. und 10. September - eine spezielle Einladung kommt später.

Nachfragen, Ideen, Anbebote, Wünsche und Vorschläge bei Ruth Klevinghaus im Jugendpfarramt oder in allen Jugendreferaten, klevinghausSonderzeichennetcologne.de oder 0221 / 93 18 01-14.

Natürlich kann man auch einfach teilnehmen und genießen - Jugendliche ab Konfi-Alter sind dazu herzlich eingeladen. Das Camp eignet sich auch gut als attraktives Angebot, sich nach der Konfirmation noch einmal wieder zu sehen.

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"Raus aus dem Haus und rein ins Netz"

Kinderprojekte mit dem girlspace - Internetcafé für Mädchen

Outdoor-Erfahrungen und Internet, wie passt das zusammen? Indem Ihr z.B. mit Eurer Kindergruppe rausgeht, im Park, im Wald oder in der Stadt "Abenteuer" erlebt, gemeinsam eine Fotostory herstellt und diese dann auf einer Seite im Internet veröffentlicht. Oder indem Ihr im Internet recherchiert, wie man in der Natur eine Nacht überlebt (oder auch nur einen Tag ohne Proviant) und es dann z.B. bei einer Wochenendfreizeit ausprobiert. Oder indem Ihr eine ganz andere Idee habt und sie mit Unterstützung der "girlspace"-Frauen umsetzt.

Das Projekt "Raus aus dem Haus und rein ins Netz" ist gedacht für Kindergruppen und junge Jugendgruppen, vor allem aus benachteiligten Stadtteilen und Wohngebieten. Die Technik ist vorhanden, es werden keine eigenen Rechner etc. benötigt - wohl aber etwas Zeit, um ein "Abenteuer" zu erleben und um mit Computern und Internet zu arbeiten.

Jedes Gruppen-Abenteuer wird gemeinsam mit Verantwortlichen aus dem "girlspace" geplant. Dort gibt es sowohl Outdoor-Erfahrungen als auch Indoor-Kenntnisse. Dabei wird auch überlegt, welche Erfahrungen mit dem Internet die Kinder bereits haben und in welcher Weise sie die Möglichkeiten des Internet bzw. die Computer in ihrem Projekt nutzen können. Besonders gerne werden Mädchengruppen betreut, aber diesmal sind auch gemischte Gruppen zugelassen.
Die Arbeit am Computer kann entweder im "girlspace" (Innenstadt) oder an mobilen Rechnern in der jeweiligen Gemeinde bzw. Jugendeinrichtung geschehen.

Wenn Sie oder Ihr Interesse an einer neuen Idee haben/ habt, mit Euren/Ihren Kindern einen Einstieg ins Internet sucht oder einfach Lust auf Abenteuer habt, dann ist dies das richtige Angebot. Meldet Euch: girlspaceSonderzeichennetcologne.de oder 0221 - 9526763

P.S. Im Mai erst war das girlspace Einrichtung des Monats im medienpädagogischen Atlas der Landesanstalt für Medien NRW. www.girlspace.de

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Radio unerhört - Abschlussfest

Herzliche Einladung zum Abschlussfest von "Radio unerhört 2005"!

Das Fest findet statt:

Am 30.Juni im
Garten des Jugendpfarramts, Kartäuserwall 24 b, Köln
von 18.00 bis 20.30 Uhr.

Wieder haben 14 Jugendgruppen aus verschiedenen Gemeinden des Stadtkirchenverbands Themen gesucht, Konzepte entwickelt, Leute interviewt, Musik ausgesucht und schließlich eine Radiosendung produziert. Die besten Sendungen werden mit dem evangelischen Oskar des Jugendradios, dem "Schwarzen Rohling", prämiert. Insgesamt vier Preise werden vergeben: zwei für die Gruppen bis 15 Jahre und zwei für die älteren.

Die Preisverleihung ist natürlich der Höhepunkt des Abends, aber es gibt noch ein weiteres Highlight: einen Film über das Radiomachen, entstanden mit Frechener Jugendlichen aus dem Jugendzentrum JoJo.

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Weltkindertag in Köln

Am Sonntag, den 18. September, wird das inzwischen schon traditionelle große Fest zum Weltkindertag im Rheingarten und auf dem Heumarkt gefeiert.

Als Ev. Jugend in Köln und Umgebung wollen wir diesmal mit einem etwas größeren Stand dabei sein. Unter dem Motto "Bei uns kann sich jedeR das Richtige rausfischen" werden die Kinder zum Angeln eingeladen. Mit jedem gefangenen Fisch haben sie Anrecht auf eine Mitmach-Aktion (z.B. Basteln, Schminken, Buttons herstellen, Luftballons knoten, kleine Experimente durchführen, ...). Das Grundprinzip kennen viele schon von unseren Aktionen auf dem Weihnachtsmarkt.

Zur Durchführung dieser Aktion suchen wir noch Gruppen von Jugendlichen, die Lust haben, eine solche Aktivität etwa drei Stunden lang anzuleiten und zu betreuen. Die Vorbereitung der Gesamtaktion machen Uta Stinshoff (Jugendreferat Mitte), Susanne Hermanns (Jugendreferat Nord), Jochen Gippert, Jörn Ruchmann (beide Jugendreferat Rechtsrheinisch) und Werner Völker (Jugendpfarramt).

Wer also Lust hat, mit einer Gruppe Ehrenamtlicher mitzumachen, sollte sich möglichst bald bei einem oder einer der Genannten melden.

