Aus dem Jugendpfarramt
Fotografie und Video auf Wunschliste ganz oben
Antirassismuskalender eingetroffen
Seifenkisten und Ehrenamtliche………….
Besucherandrang beim Weltkindertag
Aus den Jugendreferaten
Frischer Wind statt lauem Lüftchen!
Aus den Gemeinden
Gelungene Ferienfreizeit im JoJo
„Pänz@Work“ in Hürth und Bergheim
Finkenberg erhält Ehrenamtspreis
Jugendberufshilfe im Seeberger Treff
Bunter, vielfältiger und schlagkräftiger!
Ergebnisse der „Wahl U18“ liegen vor
Deutscher Bundesjugendring mahnt:
„Wir beteiligen KINDER beteiligen sich“
Jugendliche bleiben optimistisch
Friedenslicht aus Bethlehem 2009
BasisBibel mit „4 Evangelien“ erschienen
Vielfalt bereichert! Juleica Diversity Arbeitshilfe
Flimmo - Fernsehen mit Kinderaugen
„Das Wissen zur Kinder- und Jugendarbeit“
Kinder werden zu Entdeckern mitX&Co.
Anregungen für die Arbeit vor Ort
Jugendliche gründen ihre Wunschpartei
Kinderträume wahr werden lassen
Sag es allen weiter
Ökumenisches Forum Christlicher Frauen
Zum Weiterdenken
Zur Neupositionierung von Jugendpolitik
AGJ-Positionspapier beschlossen
Fotografie
und Video auf Wunschliste ganz oben
Ergebnisse der Befragung zu medienpädagogischen
Veranstaltungen liegen vor
Frei nach dem
Motto „Wünscht Euch was“ wollten wir von Jugendlichen im Rahmen eines
Fragebogens wissen, an welchen Workshops rund um Medien sie gerne einmal
teilnehmen würden. In der jupf Ausgabe Nr. 75 hatten wir um Ihre Unterstützung
bei der Fragebogenaktion gebeten. Nun haben wir alle Fragebögen ausgewertet.
Ganz oben auf der Wunschliste der Jugendlichen stehen Fotografie, das Drehen
von Videos und die Produktion von Kurzfilmen.
147 Fragebögen
haben wir insgesamt ausgewertet. An dieser Stelle bedanken wir uns ganz
herzlich bei Ihnen für Ihre Unterstützung. Aus vielen verschiedenen Gemeinden
sind Fragebögen bei uns eingegangen. Dies wäre ohne Ihre Mitarbeit sicherlich
nicht der Fall gewesen. Neben Fotografie, Video und Kurzfilm interessieren sich
viele Jugendliche für kreatives und journalistisches Schreiben. Im November,
dem Monat vor Weihnachten, haben wir die ersten Wünsche erfüllt und einen
Videoworkshop und auch einen Workshop Kreatives Schreiben angeboten.
Für 2010
kommen wir mit solchen, ähnlichen oder ganz anderen Veranstaltungen und Workshops
gerne zu Ihnen in die Gemeinden. Denn es geht uns nicht nur darum, Wünsche der
Jugendlichen zu erfüllen, sondern Sie gemeinsam mit den Jugendreferaten in
Ihrer täglichen Jugendarbeit zu unterstützen. Vielleicht gibt es etwas, das Sie
gerne in der Gemeinde für Jugendliche anbieten würden, Sie haben aber keine
Zeit, es in Angriff zu nehmen? Dann melden Sie sich bitte gerne bei uns, ganz
gleich wie unausgegoren die Idee ist. Gemeinsam mit den Jugendreferaten und
Ihnen überlegen wir dann weiter und vereinbaren die nächste Schritte. Einfach
anrufen oder mailen: Jugendpfarramt, Ina Kruwinnus, Tel. 0221/93 18 01-12, kruwinnus@jupf.de.
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Antirassismuskalender
eingetroffen
Wie in den
Vorjahren haben wir reichlich Antirassismuskalender bestellt - zum
Weiterverschenken an ehrenamtliche Jugendliche und andere Interessierte.
Die Kalender
im handlichen Taschenformat erinnern das ganze Jahr über auf dezente Weise daran,
dass Vielfalt Spaß machen kann.
Die Kalender
liegen im Jugendpfarramt zum Abholen bereit, bitte vorher unter 0221/93 18 01-0
melden, welche Mengen benötigt werden, damit die entsprechenden Päckchen schon
abgezählt werden können.
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Seifenkisten und
Ehrenamtliche………….
Industriespionage
war nicht möglich unter den Seifenkistenrennteams. Als erstes wurden nämlich in
die Pavillons, na ja offiziell Rennställe, Seitenwände als Sichtschutz
eingehängt. Alle Teams arbeiteten und schraubten, was das Zeug hielt. Doch
nicht nur die Technikabteilung war gefragt. Jedes Team hatte auch eine
Designabteilung, Marketingexperten, sportliche Direktoren und ein Fahrerlager.
Kurz gesagt: Es gab viel zu tun, und zweieinhalb Stunden lang waren alle
Ehrenamtlichen aus der Kinder- und Jugendarbeit schwer beschäftigt. Die Teams
waren bunt gemischt, es gab keine „Gemeinde-Klumpen-Bildung“, und das fanden
dann auch viele richtig gut. So konnte man viele neue Leute aus den anderen
Kirchenkreisen kennenlernen, und in jedem Team waren mehrere Kirchenkreise
vertreten.
Nach der
Bauphase kamen dann die Highlights des Ehrenamtler- Dankeschön Tages: Jedes der
fünf Rennteams präsentierte seine Seifenkiste und es war beeindruckend, an
welche Details im Design und in der technischen Ausstattung gedacht worden war.
Vom ausziehbaren Spoiler bis hin zum unter dem Chassis integrierten Besen, um
direkt die Rennstrecke fegen zu können, war alles dabei. Ganz klar war
natürlich auch jede Seifenkiste mit einer Kühlerfigur ausgestattet.
Beim Rennen
waren Schnelligkeit und Geschick gefragt. Der Parcours war nicht „ohne“, und so
mancher Wassereimer, der die Strecke markierte, wurde glatt umgehauen.
Angetrieben von 2 PS (zwei Personenstärken) erreichten die Seifenkisten enormes
Tempo, und bei Kaiserwetter meisterten die Teams auch solche Schikanen, wie den
Boxenstopp mit Radwechsel oder das Fahrerbetanken in der Boxengasse. Verlorene
Räder wurden schnell wieder repariert und der Verlust der kompletten
Fahrzeugverkleidung wurde schlicht ignoriert, um das Rennen zu gewinnen.
Bei der
Siegerehrung gab es ein klares Racing-Gewinner–Team. In der Kategorie Design
wurden allerdings zwei Teams zu Siegern erklärt, denn in Kreativität und
Präsentation der Seifenkiste waren sie gleich stark. Der gemeinsame Abbau war
ruckzuck erledigt, und so war noch genug Zeit, um gemütlich Gegrilltes zu
essen, das Rennen im Nachgang zu analysieren oder einfach miteinander zu
erzählen. Es war ein wirklich schöner runder Tag, der allen richtig Spaß
gemacht hat.
Katrin Reher
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Besucherandrang
beim Weltkindertag
Über 100.000
kleine und große Besucher waren am Sonntag, den 20.9.2009, zum 18.
Weltkindertagsfest in den Rheingarten und zum Heumarkt gekommen. Unter dem
Motto „Vorfahrt für Kinderrechte“ gab es für die Kleinen viele Aktionen zum
Mitmachen und für die Großen Informationen zu Kinderrechten. Die Evangelische
Jugend in Köln und Umgebung trug mit Mitmachaktionen des Kinderzirkus miniMUMM
aus Köln-Kalk und einem Informationsstand zum abwechslungsreichen Programm des
größten Weltkindertagsfests in Nordrhein-Westfalen bei.
„Ich will auch
mal auf das Drahtseil“, mit diesen und ähnlichen Worten zogen Mädchen und
Jungen ihre Eltern zur Manege des Kinderzirkus miniMUMM. Oder sie schnappten
sich einen Teller und jonglierten ihn auf einem Holzstab. Auch die Eltern
machten begeistert mit, ließen Hulahup-Reifen um ihre Hüften kreisen oder
jonglierten mit Bällen. Über 6 Stunden war der Manegeboden voller Kinder und
Eltern, die Zirkusluft schnupperten.
