mittendrin 4 Klaus  von  Harleßem,  mittlerweile  57 Jahre alt und Rektor einer Realschule in Köln, erinnert sich noch gut, wie alles begann, als er 1975 an einer  Skifreizeit nach   Filzmoos   teilnahm.   Die gewaltigen Berge, die frische Luft, die freundlichen   Menschen   und   nicht z u l e t z t     d a s     S k i f a h r e n     s e l b s t  beeindruckten ihn schnell. Als   ausgebildeter   Lehrer   an   einer Bonner Realschule tätig, organisierte er 1981 seine erste eigene Skifreizeit nach Österreich. Mit seinem Engagement in der   Gemeinde   Köln-Bayenthal wechselte auch die Fahrt nach Filzmoos in die Domstadt und ist dort nun seit 15 Jahren   fester   Bestandteil   der Jugendarbeit. Auch   dieses   Jahr   ging   es Ostern   mit   50   Jugendlichen von   12   bis   19   Jahren   ins Salzburger   Land   auf   1000 Meter.  Viele  der  Jungen  und Mädchen  fahren  bereits  zum zweiten oder dritten Mal mit. Einer  reiste  sogar  extra  aus Berlin  an.  Ja,  die  Filzmoos- freizeit   ist   schon   etwas besonderes. Neben   den   eigentlichen Abfahrten  und  dem  Erlernen der   hohen   Ski-   oder   auch Snowboard-Kunst gibt es eine große  Anzahl  weiterer  Möglichkeiten für Aktivitäten, die begeistert von den TeilnehmerInnen   angenommen werden.   Da   ist   die   traditionelle Wanderung über 9 km im stockdunklen W a l d     z u r     U n t e r h o f a l m ,     d e r  Elektronikbastelkurs,  in  dem  diesmal eine   Alarmanlage   gebaut   wird,   die F i m o g r u p p e ,    d i e    h e r r l i c h e  Schmuckaccessoires   gestaltet,   eine Video-AG, die ihre Ergebnisse auf CD brennt,  und,  und,  und.  Besonders  der Pizzabackgruppe flogen alle Herzen zu, als   es   irgendwann   im   ganzen Jugendheim   nach   italienischem Backwerk  roch. Wie  immer  fanden  nach  9  Tagen  alle TeilnehmerInnen   wohlbehalten   den Weg  zurück  im  Reisebus  nach  Köln. Einige werden nächstes Jahr wieder mit dabei sein und in Filzmoos den Schnee aufwirbeln.  Der  eine  oder  die  andere wird dann kein TeilnehmerIn, sondern LeiterIn  sein.  So  wiederholt  sich  eine Erfolgsgeschichte,   und   Klaus   von Harleßem überkommt ein Schmunzeln bei diesem Gedanken. 25 Jahre Skifreizeit