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Neuer Bus für die Evangelische Jugend

Der Bus des Jugendpfarramts war in die Jahre gekommen. Deshalb hat die Firma Mobil, die uns diesen Bus seit 1999 zur Verfügung gestellt hat, sich wieder auf die Suche nach neuen Sponsoren gemacht, die durch ihre Werbung die Finanzierung eines Nachfolgers ermöglichen sollten.

Leider war die Ausbeute weniger groß als damals. Deshalb hat es jetzt nur für ein kleineres Modell gereicht. Der neue Bus ist nur ein Fiat Scudo, hat aber ebenfalls neun Sitzplätze (inkl. Fahrer).

Den Nachteilen durch das geringere Raumangebot steht aber auch ein kleiner Vorteil gegenüber: Trotz in den letzten Jahren erheblich gestiegener Kosten für den Unterhalt brauchen wir die Preise für die Gemeinden und Jugendgruppen, die den Bus ausleihen, nicht zu erhöhen. Es gelten also weiterhin folgende Preise:

31 Cent pro gefahrenen Kilometer, mindestens aber 15,50 € pro Tag und mindestens 31 € für Kurzeinsätze (weniger als zwei Tage).

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Offene Jugendarbeit lebt!

Tag der Offenen Tür in den Kinder- und Jugendeinrichtungen Kölns

Seit immer wieder Sparmaßnahmen und infolgedessen auch die Schließung von Jugendhäusern drohen, veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen (AGOT Köln) den Tag der Offenen Tür, um darzustellen, wie wichtig und vielfältig die Arbeit der offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen ist.

Ob als eigener Erfahrungsraum für Kinder und Jugendliche neben Familie und Schule, ob als Zentrum zur Förderung besonders benachteiligter Kinder oder mit speziellen Beratungsangeboten, ob als Veranstalter von Ferienprogrammen für Daheimgebliebene: Kinder- und Jugendeinrichtungen leisten einen wichtigen Beitrag für die Familien in den jeweiligen Stadtteilen.

Die Veranstaltungen zum Tag der Offenen Tür finden diesmal (mit zwei Ausnahmen) am Wochenende vom 17. - 19. Juni statt. Mit dabei als evangelische offene Einrichtungen: OT Treibhaus und OT Paulchen der Ev. Gemeinde Köln-Lindenthal, OT Werkstattstraße in Nippes, der Verein Jugendcafé der Ev. Gemeinde Neue Stadt mit den Einrichtungen OT Magnet, Seeberger Treff und Bauspielplatz Abendrothstraße sowie die Ev. Jugendarbeit der Kirchengemeinde Köln-Kalk.

Wenn dieses Info erscheint, sind die meisten dieser Veranstaltungen schon vorüber. Wie die Resonanz war, ist aber sicher auf den Internetseiten der AGOT (www.agot-koeln.de) nachzulesen.

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Umfrage

Zu Realität und Reichweite von Jugendverbandsarbeit

Im Jupf-Info 55 haben wir im vergangenen Oktober das Projekt dieser Umfrage, die bundesweit in der Ev. Jugend durchgeführt wurde, bereits vorgestellt. Hier nun in Kürze der aktuelle Stand:

  • Die bundesweit angelegte Repräsentativ-Umfrage ist abgeschlossen, ausgezählt und wird zur Zeit wissenschaftlich ausgewertet. Die öffentliche Präsentation der Ergebnisse soll im Dezember stattfinden.
  • Die vertiefende Umfrage für den Bereich Rheinland/Westfalen wurde ebenfalls durchgeführt. Aus unserem Bereich (Köln und Umgebung) sind über 200 Fragebögen beantwortet worden. Diese werden zur Zeit im Meinungsforschungsinstitut Psydata ausgewertet. Erste Ergebnisse werden auf einer Fachtagung am 30.6./1.7. in Düsseldorf bekannt gegeben.

Wir halten Sie/Euch weiter auf dem Laufenden!

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School is out for summer!

Verbandsweiter Aussendungsgottesdienst für Jugendliche

Sommer - Sonne - Urlaubszeit! Die Ferien stehen vor der Tür. Für viele bedeutet das Sonne, Strand, Relaxen - oder auch Berge, Wandern, Sport und Action. Vielleicht aber auch Langeweile zu Hause, Geld verdienen im Ferienjob, Sehnsucht nach den Freunden und Freundinnen....

Im zweiten verbandsweiten Jugendgottesdienst mit dem Titel "School's out for summer!" werden sich evangelische Jugendliche aus Köln und Umgebung mit diesen Fragen auseinandersetzen und gemeinsam den Countdown zu den Sommerferien starten.

Vorbereitet wird der Gottesdienst diesmal von erfahrenen JugendgottesdienstlerInnen aus der Gemeinde Pulheim. Mit viel Spaß, Musik und Aktionen zum Mitmachen sollen die BesucherInnen auf die schönsten Wochen des Jahres eingestimmt werden.

Im Anschluss an den Gottesdienst wollen wir die Aktion bei einem gemeinsamen Grillfest im Garten der Kartäuserkirche ausklingen lassen. Das Ende ist für 21 Uhr geplant. Eingeladen sind alle Jugendlichen aus Köln und Umgebung, Freizeitteams, Ferien- und Freizeitgruppen, sowie alle sonstigen Interessierten.

Wann und wo?