Während die
Kinder mit Begeisterung beim Zirkus mitmachten, führten Mitarbeiter des
Jugendpfarramts und Jugendreferenten intensive Gespräche mit den Eltern und
informierten über die vielfältigen Angebote der Evangelischen Jugend in Köln
und Umgebung. Der Stadtjugendring Köln hat bereits angefragt, ob die
Evangelische Jugend 2010 wieder mit dem Mitmachzirkus miniMUMM dabei ist.
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Evangelische Jugend in Köln und Umgebung beim 13.
Köln-Marathon
„Nein, bitte
keinen Tee, den vertrag ich nicht so. Lieber Wasser, das ist bekömmlicher. Ach,
Dankeschön!! Und wo sind noch mal die Schwämme?...“ Manche Läufer nahmen sich
richtig Zeit am Verpflegungsstand der Evangelische Jugend in Köln und Umgebung
am 4. Oktober 2009 beim Köln-Marathon. Das waren natürlich nicht die Top-Läufer
und -Läuferinnen, die liefen eh vorne weg, und bei denen waren die Jugendlichen
noch richtig stolz, wenn ein Becher Wasser unfallfrei gereicht werden konnte.
Über 60
Teilnehmende aus vielen Kölner Gemeinden haben bei unserem
Köln-Marathon-Projekt mitgemacht. Fast 7500 Bananen wurden geschält und geschnippelt,
unzählige Wasserbecher gefüllt, literweise Tee angerührt, Cola gezapft, Läufer
und Läuferinnen angefeuert, Berge von Müll weggeschafft, und hinterher war
alles wieder pikobello aufgeräumt. Eine klasse Aktion, mit vielen tollen
Begegnungen – der Jugendlichen aus unterschiedlichen Gemeinden untereinander,
aber auch mit Läuferinnen und Läufern, die uns zuriefen „Danke! Toll dass ihr
da seid!“, mit Passanten, die stehen blieben, einfach mithalfen oder
nachfragten und das Engagement lobten, mit den Marathon-Organisatoren, die
alles perfekt geplant hatten und ständig mit uns in Kontakt waren, und am Ende
mit der Polizei, die sich, als alles abgebaut war, schnell untereinander
verständigte, sich an unseren restlichen Bananen bediente und die Polizeiwachen
in Köln damit versorgte.
Übrigens: Die
Aufwandsentschädigung in Höhe von 550 €, die wir für unseren Einsatz von den
Organisatoren erhalten, spenden wir für „Mittagessen für Kinder“, ein Projekt
gegen Mangelernährung für Kinder im Kölner Norden.
Susanne Hermanns (Jugendreferat Köln-Nord)
Uta Stinshoff (Jugendreferat Köln-Mitte)
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Frischer
Wind statt lauem Lüftchen!
Unter diesem
Thema erarbeitete am letzten August-Wochenende der Jugendausschuss der Ev.
Kirchengemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath im Rahmen einer Zukunftswerkstatt mit
Jochen Gippert vom Ev. Jugendreferat Köln-Rechtsrheinisch neue Ideen für die
Jugendarbeit der Gemeinde.
Der Kinder-
und Jugendausschuss der Kirchengemeinde Porz nahm die Möglichkeit zur
Weiterbildung wahr und traf sich vom 02. – 04.10.09 zum Thema „Jugendmilieus:
Welche Angebote haben wir für welches Milieu in unserer Gemeindejugendarbeit?“
Wochenend-Fortbildungen
für Jugendausschüsse werden vom Ev. Jugendreferat Köln-Rechtsrheinisch für alle
Jugendausschüsse des Kirchenkreises nach Absprache angeboten, Kosten nur 10,00
€ pro Teilnehmer/in. Diese Veranstaltungen verbinden inhaltliche Arbeit mit
einem kleinen „Dankeschön“ für alle Jugendausschuss-Mitarbeitende.
Weitere
Informationen: Jochen Gippert, Tel. 0221 / 3382-283
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Gemeindeübergreifendes
Kunstprojekt im Kölner Norden
“Mache Dich auf und werde Licht”
- diese Bibelstelle haben sich Kinder und Jugendliche aus sieben
Kirchengemeinden im Kirchenkreis Köln-Nord passend zur kälter und dunkler
werdenden Jahreszeit zum Motto gemacht. Intensiv haben sie sich mit Bibeltexten
zum Thema Licht auseinandergesetzt und auf deren Basis alte Lampen kreativ
umgestaltet. Die entstandenen Exponate werden im 3-wöchigen Rhythmus in
verschiedenen Gemeinden zu sehen sein. Offiziell eröffnet wurde die
Wanderausstellung am 21.11.2009, 17 Uhr, durch Superintendent Markus Zimmermann
in der Auferstehungskirche Köln-Bocklemünd. Hier werden die in neuem Licht
erscheinenden Lampen bis zum 12. Dezember 2009 zu sehen sein.
Weitere Termine der Ausstellung:
12. Dezember 2009 Gemeinde Ehrenfeld
09. Januar 2010 Gemeinde Worringen
30. Januar 2010 Gemeinde Weiden
20. Februar 2010 Gemeinde Quadrath-Ichendorf
13. März 2010 Gemeinde Niehl
Manche der
Termine können sich möglicherweise noch ändern. Gemeinden bzw.
Jugendeinrichtungen, die die Ausstellung gerne in ihren Räumlichkeiten
präsentieren würden, melden sich bitte bei:
Katrin Reher,
Tel. 0221/ 56 95 98-12.
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Gelungene
Ferienfreizeit im JoJo
Kinder
beweisen Kreativität und Köpfchen beim Herbstlollipop
Auch dieses Jahr bot das Ev. Kinder- und Jugendzentrum „JoJo“
wieder 30 Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren eine erlebnisreiche erste
Ferienwoche. Im Vordergrund des diesjährigen „Herbstlollipop“ stand das Thema
Wald, welches den Kindern durch Ausflüge in umliegende Wälder, viele
themenorientierte Spiele und Bastelaktionen näher gebracht wurde. Von Spielen
wie „Kastanienkönig“ über so genannte „Baumgesichter“, die aus Ton und
Naturmaterialien gefertigt wurden, bis hin zu „Springspinnen“ und „Pappeulen
auf Bäumchen“, gab es keine Aktion, bei der die begeisterten Teilnehmer nicht
sowohl Köpfchen bewiesen, als auch ihre Kreativität unter Beweis stellten. Doch
wer glaubt, das wär’s schon gewesen, der irrt!
Eine Reihe von spannenden Ausflügen weckte das Interesse der
Kinder. So gab es einen Tagesausflug auf den Köln/Bonner Flughafen. Bei einer
Rundfahrt in einem echten Shuttlebus erfuhren die Kleinen Wissenswertes über
den Flughafen und hatten Einiges zu bestaunen. Neben den zahllosen bunten
Fliegern gab es auch den riesigen Tower sowie die hauseigene Feuerwehr- und
Polizeistation zu sehen. Doch das Highlight der Rundfahrt war wohl, den Start
eines Flugzeuges hautnah mitzuerleben und dabei die Piloten zu erblicken, wie
sie einem aus dem offenen Flugzeugfenster zuwinkten. Dies versetzte den
gesamten Bus in Euphorie.
Durch die tatkräftige Unterstützung und die gelungene
Zusammenarbeit von sieben ehrenamtlichen und einem hauptamtlichen Helfer,
gelang es dem „JoJo-Team“, jeden Tag zu etwas ganz Besonderem zu machen. Dies
zeigte uns die Reaktion der Kinder, die jeden Morgen früher als geplant vor der
Tür des „JoJo“ standen und es nicht mehr abwarten konnten, endlich mit Spiel,
Spaß und Freude in den Tag zu starten. Für die Betreuer war es zudem schön zu
erleben, wie einen die Kinder zum Abschied drücken und anfangen zu weinen, weil
man ihnen so sehr ans Herz gewachsen ist.