Mittwoch, den 29. Juni 2005
18:00 Uhr, Kartäuserkirche
Kartäusergasse 7, Kölner Südstadt

Für die Planung (Würste, Getränke etc.) wäre es hilfreich, wenn ihr euch vorher über eure Jugendreferate oder JugendleiterInnen kurz anmeldet.
Susanne Hermanns (Jugendreferat Köln-Nord, Tel.: 0221 / 528041), Ute Verch (Jugendreferat Köln-Rechtsrheinisch, Tel.: 0221 / 3382-284), Uta Stinshoff (Jugendreferat Köln-Mitte, Tel.: 0221 / 3382-288)

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Korruption und Krieg im Kanalsystem der Ratten

Eine Menge Beifall von den Zuschauern und begeistertes Lob von der Presse bekam das neue Stück "The Rat Race" des Ev. Jugendchors der Gemeinde Köln-Kalk. Stellvertretend sei hier die Kritik aus dem Kölner Stadtanzeiger v. 10.3.05 abgedruckt:

An dieser Stelle erscheint in der gedruckten Fassung ein Original-Artikel zum Thema. Wer Interesse an diesem Artikel hat, wende sich bitte ans Jugendpfarramt.

Nach dem Auftritt auf dem Kirchentag sind weitere Aufführungen geplant. Aktuelle Termine werden im Internet unter www.jugend-kalk.de bekannt gegeben. Wer die Premiere verpasst hat und jetzt schon ganz neugierig ist, kann auch für 10 € die DVD-Aufnahme von diesem Ereignis erwerben. E-Mail an mailSonderzeichenjugend-kalk.de.

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Lecker Essen und Basteln

Nicht nur die Aufführung eines Musicals, sondern auch die Vorbereitungszeit genossen die Kinder, die in der Ev. Kirchengemeinde Köln-Klettenberg an den Bibeltagen in den Osterferien teilnahmen, wie die Kölnische Rundschau v. 12.4.05 berichtete:

An dieser Stelle erscheint in der gedruckten Fassung ein Original-Artikel zum Thema. Wer Interesse an diesem Artikel hat, wende sich bitte ans Jugendpfarramt.

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Tüftler gaben sich die Klinke in die Hand

Ein Stück passend zum Einstein-Jahr - möchte man denken, aber es steckt noch viel mehr dahinter: Das junge Theater an der Kreuzkirche spielte "Sprechstunde für Erfinder", eine hintersinnige Satire nach einem Hörspiel von Stanislaw Lem. Der Kölner Wochenspiegel berichtete in seiner Ausgabe v. 27.4.05:

An dieser Stelle erscheint in der gedruckten Fassung ein Original-Artikel zum Thema. Wer Interesse an diesem Artikel hat, wende sich bitte ans Jugendpfarramt.

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"Und plötzlich waren sie da…"

An dieser Stelle erscheint in der gedruckten Fassung ein Original-Artikel zum Thema. Wer Interesse an diesem Artikel hat, wende sich bitte ans Jugendpfarramt.

(Artikel zum Thema: Erste Kontakte von eher kirchenfernen Jugendlichen zu einem Jugendheim)

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"Gastfreundschaft ist Diakonie"

Sebastian Hacke ist Student der Sozialarbeit an der Evangelischen Fachhochschule RWL in Bochum. Gleichzeitig arbeitet er seit drei Jahren im Nachtdienst von RAUM__58 in Essen - einer Notschlafstelle für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 21 Jahren in besonderen Lebenslagen. Über sein ganz persönliches Resümee schreibt er in Nerzwerk 3/05 des CVJM Westbund:

In den Jahren meiner Tätigkeit für die Notschlafstelle RAUM_58 in Essen ist Gastfreundschaft die wichtigste "Methode" geworden. Meine Kollegen und ich sind Gastgeber für Jugendliche, die nicht mehr weiter wissen, die nirgendwo mehr aufgenommen werden, die müde sind vom Tag und vom Leben und von denen manche zum Teil wirklich ganz unten in unserer Gesellschaft stehen.

Man erlebt Abend für Abend krasse Geschichten. Da frage ich mich manchmal, was ich da noch tun kann. Doch die Jugendlichen geben mir oft die Rückmeldung, dass gerade ein freundliches Wort, ein Gespräch, eine Mahlzeit und ein Bett ihnen helfen, ihre Sorgen und Probleme für ein paar Stunden vergessen zu können. Wir schenken ihnen damit ein Stück "Normalität", die sie in dieser Art oft nicht kennen.

In der Notschlaftstelle bin ich ein "professioneller" Gastgeber, der sein Handeln vor allem an den Bedürfnissen seiner Gäste ausrichtet. Gastfreundschaft ist Diakonie. Und wer weiß, wie oft wir wohl schon Engel beherbergt haben?

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Aufklärung per Telenovela

Fernsehserien und auch die spezielle lateinamerikanische Variante Telenovela mit ihren Herz-Schmerz-Geschichten dienen natürlich in erster Linie der Unterhaltung. Kann man solche "Seifenopern" als Aufklärungsprogramm benutzen - z.B. für einen verantwortungsvolleren Umgang mit Alkohol, Gewalt und AIDS?

Doch, wenn man es gut macht, geht auch das. Die von terre des hommes unterstützte nicaraguanische Organisation "Puntos de Encuentro" (Treffpunkte) macht es vor. Mit ihrer Teenager-Serie "El Sexto Sentido" (Der sechste Sinn) hat sie seit dem Start schon zahlreiche Preise bekommen und erreicht mittlerweile Einschaltquoten von 70 Prozent. Einmal pro Woche erzählen die Darsteller vom Leben, den Ängsten und Sorgen einer sechsköpfigen Clique von Teenagern. Sexualität und AIDS wird dabei immer wieder thematisiert, denn Aufklärung tut Not.

Es ist also möglich, Unterhaltung, Anspruch und Aufklärung zu verknüpfen. Welche Serie in den deutschen Vorabendprogrammen hat eigentlich ein ähnlich ambitioniertes Ziel?

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(Der) Wert (meiner) Arbeit

Evaluation als Methode der Selbstdarstellung heißt eine Fachtagung des Amtes für Jugendarbeit der EKiR, die sich an Hauptberufliche in der Kinder- und Jugendarbeit wendet:

Evaluation ist mehr als der bekannte Fragebogen. In der Evaluation werden die vielfältigen Informationen systematisch erhoben und ausgewertet. Die verwendeten Methoden werden dokumentiert und die Ergebnisse nachvollziehbar beschrieben. Nicht alles ist neu bei der Evaluation: Bei Seminaren z.b. werden Erwartungen von Teilnehmenden abgefragt; auch Auswertungen von Freizeiten sind gängige Praxis. Im Mittelpunkt der Tagungen steht die Wahrnehmung entsprechender Praxisbeispiele sowie die Herausbildung der ihnen innewohnenden Wertorientierungen.

An zwei Tagen werden wir teilnehmendenorientiert eine Methode zur Evaluation der eigenen beruflichen Aktivitäten kennen und anzuwenden lernen. Wobei der erste Tag der Beantwortung der Fragen: "Wie bewerte ich mich selbst?" und "Wie werde ich von anderen bewertet?" dient. Der zweite Tag dient der Reflexion der in der Zwischenzeit mit dieser Methode gemachten Erfahrungen. "War sie hilfreich?" "Gilt es Änderungen vorzunehmen?"

Durch die Entwicklung und Nutzung von Bausteinen und mit gezielter Planung sollen Selbstständigkeit und Unabhängigkeit innerhalb der Arbeit und ein sicherer Umgang in der Darstellung des Geleisteten entwickelt werden.

Datum: 23.11.05 und 22.03.06, jeweils 10 - 17 Uhr
Ort: AfJ, Graf-Recke-Str. 209, 40237 Düsseldorf
Leitung: Dorothee Heine und Klaus-Martin Ellerbrock
Kosten: 15 € je Tag
Anmeldung: Bis 31.10.05, Amt für Jugendarbeit, Tel. 0211 / 3610-297, Fax -280,

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Schuldnerberatung bei Handy- u. Telefonrechnungen

Schuldnerberatung in der Jugendarbeit - da dreht es sich oft um offen stehende oder zu hohe Handy- und Telefonrechungen. Die Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung bietet genau zu diesem Thema eine Fortbildung an (Titel: Rechtsprobleme bei Handy-Verträgen und Telefonmehrwertdiensten). Für Telekommunikationsverträge gelten nämlich besondere Rechtsvorschriften und die Angebote in diesem Bereich sind sehr komplex. Dies gilt natürlich auch für Rechtsfragen.

Auf dem Fortbildungstag am 4. Oktober werden verschiedene Vertragsformen (Mobilfunk, Festnetz, Call-by-Call, Preselection, Mehrwertdienste) vorgestellt, spezifische Rechtsprobleme dazu erläutert und konkrete Hilfen für die Beratung erarbeitet. Veranstalter (und Ort) ist der Verein Schuldnerhilfe Essen e.V., Pferdemarkt 5, 45127 Essen. Die Kosten betragen 70 €. Genauere Informationen sind unter Tel. 0201 / 82 72 60 erhältlich sowie im Internet unter www.fortbildung-schuldnerberatung.de. Dort kann man sich auch online anmelden oder ein Faxformular herunterladen.

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"CasaNova" gegen Graffiti-Hysterie

Hubschraubereinsätze gegen Graffiti-Sprayer, ein Gesetzentwurf mit härteren Strafen - diese vor kurzem von der Regierung vorgetragenen Überlegungen riefen bei nicht wenigen Kopfschütteln hervor. Die Kölner Gruppe CasaNova setzt sich gegen die Graffiti-Hysterie zur Wehr: "Gegen die Ausgrenzung wollen wir eine kritische Diskussion setzen, denn Kriminalisierung von meist jugendlichen Sprayern verspricht keine Problemlösung" sagen Mitglieder der Gruppe.

In den letzten Jahren hat CasaNova verschiedene Parties, Workshops und Ausstellungen, Podiumsdiskussionen sowie Vorträge organisiert. "Wir wollen den Leuten die positiven Seiten von Graffiti zeigen", heißt es. "Überall auf der Welt gibt es Bilder auf den Häusern. Das ist Teil der Jugendkultur". Nach wie vor fordern sie mehr legale Sprayflächen in Köln. Mehr dazu in einem Zeitungsartikel, den Interessierte gerne im Jugendpfarramt anfordern können.