Jonah Engelhardt
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„Pänz@Work“
in Hürth und Bergheim
CVJM-Projekt zum
Aufbau von Kinder und Jugendarbeit
Der
Kreisverband Köln des Christlichen Vereins junger Menschen (CVJM) hat ein neues
Projekt zur Unterstützung von christlicher Kinder- und Jugendarbeit in
evangelischen Kirchengemeinden gestartet. „Pänz@Work“ ist der Titel des
Projekts. Daran beteiligen sich die Evangelische Kirchengemeinde
Bergheim-Zieverich-Elsdorf und die Evangelische Johannes-Kirchengemeinde
Hürth-Gleuel. Sie und der CVJM teilen sich die Finanzierung einer
hauptamtlichen Jugendleiterin. Manuela Janssen heißt sie und hat ihre Arbeit am
1. September aufgenommen. Das Projekt ist auf drei Jahre begrenzt und hat das
Ziel, vor Ort Kinder- und Jugendarbeit aufzubauen und die Gründung von
CVJM-Ortsvereinen zu initiieren. Durch die Bildung eines Vereins in der
Kirchengemeinde werden Strukturen geschaffen, die dauerhaft diese Arbeit vor
Ort festigen sollen. Dabei basiert die CVJM-Arbeit im Wesentlichen auf
ehrenamtlichem Engagement, auch in Leitungsgremien.
Kontakt:
CVJM Kreisverband Köln, Telefon 0221/63 63 77, www.paenz-at-work.de
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Finkenberg erhält Ehrenamtspreis
Die
Übermittagsbetreuung und Hausaufgabenhilfe in Finkenberg wurde mit dem
Ehrenamtspreis 2009 der Stadt Köln ausgezeichnet. Ausschlaggebend für die
Verleihung des Preises war die generationenübergreifende ehrenamtliche
Initiative der Mitarbeiter.
Begonnen
hat das Angebot vor 5 Jahren dank der guten Zusammenarbeit zwischen Pfarrer
Bowin an der Hoffnungskirche (Gemeinde Porz) und dem
Familienbildungswerk Treffpunkt e. v.. Gemeinsam haben sie eine
Übermittags-betreuung für Kinder der benachbarten Grundschule ins Leben
gerufen. „Sinn und Ziel der Einrichtung ist, bedürftigen Kindern eine warme
Mahlzeit am Tag zu geben und sie in ihren schulischen Leistungen zu fördern“,
erklärt Beate Bowin. Derzeit werden 15 Kinder betreut von vielen ehrenamtlichen
Helfern aus der Gemeinde, dem Familienbildungswerk und dem Porzer Presbyterium.
Neben einem leckeren Mittagessen erfahren die Kinder hier auch Unterstützung,
und es wird ihnen auch mal vorgelesen. Wir gratulieren herzlich zum
Ehrenamtspreis und wünschen weiterhin eine erfolgreiche Arbeit.
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Am Freitagnachmittag
(02.10.2009) ging es los! Gemeinsam mit 12 ehrenamtlichen Betreuern und
Betreuerinnen freuten wir uns sehr auf gemeinsame Tage in der Teufelsschlucht
in Ernzen: Endlich lag ein Wochenende ohne Verpflichtungen gegenüber Anderen
vor uns. In diesen Tagen unternahmen wir sehr viel zusammen, wir seilten uns ab
aus 5 m, 15 m, 20 m und bauten eine Seilbrücke, die wir auch überwanden.
Bei diesen
Aktionen lernten wir uns näher kennen, was wir als sehr wichtig für unsere
ehrenamtliche Arbeit erkannten. Ebenso nutzten wir die Gelegenheit, um unsere
Erfahrungen in der kirchlichen Arbeit auszutauschen. Leider waren die
gemeinsamen Tage schnell vorbei. Wir alle sind uns einig, dass dieses
Wochenende außer Spaß noch mehr gebracht hat, denn das Miteinander ist viel
intensiver geworden und wir haben es geschafft, einige unserer Ängste zu
überwinden. Fazit der Teilnehmenden: „Diese Tage waren sehr sinnvoll und wir
freuen uns schon auf das nächste Wochenende für Ehrenamtliche Mitarbeiter.“
Ohne die
Ehrenamtlichen ist unsere Angebotsvielfalt in diesem Umfang gar nicht leistbar.
Zur Unterstützung der Ehrenamtlichen finden in unserem Hause stetig Schulungen
statt. In regelmäßigen Teamsitzungen werden Informationen ausgetauscht und neue
Projekte entwickelt, die dann gemeinsam durchgeführt werden. Wichtig ist es
auch, ein Forum zu schaffen, in dem sich die Ehrenamtlichen auf der Ebene der
Nachbargemeinden austauschen können. Und: Nicht zuletzt brauchen auch die
Ehrenamtlichen ein regelmäßiges Dankeschön für ihren Einsatz.
Katharina
Dominik, Leiterin des Ev. Kinder- und Jugendzentrums JoJo
Informationen
zu neuen Angeboten des JoJo wie Bewegungstheater oder Autogenes Training gibt
es unter www.jupf.de in der Rubrik „Was läuft wo?“
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Jugendberufshilfe
im Seeberger Treff
Hüseyin Cansay, Leiter des
Seeberger Treffs, sieht hohen Bedarf
Donnerstag,
17.00 Uhr: Cem, 18 Jahre, stürmt ins Büro der Berufsberatung im Seeberger Treff
in Köln-Chorweiler. „Hallo Monika! Hast Du gerade Zeit? Ist wichtig. Ich
brauche bis morgen eine Bewerbung. Können wir einen Termin machen?“ „Wie Du
siehst bin ich gerade in einem Beratungsgespräch, aber morgen früh um 11 Uhr,
hätte ich Zeit für Dich“, so Monika Koj, die Jugendberufsberaterin. Alltag im
Kinder- und Jugendzentrum Seeberger Treff. Seit April dieses Jahres ist Monika
Koj, Erzieherin und angehende Diplom-Informationswirtin, für den Bereich der
Jugendberufshilfe zuständig. Zurzeit betreut sie 30 Jugendliche und junge
Erwachsene im Alter zwischen 14 und 25 Jahren auf Ihrem Weg ins Berufsleben.
Zielgruppe sind vor allem die Besucher des Seeberger Treffs. Grundsätzlich ist
aber jeder Jugendliche und junge Erwachsene willkommen, der Hilfe bei der
Berufsfindung benötigt. Zum Beratungsangebot gehören Bewerbungstraining rund um
Praktikum, Ausbildung und Beruf, Zusammenstellung von Bewerbungsmappen,
Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche und Recherche nach freien Stellen, die
Begleitung bei Behördengängen, der gemeinsame Besuch von Ausbildungsmessen und
Unternehmen, die Begleitung während der Ausbildung und die Unterstützung bei
der Prüfungsvorbereitung.
Mit dieser
intensiven Form von Jugendberufshilfe beschreitet der Seeberger Treff neue Wege
in der offenen Jugendarbeit. Für mich als Leiter des Seeberger Treffs ist es
wichtig, dass Jugendliche, die das Angebot des Treffs schon aus der
Hausaufgabenbetreuung und durch den Besuch des Jugendbereichs kennen, auch bei
der beruflichen Orientierung Unterstützung erfahren. Seit acht Jahren bietet daher
der Seeberger Treff ein Berufsberatungsangebot an. Bislang wurde die Stelle
ausschließlich durch Spenden und Fördergelder finanziert. Seit diesem Jahr
findet erstmalig eine Finanzierung durch die Stadt Köln statt. Dies ist in Köln
bislang einmalig. Aufgrund der positiven Erfahrungen und des hohen Bedarfes
hoffe ich, dass die Stadt Köln auch über das Jahr 2009 hinaus die Finanzierung
sicherstellt. „Benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne
Migrationshintergrund benötigen eine intensivere Form der Begleitung und
Unterstützung bei der Eingliederung ins Berufsleben. In der täglichen Arbeit
wird deutlich, dass erst die unterschiedlichsten Baustellen (z.B. Schulden- ,
Konflikt-, Lebensplanungsberatung) bearbeitet werden müssen, bevor mit der
eigentlichen Berufsberatung begonnen werden kann. Zu Beginn steht eine
intensive Motivationsarbeit an. Erst durch die Schaffung einer
Vertrauensbeziehung kann der eigentliche Bewerbungsprozess erfolgreich
angegangen werden,“ so Koj.