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Jugendreisen stützen die Wirtschaft

Neben dem unbestreitbaren wertvollen pädagogischen Effekt haben Kinder- und Jugendreisen auch eine nicht zu unterschätzende wirtschaftliche Bedeutung, wie Norbert Krause vor kurzem in der Zeitschrift jugend & reisen informationsdienst (1/05) darlegte. Selbst bei konservativen Schätzungen kommt man auf 43,8 Millionen Übernachtungen pro Jahr, das sind 13 % der gesamten touristischen Übernachtungen in Deutschland und damit mehr als der Marktanteil aller Gasthöfe und Pensionen mit 12,4 %.

Bei einem Umsatz von ca. 1 Milliarde Euro werden rund 50% für Lohn- und Gehaltskosten ausgegeben, wodurch viele Arbeitsplätze, und sei es nur für Teilzeit- und Saisonkräfte, gesichert werden. Dies gilt besonders für die Region, da die Gäste Produkte benötigen, die größtenteils regional beschafft werden können, und, z.B. für die Instandhaltung, örtliche Dienstleistungen in Anspruch genommen werden.

Eine besondere Bedeutung haben die Kinder- und Jugendfahrten auch für die Tourismusentwicklung in der jeweiligen Region. Im Rahmen der Aufenthalte werden örtliche Museen besucht, Freizeiteinrichtungen genutzt und örtliche Kooperationspartner benötigt. Die Fahrten leisten damit einen erheblichen Beitrag zur wirtschaftlichen Stärkung gerade auch von Regionen, die nicht unbedingt über eine hohe Attraktivität im Tourismus verfügen.

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Alkopops in der Tüte

Es war fast zu befürchten: Nach der Besteuerung von Alkopops durch die Bundesregierung suchen findige Anbieter neue Wege, alkoholische Produkte speziell für Jugendliche auf den Markt zu bringen. Subyou heißt das neue Mixgetränk, ein Instantpulver verschiedener Geschmacksrichtungen, das sich mit Wasser in einen Drink verwandelt (4,8 % Alkohol bei 250 ml).

Produktion und Vertrieb des steuerfreien Alkopops aus der Tüte werden im Internet unter Partyfreaks ausführlich besprochen. Einfluss auf den Alkoholkonsum von Jugendlichen hat aber neben den Trinkgewohnheiten der Eltern vor allem auch die Verfügbarkeit von Alkohol. Und eine Alterskontrolle ist im Internet nicht möglich. Angesichts einer alkoholbedingten Sterblichkeitsrate von 18 % bei männlichen und 8 % bei weiblichen Jugendlichen (15-19-jährig) besteht wohl auch in diesem Fall Handlungsbedarf.

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Neu: Jesus-DVDs für Gemeinde und Schule

Die Melanchthon-Akademie hat nach dem Erfolg mit den beiden DVD-educativ-Film-Versionen "Luther" und "Bonhoeffer" jetzt die Lizenzen für zwei weitere Filme erworben. Diese können zu verschiedenen Anlässen in der Jugendarbeit eingesetzt werden, z.B. im Rahmen des Weltjugendtages oder während einer Bibelwoche, um das Leben von Jesus Christus auf moderne Weise neu ins Bewusstsein zu rufen. Die Filme:

Das 1. Evangelium Matthäus - Pasolinis Klassiker zeichnet - und hält sich dabei streng an den Wortlaut des Matthäus-Evangeliums - ein radikales Jesusbild.

Jesus von Montreal heißt das moderne Passionsspiel des kanadischen Filmemachers Denys Arcand: In Montreal gerät der Jesus-Darsteller in Konflikte, die den Zuschauer zu einer Auseinandersetzung mit dem Jesus der Evangelien provozieren. Dieser Film ist - außer in dieser Version - bisher noch nicht als DVD erhältlich!

Jedes DVD-Paket besteht aus dem kompletten Spielfilm in zwei Sprachen, Dokumenten zum Film-Thema, Arbeitsblättern und Unterrichtsentwürfen für unterschiedliche Fachrichtungen als Text-Datei.

Die von der Melanchthon-Akademie erworbenen Lizenzen gelten für das gesamte Gebiet des Evangelischen Stadtkirchenverbandes. Anders als bei einer üblichen Kauf-DVD, die ausschließlich die private Nutzung erlaubt, ist mit dieser Lizenz die öffentliche Aufführung im Rahmen der Jugendarbeit, aber auch in der Schule, bei Gemeindeveranstaltungen oder der Erwachsenenbildung erlaubt. Jede DVD kostet 17,50 Euro (+ Porto). Wer beide "Jesus-DVDs" bestellt, zahlt nur 30 Euro. Auch "Luther" und "Bonhoeffer" können weiter bestellt werden: Der Preis für alle 4 DVDs: 50 Euro.

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"Versprechen muss man halten -
Kinderrechte gegen Kinderarmut

Jedes 10. Kind in Deutschland lebt in Armut - so der Kinderreport 2004. "Wenn Kinder durch Armut von der Teilhabe an der Gesellschaft ausgeschlossen werden, so ist ihre ‚heile Existenz' verletzt - ein untragbarer Zustand, der zum Handeln zwingt" begründet Mike Corsa, Generalsekretär, die von der aej (Arbeitsgemeinschaft der Ev. Jugend in Deutschland) gestartete Aktion gegen Kinderarmut.

"Versprechen muss man halten - Kinderrechte gegen Kinderarmut" heißt die Kampagne, bei der sich Kinder selbst mit dem Thema "Armut von Kindern" auseinandersetzen und sich ihre Meinung bilden.