Hüseyin
Cansay, Leiter des Seeberger Treffs
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Gemeinde Rupelrath stellte ihr Projekt in der
EKD-Zukunftswerkstatt vor
Die
Kirchengemeinde St. Reinoldi Rupelrath in Solingen beschreitet neue Wege, um
Jugendliche zu erreichen: Sie feiert Jugendgottesdienste in der größten
Discothek der Stadt. Dreimal im Jahr lädt ein Team um Jugendleiter Wolfgang
Arzt dort unter dem Namen „On Fire“ zu einem Gottesdienst ein - und jedes Mal
kommen um die 500 Jugendliche. Die Gemeinde hat das Projekt Ende September bei
der EKD-Zukunftswerkstatt vorgestellt.
Begonnen hat
das Projekt mit einem kleinen Bibelkreis, bestehend aus 15 Jugendlichen, denn
nach Meinung des Jugendleiters Arzt kann ein derartiges Projekt auf Dauer nur
mit einer Gruppe engagierter Jugendlicher in der Gemeinde beginnen. Der
Bibelkreis fuhr regelmäßig nach Köln, um sich beim Besuch von modernen
Jugendgottesdiensten Anregungen zu holen.
Bald feierten
sie eigene Gottesdienste in der Solinger Christuskirche, und die Gruppe wuchs.
Schließlich suchte das Vorbereitungsteam einen neuen Ort, da die Christuskirche
zu klein geworden war, und die Wahl fiel auf die größte Discothek Solingens.
Mit dem Ortswechsel ist auch der Vorbereitungsaufwand für die Gottesdienste
gestiegen. Allein für den Auf- und Abbau benötigt das Team nun einen ganzen Tag
bis in die Nachtstunden hinein. Thematisch geht es in den Disco-Gottesdiensten
um Selbstwert, Leistungsdruck, Beziehungen, Freundschaft und das Gefühl frei
leben zu können. Grundlage ist meist ein Bibeltext. Die Themen legt das
Vorbereitungsteam selbst fest.
Und was kommt
nach der Disco-Ära? „Juergen“ - dies steht für „Junge Erwachsenen Generation“
und ist ein eigenes altersgerechtes Angebot, das die Kirchengemeinde seit
Kurzem anbietet. Denn die Jugendlichen aus der Gründungszeit von „On Fire“ sind
mittlerweile junge Erwachsene, und ihnen möchte das Presbyterium weiterhin eine
Heimat bieten.
Weitere
Informationen unter www.onfire-solingen.de
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Bunter,
vielfältiger und schlagkräftiger!
Drei neue Jugendverbände
schließen sich dem Landesjugendring an
Der
Landesjugendring NRW hat in seiner Vollversammlung am 17. September 2009 in
Düsseldorf drei neue Verbände aufgenommen. Die 90 Delegierten aus den
Mitgliedsverbänden votierten mit großer Mehrheit für die Aufnahme der
Alevitischen Jugend und des Deutschen Pfadfinderverbandes als Vollmitglieder
sowie der DIDF-Jugend als Anschlussmitglied. Im Landesjugendring NRW sind damit
24 Jugendverbände auf Landesebene vertreten. Die Aufnahme der Alevitischen
Jugend und der DIDF-Jugend ist ein weiterer Schritt zur Verwirklichung der Interkulturellen
Öffnung von Jugendringen und Jugendverbänden in NRW im Rahmen des „Projekt Ö“.
Das „Projekt Ö“ ist ein auf 3 Jahre angelegtes Projekt, welches dazu dienen
soll, Jugendringe und Jugendverbände in NRW wirksamer als bisher für Kinder und
Jugendliche aus Zuwandererfamilien zu öffnen. Das Projekt startete am
01.10.2007 und läuft bis zum 30.09.2010. Ein Bericht zum Zwischenstand des
Projekts ist nun erschienen und kann als PDF-Dokument unter
http://www.ljr-nrw.de/projekte/projekt-oe/publikationen/ heruntergeladen
werden.
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Ergebnisse
der „Wahl U18“ liegen vor
Die
Bundestagswahl ist gelaufen, das Ergebnis kennen wir. Doch wie hätten Kinder
und Jugendliche gewählt? Dies zeigt die „Wahl U 18“, deren Ergebnisse auf der
Seite www.u18.org abgerufen werden können. Neben dem Gesamtergebnis für
Deutschland gibt es hier auch erste Analysen. Beteiligt waren knapp 1.100
„Wahllokale“. Somit haben durchschnittlich ca. 115 Kinder und Jugendliche pro Wahllokal
gewählt.
Unter
www.sinnvollwaehlen.de sind die NRW-Ergebnisse - und soweit eine Beteiligung
erfolgte - auch der einzelnen Wahlkreise - nachzulesen. Bernd Opitz hat eine
Excel-Tabelle mit den Werten für Deutschland gesamt, NRW gesamt und dem Wahlkreis
Lev./Köln IV erstellt, die gerne im Jugendpfarramt unter info@jupf.de
angefordert werden kann.
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Deutscher
Bundesjugendring mahnt:
„Zur
Vorsicht bei Ehrenamtscard“
Der Verein
Arbeitsgemeinschaft Deutschland e.V. gibt eine „Ehrenamtscard“ heraus. Nach
Einschätzung des Deutschen Bundesjugendring (DBJR) ist die Karte vor allem eine
Rabattkarte. Der DBJR sieht bei der Ehrenamtscard Vorsicht und Zurückhaltung
geboten. „Es gibt keine klar erkennbare Übersicht über die Vergünstigungen vor
einer Beantragung. Antragsteller kaufen also die „Katze im Sack“. Mit dem
Einsatz der Karte werden umfänglich Daten - etwa über das Kaufverhalten -
gewonnen, deren Verwendung durch die Datenschutzerklärung weit gefasst
erscheint“, so die Kritik des DBJR. Zudem weist der Bundesjugendring darauf
hin, dass die Ehrenamtscard weder im Zusammenhang mit der Juleica noch mit
Aktivitäten von Bund und Ländern steht.
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„Wir beteiligen KINDER beteiligen sich“
aej überprüft
Leitsätze zur Kinderbeteiligung in der Evangelischen Jugend
Die
Beteiligung junger Menschen ist ein Dauerthema in der Kinder- und Jugendarbeit.
Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej)
beschäftigt sich im Rahmen einer Fachtagung vom 1.-3. Dezember mit diesem
Thema.
Im Rahmen der
Fachtagung sollen Methoden und Konzepte kritisch überprüft werden z.B.
hinsichtlich der Frage, wo einfach Konzepte aus dem Jugendbereich unangemessen
auf die Arbeit der Kinder übertragen wurden. Des Weiteren solle es um die Frage
der institutionellen Berücksichtigung von Kindern in den demokratischen
Verbandsstrukturen und dem Verhältnis von direkter Beteiligung und
demokratischen Strukturen gehen.
Die Fachtagung
will diese Fragen diskutieren, ExpertInnen zu Wort kommen lassen und
insbesondere Kinderbeteiligung in der Praxis in den Blick nehmen. Dieser
Prozess soll nicht ergebnisoffen erfolgen, die Fachtagung dient gleichzeitig
der abschließenden Überprüfung von Leitsätzen zur Kinderbeteiligung in der
Evangelischen Jugend, die der Fachkreis „Arbeit mit Kindern“ aktuell
vorbereitet.
Weitere
Informationen zur Fachtagung unter www.evangelische-jugend.de.
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31. März 2001 ist Einsendeschluss
Der WDR hat
zum Weltkindertag am 20.09.2009 erneut einen Preis für Kinderrechte
ausgeschrieben. Die Einladung zur Beteiligung am mit 5.500 dotierten „WDR-Preis
für die Rechte des Kindes“ richtet sich an Kinder, Erwachsene, Gruppen und
Organisationen in NRW, die sich „nachhaltig, vorbildlich und unkonventionell“
für Kinderrechte in Deutschland oder im Ausland einsetzen. Einsendeschluss ist
der 31. März 2010. Der Preis soll nach WDR-Angaben an die 1989 verabschiedete
Kinderrechte-Konvention erinnern und die öffentliche Diskussion über
Kinderschutz und Beteiligung verstärken. Deutschland habe zwar die Konvention
der Vereinten Nationen 1992 unterzeichnet. „Doch zwischen fromaler Akzeptanz
und ihrer Verwirklichung besteht nach wie vor ein großer Unterschied“, erklärt
der Sender.
Weitere
Informationen: www.wdr.de/radio/home/kinderrechte.
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„Veränderungen im Schulsystem und
warnt vor Rechtsextremismus“
Die
Jugendverbände sehen einen dringenden Veränderungsbedarf im Schulsystem. Auf
der Vollversammlung am 17. September 2009 in Düsseldorf kritisierten die
Jugendverbände vor allem die deutliche soziale Selektion im Schulsystem und
forderten gemeinsames Lernen für alle Kinder und Jugendlichen in einer Schule
bis zur 10. Klasse. Als Rahmenbedingung hierfür sollten Ganztagsschulen
flächendeckend und qualitativ ausgebaut werden. Darüber hinaus fordern die
Jugendverbände, den Lernstress für SchülerInnen zu vermindern, Kopfnoten
komplett abzuschaffen und die Mitwirkungsrechte von SchülerInnen zu stärken.
Nach Meinung
der Mitglieder des Landesjugendrings NRW gehört zu guten Lern- und
Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche auch eine Verzahnung von
schulischen Bildungs- mit außerschulischen Lernangeboten. „Außerschulische
Bildungsakteure - wie bspw. Jugendverbände - könnten einen wertvollen Beitrag
zur Persönlichkeitsentwicklung und Sozialintegration von Kindern und
Jugendlichen leisten, den Schulen so eben nicht leisten könnten.“
„Wir erleben
in NRW zunehmend offensiv auftretende Rechtsextreme“
Auf der
Vollversammlung hat sich der Landesjugendring NRW auch intensiv mit Rechtextremismus
auseinandergesetzt und Strategien zur Gegenwehr beschlossen. Grund: „Wir
erleben in Nordrhein-Westfalen zunehmend offensiv auftretende Rechtsextreme.
Sie sind in vielen Städten mit Kundgebungen und Infoständen präsent, dominieren
inzwischen sogar ganze Stadtteile, hetzen im Internet und in Schülerzeitungen“
erläutert Antonia Kühn, neu gewähltes Vorstandsmitglied im Landesjugendring.
Mit der
Kampagne „Nichtwählen stärkt die Falschen!“ will der Landesjugendring daher
insbesondere ErstwählerInnen dazu motivieren, ihr Wahlrecht
verantwortungsbewusst wahrzunehmen und rechtsextremen Parteien keine Stimme zu
geben. Darüber hinaus hat der Landesjugendring beschlossen, ein Netzwerk
Demokratie und Courage (NDC) auch in NRW aufzubauen. Das Netzwerk gibt es
bereits in 10 anderen Bundesländern und hat zum Ziel, an Schulen und in der
Jugendarbeit präventive Arbeit gegen Rechtsextremismus zu leisten.
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Jugendliche bleiben
optimistisch
Eine aktuelle
Repräsentativumfrage der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen zeigt, dass
Jugendliche trotz Wirtschafts-, Bildungs- und Umweltkrisen „das Beste aus dem
Leben machen“ und sich ihren Zukunftsoptimismus nicht nehmen lassen wollen. Für
die Studie wurden 2.000 Personen ab 14 Jahren befragt.
Und so sehen
laut der Studie die konkreten Vorschläge der Jugendlichen zur Krisenbewältigung
aus:
• Gut ein Drittel der jungen Generation
(34%) will in Zukunft staatliche Sozialleistungen weiterhin in Anspruch nehmen,
ist dafür aber auch im Gegenzug zu mehr gemeinnützigen Gegenleistungen bereit.
Ein Ausgleich von Geben und Nehmen wird angestrebt.
• Knapp ein Viertel der jungen Leute
(22%) findet es selbstverständlich, sich wieder mehr selber und gegenseitig zu
helfen. Die nächste Generation denkt an andere, weil sie nur so auch für sich
selbst sorgen kann. „Das ist eine Form kalkulierter Hilfsbereitschaft, nicht
reine Nächstenliebe. In Krisenzeiten müssen sie zusammenrücken, ob sie wollen
oder nicht“, so Professor Opaschowski.
• Immer weniger Familien können von nur
einem Einkommen leben. Deshalb will die nächste Generation bei zunehmender
Doppelerwerbstätigkeit mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie Ernst
machen. Fast jeder Vierte (23%) will in Zukunft nicht mehr den einen
Lebensbereich zu Gunsten des anderen opfern. Berufs- und Privatleben sollen
gleichgewichtig sein.
• Die Hälfte aller jungen Leute (50%)
rechnet mit Altersarmut. Gut ein Fünftel der jungen Generation (22%) will daher
bereits heute Zukunftsvorsorge treffen und „mehr Wert auf die Großfamilie
legen“ – vom Generationenwohnen bis zur gegenseitigen Kinder- und
Altenbetreuung.
Die Ergebnisse
der Untersuchung sind zu finden unter:
www.stiftungfuerzukunftsfragen.de/aktuell.
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Fachtagung zur
Förderung jungen gesellschaftspolitischen Engagements
Die
Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet eine Fachtagung zum Thema „Demokratie
(be)leben“ am 11. Dezember 2009 in Bonn. Die Fachtagung ist in zwei Teile
gegliedert: Am Vormittag wird in Fachforen diskutiert, wie in verschiedenen
Handlungsfeldern soziales und politisches Engagement Jugendlicher gestärkt und
gefördert werden kann. Aktive Jugendliche sollen dabei selbst zu Wort kommen,
Ansätze in Kommentaren bewerten und mitdiskutieren. Am Nachmittag gibt es die
Möglichkeit in Praxisworkshops, angelegt wie eine Open-Space-Veranstaltung, zu
gegenseitigem Austausch, Diskussionen mit ExpertInnen und Praktikern und
gegenseitiger Beratung. Zum Abschluss der Fachtagung diskutieren die
Teilnehmenden mit Ulrich Kelber (MdB), welche jugend-, bildungspolitischen oder
andere Veränderungen in der Politik wichtig wären, um mehr Jugendliche für
Demokratie zu begeistern und ihre Engagementbereitschaft zu stärken.
Der Tag
inklusive Mittagsimbiss ist kostenfrei und richtet sich an MutiplikatorInnen
aus Jugendverbänden, außerschulischer politischer Bildung, Politik und
Gewerkschaften und an aktive Jugendliche selbst.
Anmeldung und
weitere Informationen bei Verena Bach, Tel. 0228/883-71 04, E-Mail:
verena.bach@fes.de.
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Friedenslicht aus Bethlehem 2009
Mauern brechen
- Frieden finden - Hoffnung geben
Auch in diesem
Jahr bringen PfadfinderInnen zu Weihnachten das Friedenslicht aus Bethlehem in
die Gemeinden. Das Licht, das vom ORF in Bethlehem entzündet wird, wird am
dritten Advent (13. Dezember) von Wien aus in rund 30 Städte in ganz
Deutschland gebracht. Das diesjährige Motto der Aktion Friedenslicht „Mauern
brechen - Frieden finden - Hoffnung geben“ erinnert an das Fallen der Mauer vor
20 Jahren, das Zusammenwachsen des getrennten Deutschland und schlägt eine
Brücke zum 2. Ökumenischen Kirchentag 2010 in München. Hier wird das Friedenslicht
auch an zentraler Stelle brennen. Unter www.friedenslicht.de sind Anregungen
für Gottesdienste, Gruppenstunden und Aktionen sowie ausgewählte Artikel rund
um das Friedenslicht zu finden.
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Rat beschließt
Einrichtung einer Skaterfläche am „Kap am Südkai“
Der Rat der
Stadt Köln hat in der Sitzung am 10. September die Einrichtung einer
Skaterfläche für Streetskater im Rheinauhafen auf der Fläche „Kap am Südkai“
(stadtauswärts, unmittelbar vor der Südbrücke) beschlossen. Die Verwaltung
wurde beauftragt mit der Planung zu beginnen. Für die Realisierung der Anlage
hat der Rat 700.000 Euro veranschlagt. Sie sollen aus dem Konjunkturprogramm II
finanziert werden. Bei der Entwicklung des Gestaltungskonzepts wurden Skater
mit einbezogen, um eine Akzeptanz der künftigen NutzerInnen zu gewährleisten.