Teil dieses Projekts ist eine Postkartenaktion an Mitglieder des deutschen Bundestages, die noch bis zum 21. September läuft. "Armut verletzt zahlreiche Kinderrechte", heißt es dort unter anderem, arme Kinder fühlten sich oft weniger wert, seien z.B. durch schlechte Wohnungen und schlechtere Bildungschancen größeren Belastungen ausgesetzt als andere Kinder.

Natürlich kommen beim Thema "Kinderarmut" auch sofort Fragen auf wie: Warum sind Kinder arm? Was bedeutet Armut? Wie kann diese Situation verbessert werden? Ein Materialheft der aej geht auf diese Fragen ein und gibt Unterstützung dabei, selbst Antworten zu finden und aktiv zu werden.

Das Heft, die Postkarten, eine E-Card und ein Stundenplan mit aufgedruckten Kinderrechten können kostenlos bei der aej unter Tel. 0511 / 1215-164, Fax -297 bestellt oder im Internet unter www.evangelische-jugend.de heruntergeladen werden.

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"Nobody knows" - Keiner möchte es wissen

"Es war mein Interesse, mich in die Gedankenwelt der Kinder hineinzuversetzen (...), als Gegensatz zur Perspektive, die von der Außenwelt vertreten wird", sagt der japanische Regiesseur Hirokazu Kore-eda zu seinem neuen Film "Nobody knows". Vier von ihrer mittellosen und überforderten Mutter in einem Apartment zurückgelassene Kinder versuchen in der Großstadt zu überleben und sind dabei dem Prozess zunehmender Verwahrlosung ausgesetzt.

Mit seinem auf engstem Raum inszenierten Film formuliert Kore-eda keine wohlfeile soziale Anklage. Doch er macht deutlich, dass sich der Verwahrlosungsprozess nicht im Geheimen, sondern gewissermaßen unter den Augen der Öffentlichkeit abspielt: Die Vermieterin schaut weg, als die Miete ausbleibt, der Angestellte der Stadtwerke, der Strom und Wasser abstellen lässt, vollstreckt gedankenlos das soziale Todesurteil. Gegenüber der Gleichgültigkeit und Verantwortungslosigkeit der modernen städtischen Lebenswelt steht aber auch der erstaunliche Selbstbehauptungswille und der bewegende innere Zusammenhalt der Geschwister.

Der Film läuft noch bis 7. Juli in der Brotfabrik in Bonn (s. auch www.rapideyemovies.de).

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If God is a DJ

"Jugend und Religion" - das sei ein Thema, das von der etablierten Sozialforschung eher stiefmütterlich behandelt werde, fand eine Gruppe von Studierenden an der Esslinger Hochschule für Sozialwesen. Dabei vollzögen sich gerade in diesem Bereich wichtige Prozesse für die Gestaltung von individuellen Selbstbildern als auch für die Entwicklung von Gottes-, Menschen- und Gesellschaftsbildern. Und sollten nicht gerade angehende SozialpädagogInnen möglichst genau wissen, wie diejenigen "ticken", mit denen sie in ihrer Berufspraxis mal zu tun haben werden?

Unter der Leitung von Prof. Kurt Möller gründete sich die Projektgruppe "Jugend und Religion", die fast ein Jahr lang recherchierte und deren Ergebnisse nun in einem Buch dokumentiert sind. Der Band enthält zunächst einen 14-seitigen Beitrag von Kurt Möller, in dem er zusammenfasst, was verschiedene Jugendstudien in den letzten 15 Jahren zum Thema Jugend und Religiosität herausgefunden haben. Anschließend werden mehr als 50 Interviews dokumentiert mit Jugendlichen christlichen, muslimischen oder jüdischen Glaubens, aber auch mit Fußballfans und Jugendlichen, die rechtsextreme Einstellungen vertreten.

Titel: Projektgruppe Jugend und Religion: if god is a dj, Berlin 2005, Herausgeber: Archiv der Jugendkulturen e.V., Tel. 030 / 694 29 34, Fax 691 30 16, www.jugendkulturen.de, Preis im Buchhandel: 15 €.

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Religionen im Blick

Manche Bilder verblüffen, manche sind richtige Treffer, andere klischeehaft oder auch ärgerlich, wieder andere einfach lustig: Auf dem Poster Religion - Wissen, was andere glauben hat die Redaktion von ZEITWissen auf insgesamt 72 Bildern 9 verschiedene Glaubensrichtungen in unterschiedlichen Kategorien vorgestellt.

"Der Chef" der Muslime kann natürlich nicht bildlich dargestellt werden, bei den katholischen Christen ist es der bärtige Patriarch in einem Bild von Michelangelo, bei den Atheisten findet man an dieser Stelle schlicht und einfach eine Galaxie. Und so werden "Bildantworten" zu verschiedenen Kategorien (Bodenpersonal, Nach dem Tod, Dresscode, Todsünde, Kontakt, Sex etc.) gegeben, die sehr schnell entweder Diskussionen, Zustimmung, Fragen, Ablehnung oder Gelächter auslösen und damit hervorragend als Gesprächseinstieg in das Kapitel "Verschiedene Glaubensrichtungen" z.B. im Konfirmandenunterricht, aber auch in der Jugendgruppe geeignet sind.

Leider ist dieses Poster nicht einzeln zu bekommen, sondern nur in Verbindung mit der ersten Ausgabe des Magazins ZEITWissen. Das kostet am Kiosk 5 €, kann aber auch telefonisch unter 040 / 32 80-178 oder per Mail an aboSonderzeichenzeit-wissen.de bestellt werden (dann + 1,90 € Versandkosten).