Gemeinsam mit den Architekten von „Modernes Köln“ und der
Interessengemeinschaft der Skater „Dom Skateboarding e.V.“ ist nach kontrovers
geführten Diskussionen nun ein Gestaltungskonzept entstanden, das auch von den
Skatern akzeptiert wird. Einige Mitglieder des Dom Skateboarding e.V. haben
sich bereit erklärt, für die Anlage eine Patenschaft zu übernehmen.
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Bei immer mehr Schülern läuft „Erziehung nach Ausschwitz“
ins Leere
Jeannette
Goddar thematisiert in einem Artikel in der TAZ das Problem, dass sowohl die
Behandlung des Holocaust in der Schule als auch der Besuch von Gedenkstätten
längst kein Garant mehr sind für aufgeklärte, empathische Jugendliche.
„Was der
Zehntklässler, der sich Gary nennt, im Internet schreibt, lässt an Deutlichkeit
nichts zu wünschen übrig. Seit der Nationalsozialismus im Unterricht dran sei,
käme ihm immer Schlimmeres zu Ohren: von „Irgendwas müssen die Juden ja gemacht
haben, dass sie immer verfolgt wurden“ bis zu dem Ausdruck „bis zur Vergasung“
und „du Jude“ als Schimpfwort. (...) Antisemitismus ist unter Jugendlichen
keine Randerscheinung, und die Behandlung des Holocaust in der Schule längst
nicht immer ein erfolgreicher Grundkurs in Empathie. (...) Gründe dafür gibt es
nach Ansicht von Experten viele - von wenig ganzheitlichen Ansätzen über die
Überforderung der Schüler bis zu der mangelnden Möglichkeit der Identifikation.
(...) Allen fehlt inzwischen der direkte Bezug zu dem Geschehenen. In deutschen
Großstädten stammt zudem nahezu jeder dritte Schüler aus einer Familie, die
nicht aus dem Land der Täter stammt. Und: Vor allem unter arabischen
Jugendlichen finden sich viele, die sich nicht von der deutschen, sondern von
der israelischen Gesellschaft verfolgt fühlen. (...) Konzepte, die
Antisemitismus anders als traditionell behandeln und zuweilen auch den
Nahostkonflikt thematisieren, werden erst in allerjüngster Zeit entwickelt. Das
Anne Frank Zentrum macht gute Erfahrungen mit einem Comic, der die Spurensuche
einer Jüdin nach ihren in Ausschwitz ermordeten Eltern nacherzählt und den
Jugendlichen ermöglicht, in die Rolle von Opfern und Tätern, Mitläufern und
Mitwissern zu schlüpfen. Das Jüdische Museum Berlin hat eine muslimisch
geprägte Klasse aus Berlin-Neukölln mit einer des Jüdischen Museums
zusammengeführt und bei ihrem Kennenlernen begleitet. Dabei zugeschaut und die
Begegnungen zu einem eindrücklichen Film werden lassen hat ein Team der
Deutschen Welle: „Koscher, gibt‘s das nicht auch im Islam?“ ist im Internet
abrufbar.
Weitere
Materialien und Bildungsbausteine gegen Antisemitismus gibt es hier:
www.bildungsteam.de,
www.kiga-berlin.de, www.amira-berlin.de
www.annefrank.de,
www.ajc.org, www.juedisches-museum-berlin.de
www.dw-world.de/dw/article/0,,4589790,00.html
Der Text oben
ist ein Auszug des Originalartikels. Der vollständige Artikel liegt dem
Jugendpfarramt vor und kann angefragt werden unter kruwinnus@jupf.de.
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BasisBibel mit „4 Evangelien“
erschienen
Die BasisBibel
ist nun in einer kompakten Gesamtausgabe mit allen „4 Evangelien“ und in neuem
Design erschienen. Die BasisBibel ist in einer Sprache geschrieben, die
Jugendliche verstehen, und greift auf Medien zurück, die Jugendliche verwenden.
Neben den bereits bekannten Features wie einer Menüleiste, die alle Inhalte
übersichtlich zusammen fasst, einer Suchfunktion, Hyperlinks in den Texten, 770
Zusatzinfos, Fotos, Zeichnungen und Karten enthält die DVD-Rom nun auch eine
direkte Anbindung an das Internet und eine Druckfunktion. Jugendliche, die sich
selbst an dem Projekt BasisBibel und der Übersetzung beteiligen möchten, können
sich unter
www.basisbibel.de
einloggen und ihre Meinung zu noch unveröffentlichten Texten abgeben. Aber auch
Vorschläge und Kritik werden ernst genommen und umgesetzt.
Das neue
Komplettpaket der BasisBibel inklusive Buch, Bibelsoftware und Hörbibel kann
zum Preis von 19,80 Euro bei der deutschen Bibelgesellschaft oder über
www.bibelonline.de bestellt werden.
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Vielfalt
bereichert! Juleica Diversity Arbeitshilfe
„Interkulturelle
Öffnung ist eine gesellschafts-politische Notwendigkeit, interkulturelles
Lernen eine pädagogische Herausforderung. Die interkulturelle Öffnung wird seit
Jahren beschworen, aber die Realität hinkt der Beschwörung hinterher“, so heißt
es in der neu veröffentlichten Juleica Diversity Arbeitshilfe mit dem Titel:
„Vielfalt bereichert“. Herausgegeben von der Evangelischen Jugend im Rheinland
gemeinsam mit dem Amt für Jugendarbeit der EKiR, Düsseldorf und der
Jugendbildungsstätte Hackhauser Hof ev., Solingen, liegt der Arbeitshilfe ein
erprobter und erfolgreich durchgeführter Juleica-Grundkurs mit dem Schwerpunkt
„Gruppen leiten lernen und Unterschiede (be-)achten“ zu Grunde. Sie ist das
Ergebnis einer mit einem muslimischen Verband durchgeführten Kooperation bei
der Ausbildung von Ehrenamtlichen. Exemplarisch werden die Chancen dargestellt,
die sich durch Teilnehmende mit und ohne Migrationshintergrund, sowie
unterschiedlicher religiöser Sozialisation ergeben.
Die
Arbeitshilfe ist geeignet für die Schulung von Gruppenleitenden, aber auch
interessant für alle, die mit Jugendlichen unterschiedlichen kulturellen
Hintergrundes zu tun haben und einfach nur Fettnäpfchen sowie unnötige
Missverständnisse vermeiden wollen.
Exemplare
können zu einem Preis von 5 Euro plus Porto beim Amt für Jugendarbeit, bei Frau
Ilona Hanke, Tel. 0211/36 10 285, Hanke@afj-ekir.de bestellt werden.
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Flimmo -
Fernsehen mit Kinderaugen
Die aktuelle
Ausgabe des von der Programm-beratung für Eltern e.V. herausgegebene Magazin
„Flimmo“ beschäftigt sich diesmal schwerpunktmäßig mit Erziehungsfernsehen und
umstrittenen Formaten wie „Eltern auf Probe“. Das Jugendpfarramt hat einige
Hefte dieser Ausgabe und kann sie kostenfrei an Interessierte abgeben. Einfach
vorbeikommen: Jugendpfarramt, Kartäuserwall 24b, 50678 Köln oder anrufen unter:
0221/93 18 01-0.
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„Das Wissen zur Kinder- und
Jugendarbeit“
70 Studien in
einer Broschüre
Auf der Suche
nach relevanten Forschungsergebnissen für die Kinder- und Jugendarbeit? Die vom
Arbeitskreis G5 herausgegebene Broschüre „Das Wissen zur Kinder- und
Jugendarbeit“ gibt einen kurzen Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse
zur Kinder- und Jugendarbeit der letzten zehn Jahre. Auf jeweils einer Seite
werden 70 Studien mit ihren wesentlichen Fragestellungen und Ergebnissen
präsentiert.
Die Kapitel
sind nach Handlungsfeldern mit kurzen einleiteitenden Kommentaren gestaltet.
Die Broschüre richtet sich insbesondere an PraktikerInnen der Kinder- und
Jugendarbeit, die ihr Wissen über das Arbeitsfeld erweitern möchten, aber auch
an Interessierte aus Politik und Wirtschaft, die sich einen schnellen Überblick
über den Forschungsstand verschaffen wollen. Die Veröffentlichung wird aus
Mitteln des „Pakt mit der Jugend“ gefördert.
Die
Publikation kann kostenfrei bezogen werden über: Landesjugendring NRW,
Tel. 02131/46
95-0,
E-Mail:
info@ljr-nrw.de.
Außerdem steht
die Broschüre zum kostenlosen Download bereit:
www.ljr-nrw.de/veroeffentlichungen/publikationen/
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Kinder werden zu Entdeckern mit
X&Co.
Entdecker-Netzwerk
der Aktion Mensch für Kinder von 8 bis 13
X&Co. ist
ein Entdecker-Netzwerk der Aktion Mensch in Kooperation mit pur+, dem ZDF tivi
Entdeckermagazin für Kinder von 8 bis 13 Jahren. Die Idee: Die für Kinder
spannende Agentenwelt mit der „Welt des Sozialen“ zu verbinden. Die Kinder sind
aufgefordert, mit Freundinnen und Freunden X&Co.-Teams zu gründen und
gemeinsam Aufträge zu erfüllen. Pro Quartal werden jeweils 10 Aufträge zu einem
übergeordneten Rahmenthema vorgeschlagen. Das können Recherche-Aufgaben,
Interviews mit Nachbarn und Freunden oder kreative Aktionen sein. Die
Ergebnisse sollen die Teams per Post an die X&Co.-Zentrale schicken. Für
die erfüllten Aufträge erhalten die Kinder Punkte, die später kostenlos gegen
X&Co.-Gegenstände eingetauscht werden können. Das alle drei Monate
erscheinende X&Co.-Magazin informiert über alles, was bei X&Co.
passiert und wird direkt nach Hause geschickt. Das Magazin enthält auch viele
spannende Tipps, z.B. wie man aus einem alten Hemd und Müll eine tolle
Tragetasche bastelt. Weitere Informationen und Zusatzangebote gibt es unter:
www.xundco.de.
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Jugendliteraturgottesdienst
zur Armut bei Kindern und Jugendlichen
Der Roman
„Leben auf Sparflamme“ von Christine Biernath dreht sich um Jessica und ihre
Familie, deren Leben sich mit der Arbeitslosigkeit des Vaters drastisch ändert.
Jessica erlebt, was es heißt, kein Geld zu haben und das Essen bei der Tafel zu
besorgen. Basierend auf diesem Roman hat eine Projektgruppe von ehren- und
hauptamtlichen Mitarbeitern der Büchereiarbeit sowie der Ev. Jugend der
Ev.-Luth. Kirche Oldenburg das Konzept für einen Jugendgottesdienst entwickelt,
in dem das Problem der zunehmenden Kinder- und Jugendarmut thematisiert wird.
Im Jugendpfarramt kann der Roman ausgeliehen und die Arbeitshilfe zu Buch und
Jugendliteraturgottesdienst kopiert werden. Kontakt: Jugendpfarramt, Tel. 0221/93
18 01-0 oder info@jupf.de.
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Anregungen für die Arbeit vor Ort
Jugendliche gründen
ihre Wunschpartei
Wettbewerb des
Landesjugendrings gestartet
Der
Landesjugendring NRW hat den Wettbewerb „Wunschpartei“ gestartet. Er richtet
sich an Zusammenschlüsse von 7 bis maximal 20 jungen Menschen im Alter von 14
bis 26 Jahren. Es geht darum, eine eigene Wunschpartei zu gründen, für diese zu
werben und möglichst viele Wähler zu finden, die in der Zeit vom 7. - 17.
Januar 2010 für die eigene Partei stimmen. Der Wettbewerb bietet die
Möglichkeit, mit Gruppen in die Rolle von Politikern zu schlüpfen, sich
intensiv mit „Demokratie“ und „politischer Beteiligung“ zu beschäftigen. Die
drei stärksten Parteien bekommen am 29.1.2010 einen Preis überreicht und
präsentieren Politikern der Landespolitik NRW ihre Themen.
Weitere
Informationen zum Wettbewerb und Unterlagen zum Download gibt es unter: http://www.sinnvoll-waehlen.de/content/aktion-workshop
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Kinderträume wahr werden lassen
Jan von
Holleben inszeniert mit einfachen Mitteln phantastische Welten
„Wie macht der
das bloß?“ Diese Frage hat sich die Redaktion von chrismon beim Anblick der
Fotos von Jan von Holleben gestellt. Da sieht man Kinder, die durchs Weltall
fliegen oder in einem Laktritzgebirge herumklettern. Chrismon hat den
Fotografen in Sasbach am Kaiserstuhl besucht und herausgefunden, dass es nur
einfacher Mittel und Tricks bedarf und jeder Menge Phantasie. Ein Auszug aus
dem Bericht:
Jan von
Holleben hatte sich vor sieben Jahren in Sasbach, einem Dorf an der
deutsch-französischen Grenze, als Fotograf vorgestellt und erklärt, er wolle
die Kinder aus Sasbach das Fliegen lehren. Seine Bilder aus der Serie „Träume
vom Fliegen“ (chrismon 8/2007) sind inzwischen in der ganzen Welt bekannt - und
damit auch die Kinder aus Sasbach, die als Astronauten durchs Weltall schweben
oder Hand in Hand eine imaginäre Schlucht überspringen. Die Fotos entstanden
ohne großen technischen Aufwand meist direkt vor dem Haus im Merowingerweg.
Jetzt ist Jan
von Holleben für ein neues Projekt wieder nach Sasbach gekommen, um „seine“ Kinder
mit auf eine Reise zu nehmen: „Reise ins Überall“. „Ich will mit euch vom
Eichert-Hügel in die ganze Welt reisen“, hat er ihnen diesmal versprochen, und
sie glauben es ihm, weil er sie auch fliegen lassen konnte. Heute will er zwei
neue Szenen auf den Speicherchip seiner Canon bannen: Neben der Besteigung des
Sperrmüllberges noch eine Szene im Obst und Gemüseparadies, Kinder auf Äpfel-, Tomaten- und Pfirsichhügeln. Das
Set auf dem Hügel über dem Dorf ist schnell aufgebaut: Im Vordergrund drapiert
von Holleben auf einem schmalen Tischchen das Obst und Gemüse zu einem
imaginären Gebirge, etwa fünf Meter dahinter werden drei Leitern so gestellt,
dass man sie später auf dem Foto nicht mehr sieht. So glaubt man, die Kinder
stünden auf den Lebensmitteln. Auf den Fotos von Holleben ist alles echt: die
Gewitterwolken am Himmel oder auch kleine Fehler, etwa, wenn ein Stück der
Leiter doch noch zu erkennen ist. So sind die Bilder für den Fotografen
authentischer. Die Ideen zu den Szenen kommen oft von den Kindern selbst. „Ich
gebe häufig nur ein Stichwort, und dann sagen sie mir, was sie machen wollen“,
so von Holleben.
Der Artikel
ist ein verkürzter Auszug des in chrismon 9/2009 erschienen Berichts „Einmal
Schlaraffenland bitte!“. Fotos: Jan von Holleben. Weitere Infos zu dem
Fotografen unter www. janvonholleben.com
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Bundesweiter
Foto-Wettbewerb zum Thema Migration in Deutschland
Wie sieht
Heimat in einem Einwanderungsland aus? Diese Frage ist Hauptthema des
Fotowettbewerbs „ZusammenLeben“, zu dem die Caritas in Kooperation mit Aktion
Mensch aufruft. Gesucht werden Fotos, die die Vielfalt der Menschen, ihre
Lebenswelten, Verschiedenheiten und Gemeinsamkeiten in unserer Gesellschaft
darstellen. Es können einzelne Fotos oder Fotoserien mit max. 10 Bilder
eingereicht werden. Teilnehmen können Jugendliche bis 21 Jahren und Erwachsene
ab 21 Jahren. Die Fotos können bis zum 31. März 2010 per Post eingereicht
werden oder unter dieGesellschafter.de/fotowettbewerb hochgeladen werden. Auch
per Mail können die Fotos geschickt werden an:
fotowettbewerb@dieGesellschafter.de. Bei Einreichung per Post oder E-Mail sind
ebenfalls die ausgefüllten Teilnahmeunterlagen einzureichen. Zudem soll jedes Foto
mit einem aussagekräftigen Untertitel und einem kurzen Kommentar versehen sein.