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Suchtvorbeugung: Informationen aus der Region

"mindKlicks" nennt sich der Newsletter der Drogenhilfe Köln e.V., der alle zwei Monate neu erscheint und viele wichtige Informationen, Veranstaltungsankündigungen und Beratungshinweise rund um das Thema Drogen und Suchtvorbeugung enthält. Seit neuestem gibt es jedes Mal einen Themenschwerpunkt, z.B. "Eltern und Elternarbeit" oder für die aktuelle Ausgabe das Thema "Medien".

Auch Veranstalter können in diesem Newsletter ihre Projekte, Schulungen zur Suchtvorbeugung und andere Angebote bekannt machen. Interessierte können die für Köln und den Rhein-Erft-Kreis konzipierten Ausgaben im Internet lesen oder auch als E-Mail kostenlos abonnieren. Ausführliche Informationen bekommt man online unter www.drogenhilfe-koeln.de.

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Radio Kakadu - schon gehört?

Kinder haben einen Vogel? Na klar, nämlich Radio Kakadu, das Hörprogramm für Kinder täglich vom Deutschland Radio Berlin und natürlich in der ganzen Republik zu hören. Jeder Tag ist dabei einem unterschiedlichen Schwerpunkt gewidmet:

Montag InfoTag
Dienstag ErzählTag
Mittwoch MusikTag
Donnerstag RauskriegTag
Freitag QuasselTag
Samstag SpielTag
Sonntag HörspielTag

Frequenz für Köln: 89,9 und 106,1 (UKW)

Immer um 13.30 Uhr ist Radio Kakadu für eine halbe Stunde auf Sendung. Sonntags sogar für eine ganze Stunde und am Sonntagmorgen ebenfalls zwischen 8 und 9 Uhr für Frühaufsteher. Vom Landesjugendring NRW und SOS-Rassismus NRW wurde die Sendung bereits ausgezeichnet, weil sie Neugierde und Verständnis für andere Lebensweisen und Kulturen fördere. Statt weiterer Worte: Einfach mal die Empfehlung "Reinhören!". Es ist gerade nicht 13.30 Uhr? Dann schon mal im Internet unter www.kakadu.de ein bisschen schnuppern.

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Infodatenbank zur Projektfinanzierung

Immer größere Teile der Jugendarbeit sind auf eine Finanzierung aus Projektmitteln angewiesen. Doch herauszufinden, wo eventuell Gelder für ein bestimmtes Jugendprojekt zu bekommen sind oder beantragt werden können, ist oft eine zeitraubende Angelegenheit.

In Baden-Württemberg hat die Servicestelle Jugend Koordination Finanzierungsdatenbank BW eine Datenbank zusammengestellt, die die bundesweit umfangreichste Sammlung von Fördermöglichkeiten enthält, sei es aus EU-Programmen, aus Fördermitteln von Bund und Land, von Netzwerken oder aus aktuellen Ausschreibungen von Preisen und Wettbewerben.
Hier findet man also nicht nur Baden-Württemberg-spezifische Informationen, sondern auch bundesweit geltende Programme. Die Internetseite www.jugendnetz.de, Rubrik Finanzierungsdatenbank, ist daher auch für Interessierte aus anderen Bundesländern eine wichtige Adresse.

In diesem Zusammenhang sei auch darauf hingewiesen, dass die Förderaktion 5000xZukunft für Jugendgruppen und Jugendinitiativen der Aktion Mensch bis zum Ende des Jahres verlängert worden ist. Schon 3000 Projekte wurden bisher mit maximal 5000 € unterstützt (siehe auch www.5000xzukunft.de). Darunter auch eines in Köln: Der
Ev. Jugendchor Köln-Kalk (s. Seite 11) konnte für seine Musical-Projekte Musik-Equipment anschaffen und Schauspielunterricht für die Darsteller bezahlen.

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Gospel-Award 2005 auf der Popkomm

Viele Gospel-Fans schienen auf so einen Wettbewerb regelrecht gewartet zu haben: 330 GospelsängerInnen und -chöre bewarben sich beim 1. Gospel Award im letzten Jahr. Und dieses Jahr könnten es leicht noch mehr werden, denn ständig werden neue Gospel-Formationen gegründet. Als Bewerbung dient ein Video mit einem selbst gesungenen Gospel von einem Chor oder einem Solisten/in. Eine kompetent besetzte Jury wählt dann diejenigen aus, die zum großen Finale antreten dürfen. Dieses wird in diesem Jahr vor großem Publikum im Internationalen Congress-Center Berlin im Rahmen der Popkomm stattfinden.

Die Veranstalter, die Fernseharbeit der evangelischen und katholischen Kirche sowie die christliche Hilfsorganisation World Vision laden alle Gospel-Begeisterten ein, sich bis zum 20. Juli zu beteiligen. Informationen für Interessierte gibt es im Internet unter www.gospelaward2005.de oder unter der Hotline-Nummer 040 / 25 33 61 33.

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Freizeit-Hotline für den Notfall

Aufgrund der positiven Rückmeldungen auf das Projekt im letzten Jahr bietet das Institut juleiqua auch in diesem Sommer eine Ferienfreizeit-Hotline 24 Stunden am Tag während der bundesdeutschen Schulferien an. Alle, die bei einer Ferienfreizeit vor unvorhergesehenen Problemen stehen, sei es mit den TeilnehmerInnen oder innerhalb des Freizeitteams, sei es, dass gebuchte Programme oder Einrichtungen nicht vorhanden sind oder einfach Hilfe von außen benötigt wird, können sich telefonischen Rat holen.