Alle Preisträger in der Katergorie „Jugendliche bis 21 Jahren“ gewinnen die
Teilnahme an einem Fotoworkshop. Die Gewinner der Kategorie „Erwachsene ab 21
Jahren“ erhalten einen Gutschein für eine Kameraausrüstung im Wert von 1.000
Euro.
Weitere
Informationen: http://diegesellschafter.de/bilder/fotowettbewerb_info.php
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Journalistentraining
für engagierte Jugendliche
Die
Evangelische Kirche im Rheinland sucht ein neues News 4U-Team. Bewerben können
sich Nachwuchsjournalisten im Alter von 16 bis 19 Jahren, die ihre schriftliche
Bewerbung bis zum 1.12.2009 (Poststempel) eingereichen und im Januar 2010 im
Bewerbungsgespräch überzeugen.
Was erwartet
das News 4U-Team? Verschiedene Werkstätten in den Bereichen Print, Hörfunk,
Fernsehen, Online, Produktionstraining im Rahmen des Jugendcamps und
dreiwöchige Praktika bei Presse, Radio oder Fernsehen. Insgesamt umfasst das
Nachwuchs-Journalistentraining 19 Tage plus Praktikum. Die TeilnehmerInnen
übernehmen einen Eigenanteil von je 200 € für das gesamte Projekt.
Jugendliche,
die interessiert sind, richten ihre schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf,
Lichtbild, Nachweisen zu Praktika/Jobs, Arbeitsproben, letztes Schul- und
Ausbildungszeugnis und der Begründung, warum sie unbedingt bei News 4 U dabei
sein wollen, an:
Evangelische
Medienakademie
„News 4U“
Kaiserswerther
Str. 450
40474
Düsseldorf
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Ökumenisches Forum
Christlicher Frauen
sucht
Mitarbeiterinnen
Vom 20. bis
29. August 2010 findet in Loccum (Nähe Hannover) das nächste Ökumenische Forum
Christlicher Frauen in Europa statt. Dafür werden junge Frauen zur Mitarbeit
als Stewards im Alter von 18 bis 30 Jahren gesucht. Dem eigentlichen Einsatz
auf dem Forum ist eine 2 ½ -tägiges Training vorgeschaltet. Auf dem Forum geht
es dann um Tätigkeiten wie Unterstützung im Tagungsbüro, organisatorische
Arbeiten rund um das Plenum, Vorbereitung von Räumen etc.
Interessierte
sollten gern im Team arbeiten, Interesse für ökumenische Arbeit und Frauenthemen
mitbringen, fließend Englisch sprechen und möglichst noch eine andere
europäische Sprache und vor allem die gesamte Vorbereitungs- und Tagungszeit
wahrnehmen können.
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Zur Neupositionierung von
Jugendpolitik
Stellungnahme
des Bundesjugendkuratoriums
Das
Bundesjugendkuratorium hat unter dem Titel „Zur Neupositionierung von
Jugendpolitik: Notwendigkeit und Stolpersteine“ eine Stellungnahme zur
Jugendpolitik verfasst. Dr. Claudia Lücking-Michel, Vorsitzende des
Bundesjugendkuratoriums, schreibt im Vorwort der Stellungnahme:
Ökonomische,
politische und soziale Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte haben längst
die Lebenslage Jugend erreicht. Diese Entwicklungen stellen die Jugendpolitik
vor gravierende Herausforderungen: Jugendpolitik muss neu positioniert werden.
Mit seiner Stellungnahme will das Bundesjugendkuratorium den konzeptionellen
Rahmen für einen kohärenten und ressortübergreifenden Ansatz von Jugendpolitik
schaffen. Es ist der Überzeugung, dass jenseits institutioneller und
strategischer Grenzen eine profilierte, an der Lebenslage Jugend und an den
Interessen und Bedürfnissen von Jugendlichen orientierte Politik für, mit und
von Jugendlichen notwendig ist.
Eine
ressortübergreifende jugend-politische Praxis muss die Situation Jugendlicher
insgesamt in den Blick nehmen. (...) Jugendpolitik in diesem Sinn beschränkt
sich weder auf einzelne problembelastete Teilgruppen von jungen Menschen, noch
akzeptiert sie die historisch gewachsene, institutionelle Verengung auf
Jugendhilfepolitik (Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, Jugendberufshilfe, etc.)
(...)
Dieser
Gesamtentwurf des Bundesjugendkuratoriums integriert vier Kernelemente von
Jugendpolitik: 1. Schutz- und Unterstützungspolitik, 2. Befähigungspolitik, 3.
Teilhabepolitik und 4. Generationenpolitik. Im Hinblick auf diese vier
Kernelemente werden Prüfkriterien entwickelt, um die Frage beantworten zu
können, ob eine konkrete Maßnahme oder ein konkretes Programm Bestandteil einer
übergreifenden und abgestimmten Politikstrategie im Sinne kohärenten und
ressortübergreifenden Handelns ist.
Zur konkreten
Umsetzung dieses Gesamtkonzepts muss das Bundesministerium für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend als Fachministerium gestärkt und die
interministerielle Zusammenarbeit ausgebaut werden. Die erforderliche
Wissensbasis für einen solchen Ansatz von Jugendpolitik bedarf regelmäßiger
wissenschaftlicher Beobachtung und Berichterstattung, die systematisch über die
Lebensbedingungen verschiedener Gruppen von Jugendlichen informiert
(„Jugendmonitoring“).
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AGJ-Positionspapier
beschlossen
Der Vorstand
der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) hat das schon länger
erwartete Positionspapier „Bildung - Integration - Teilhabe. Kinder- und
Jugendpolitik gestalten“ nun beschlossen.
Zum Inhalt:
Ausgehend von
zunehmenden politischen und gesellschaftlichen Debatten um Kinder
und
Jugendliche im Zusammenhang mit Schulfähigkeit, Employability oder dem im
Rahmen von Ressourcendiskussionen auftretenden Begriff des sogenannten
“Humankapitals” hat sich die AGJ in ihrem Positionspapier mit den Anforderungen
an eine zeitgemäße Kinder- und Jugendhilfepolitik befasst. Die AGJ stellt darin
fest, dass es die grundlegende Aufgabe von Kinder- und Jugendpolitik ist, allen
jungen Menschen ein Recht auf Kindheit und Jugend unabhängig von
gesellschaftlichen Verwertungszusammenhängen zu garantieren. Im Sinne einer
tragfähigen Zukunfts-politik ist es, aus Sicht der AGJ, die Aufgabe von Staat
und Gesellschaft, Kindern und Jugendlichen für ihre gelingende Entwicklung
notwendige Gestaltungsspielräume zur Verfügung zu stellen und sie an ihre
Lebenswelt betreffenden Gestaltungsprozessen zu beteiligen.
Einschätzung:
Das Papier ist
nach dem Papier des Bundesjugendkuratoriums (BJK) und dem
DBJR-„Freiräume“-Papier das Dritte, das Jugendpolitik grundsätzlich zu
beleuchten versucht. Das AGJ-Papier kommt dabei zu ähnlichen Beschreibungen und
Schlussfolgerungen wie das BJK, benötigt dafür aber nur 1/10 des Umfanges. Das
heißt: Das AGJ-Papier ist schneller und einfacher lesbar, erreicht aber bei
weitem nicht das Analyse- und Reflektionsniveau des BJK. Politisch fallen die
doch recht deutlichen Worte zur aktuellen Sozialpolitik und zur Rolle des
Staates auf. Das Papier enthält einen deutlichen Impuls für eine parteiliche
Jugendpolitik insgesamt und zusätzlich eine deutliche Berücksichtigung der
Bedarfe Benachteiligter. In summa: Ein gelungenes und
lesenswertes
Papier mit neuen Aspekten zu einer langsam breiter werdenden Debatte.
Florian
Dallmann
Referent für Kinder- und Jugendpolitik, Arbeitsgemeinschaft
der Evangelischen Jugend
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