Die Hotline kann zwar keine Entscheidungen abnehmen, aber erfahrene MitarbeiterInnen aus der Jugendarbeit bieten ein offenes Ohr und können Tipps geben. Jeder kann diese Telefonnummer nutzen, man muss nirgendwo Mitglied sein oder sich anmelden. Und: Wer sich bei der Hotline meldet, wird sofort kostenlos zurückgerufen, damit für den Anrufer keine weiteren Kosten entstehen. Dies gilt sowohl für das Festnetz als auch für das Handy. (Leider nicht für ausländische Telefonanschlüsse, nur für deutsche Handys im Ausland). Die Nummer der Hotline lautet:

0178 / 312 60 60

Weitere Informationen im Internet unter www.juleiqua.de/hotline.

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Unterstützungspreis für Medienprojekte

Das Internetcafé girlspace für Mädchen und junge Frauen (s. S. 7) und Info Nr. 51, S. 6) hat ihn schon bekommen: Den Dieter-Baacke-Preis, der für beispielhafte medienpädagogische Projekte mit Kindern, Jugendlichen und Familien vergeben wird. Auch in diesem Jahr kann man sich um die mit diesem Preis verbundene finanzielle Unterstützung der medienpädagogischen Arbeit bewerben.

Ausgezeichnet werden innovative, originelle, mutige oder weitreichende Projekte, die Beiträge zur Förderung einer pädagogisch orientierten Medienkompetenz geleistet haben. Das kann z.B. ein multimediales Projekt in einem Jugendzentrum sein, ein Kinderradioprojekt oder auch eine außergewöhnliche Film- oder Videoproduktion. Die Projekte sollten im Jahr der Ausschreibung oder im Vorjahr realisiert worden sein. Einsendeschluss ist der 31. August 2005. Wer mehr wissen möchte, findet im Internet unter www.gmk-net.de (Rubrik Wettbewerbe) alle nötigen Informationen.

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Studiotour mit Kamera

Einmal ein TV-Studio oder ein Filmset aus nächster Nähe erleben - dafür können sich Jugendliche und ganze Schulklassen im Rahmen der Generation M (Informationen zu Medienberufen und ihren Ausbildungsgängen) auf dem Medienforum NRW vom 4. - 5. Juli 2005 anmelden. Das JFC_Medienzentrum bietet über das EU-Projekt CREAM eine spannende Ergänzung dazu: Die Jugendlichen erhalten digitale Fotokameras, Mikrofone und DV-Camcorder und können so ihre Studiotour medial dokumentieren.

Das gesammelte Material wird dann unter fachkundiger Anleitung selbst geschnitten bzw. fürs Internet aufgearbeitet. Wer sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen möchte, auf diese Weise die Welt der Medien genauer kennen zu lernen und selber mit Kamera und Mikro umzugehen, kann sich unter www.generation-m.de anmelden und dort weitere Informationen bekommen.

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Freiwilliges soziales Jahr im Medienzentrum

Das JFC-Medienzentrum Köln bietet interessierten Jugendlichen ab 16 Jahren und jungen Erwachsenen die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur (FSJK) zu machen. Gesucht wird ab 1.9. ein/e engagierte/r Freiwillige/r mit Computer- und Medienkenntnissen.

Als spannendes und abwechslungsreiches Arbeitsfeld wird die Beteiligung an der Organisation und Planung von medienpädagogischen Angeboten inkl. Öffentlichkeitsarbeit geboten. Alle wichtigen Informationen über das FSJK allgemein gibt es unter www.bkj.de (Rubrik Projekte). Alles Wissenswerte über das JFC-Medienzentrum Köln, Hansaring 84-86, ist im Internet (http://jfc.info) und natürlich auch telefonisch (0221 / 130 56 15-0) oder bei einem Besuch zu erfahren.

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Vier-Städte-Projekt zu Urban Culture

Sogenannte Urban Culture - ein Begriff, oft gebraucht im Zusammenhang mit der Kultur US-amerikanischer Minderheiten, ist auch hierzulande zu finden, wird in Großstädten als Jugendkultur in einer globalisierten Welt gelebt, aber mit sehr ausgeprägten lokalen Eigenheiten.

Jugendliche aus Köln, Essen, Bonn und Solingen, die Urban Culture leben, sind jetzt eingeladen zu einem multimedialen Städteprojekt vom 30.9. bis zum 3.10.05. Sie sollen dabei dokumentieren, was in der Szene passiert, über Internet mit anderen Städten kommunizieren, Musikvideos drehen, digitale Geschichten erzählen, Reportagen fürs Webradio produzieren und so zeigen, was heute in Musik, Tanz und (Medien-) Kunst zu ihrer Urban Culture gehört. Teilnehmen können interessierte Jugendliche von 14-21 Jahren. Anmeldung und Infos über die Adresse crossnewsSonderzeichenjfc.info.

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Weitergedacht

Schwerpunktthema: Offene Ganztagsschule

An dieser Stelle erscheint in der gedruckten Fassung ein Original-Artikel zum Thema. Wer Interesse an diesem Artikel hat, wende sich bitte ans Jugendpfarramt.

Aus: Rundbrief des Amtes für Jugendarbeit der EKiR 1/05

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