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Aus dem Jugendpfarramt

Fotografie und Video auf Wunschliste ganz oben       

Antirassismuskalender eingetroffen                        

Seifenkisten und Ehrenamtliche………….                         

Besucherandrang beim Weltkindertag                   

 

 

Aus den Jugendreferaten

Wir machen die Welle…                  

Frischer Wind statt lauem Lüftchen!              

JugendLICHt                                                     

 

 

Aus den Gemeinden

Gelungene Ferienfreizeit im JoJo                   

„Pänz@Work“ in Hürth und Bergheim                    

Finkenberg erhält Ehrenamtspreis                

Ehrenamtler on Tour                                             

Jugendberufshilfe im Seeberger Treff                  

 

 

Blick über den Tellerrand

Gottesdienst in der Disco                                   

Bunter, vielfältiger und schlagkräftiger!               

Ergebnisse der „Wahl U18“ liegen vor                  

Deutscher Bundesjugendring mahnt:       

„Wir beteiligen KINDER beteiligen sich“   

WDR-Preis für Kinderrechte                             

Landesjugendring NRW fordert:        

Jugendliche bleiben optimistisch                 

Demokratie (be)leben                                            

Friedenslicht aus Bethlehem 2009               

Ein neues Zuhause für Skater                         

Neue Konzepte statt Tabus                               

 

 

Medien und Materialien

BasisBibel mit „4 Evangelien“ erschienen         

Vielfalt bereichert! Juleica Diversity Arbeitshilfe                               

Flimmo - Fernsehen mit Kinderaugen        

„Das Wissen zur Kinder- und Jugendarbeit“

Kinder werden zu Entdeckern mitX&Co.                                    

Leben auf Sparflamme                             

 

 

 

 

Anregungen für die Arbeit vor Ort

Jugendliche gründen ihre Wunschpartei

Kinderträume wahr werden lassen              

„ZusammenLeben“                                    

 

 

Sag es allen weiter

News 4U                                                  

Ökumenisches Forum Christlicher Frauen                               

 

 

Zum Weiterdenken

Zur Neupositionierung von Jugendpolitik

AGJ-Positionspapier beschlossen   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Jugendpfarramt

 

 

Fotografie und Video auf Wunschliste ganz oben

 

Ergebnisse der Befragung zu medienpädagogischen Veranstaltungen liegen vor

 

Frei nach dem Motto „Wünscht Euch was“ wollten wir von Jugendlichen im Rahmen eines Fragebogens wissen, an welchen Workshops rund um Medien sie gerne einmal teilnehmen würden. In der jupf Ausgabe Nr. 75 hatten wir um Ihre Unterstützung bei der Fragebogenaktion gebeten. Nun haben wir alle Fragebögen ausgewertet. Ganz oben auf der Wunschliste der Jugendlichen stehen Fotografie, das Drehen von Videos und die Produktion von Kurzfilmen. 

 

147 Fragebögen haben wir insgesamt ausgewertet. An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei Ihnen für Ihre Unterstützung. Aus vielen verschiedenen Gemeinden sind Fragebögen bei uns eingegangen. Dies wäre ohne Ihre Mitarbeit sicherlich nicht der Fall gewesen. Neben Fotografie, Video und Kurzfilm interessieren sich viele Jugendliche für kreatives und journalistisches Schreiben. Im November, dem Monat vor Weihnachten, haben wir die ersten Wünsche erfüllt und einen Videoworkshop und auch einen Workshop Kreatives Schreiben angeboten.

 

Für 2010 kommen wir mit solchen, ähnlichen oder ganz anderen Veranstaltungen und Workshops gerne zu Ihnen in die Gemeinden. Denn es geht uns nicht nur darum, Wünsche der Jugendlichen zu erfüllen, sondern Sie gemeinsam mit den Jugendreferaten in Ihrer täglichen Jugendarbeit zu unterstützen. Vielleicht gibt es etwas, das Sie gerne in der Gemeinde für Jugendliche anbieten würden, Sie haben aber keine Zeit, es in Angriff zu nehmen? Dann melden Sie sich bitte gerne bei uns, ganz gleich wie unausgegoren die Idee ist. Gemeinsam mit den Jugendreferaten und Ihnen überlegen wir dann weiter und vereinbaren die nächste Schritte. Einfach anrufen oder mailen: Jugendpfarramt, Ina Kruwinnus, Tel. 0221/93 18 01-12, kruwinnus@jupf.de.

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Antirassismuskalender eingetroffen

 

Wie in den Vorjahren haben wir reichlich Antirassismuskalender bestellt - zum Weiterverschenken an ehrenamtliche Jugendliche und andere Interessierte.

 

Die Kalender im handlichen Taschenformat erinnern das ganze Jahr über auf dezente Weise daran, dass Vielfalt Spaß machen kann.

 

Die Kalender liegen im Jugendpfarramt zum Abholen bereit, bitte vorher unter 0221/93 18 01-0 melden, welche Mengen benötigt werden, damit die entsprechenden Päckchen schon abgezählt werden können.

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Seifenkisten und Ehrenamtliche………….

 

Industriespionage war nicht möglich unter den Seifenkistenrennteams. Als erstes wurden nämlich in die Pavillons, na ja offiziell Rennställe, Seitenwände als Sichtschutz eingehängt. Alle Teams arbeiteten und schraubten, was das Zeug hielt. Doch nicht nur die Technikabteilung war gefragt. Jedes Team hatte auch eine Designabteilung, Marketingexperten, sportliche Direktoren und ein Fahrerlager. Kurz gesagt: Es gab viel zu tun, und zweieinhalb Stunden lang waren alle Ehrenamtlichen aus der Kinder- und Jugendarbeit schwer beschäftigt. Die Teams waren bunt gemischt, es gab keine „Gemeinde-Klumpen-Bildung“, und das fanden dann auch viele richtig gut. So konnte man viele neue Leute aus den anderen Kirchenkreisen kennenlernen, und in jedem Team waren mehrere Kirchenkreise vertreten.

 

Nach der Bauphase kamen dann die Highlights des Ehrenamtler- Dankeschön Tages: Jedes der fünf Rennteams präsentierte seine Seifenkiste und es war beeindruckend, an welche Details im Design und in der technischen Ausstattung gedacht worden war. Vom ausziehbaren Spoiler bis hin zum unter dem Chassis integrierten Besen, um direkt die Rennstrecke fegen zu können, war alles dabei. Ganz klar war natürlich auch jede Seifenkiste mit einer Kühlerfigur ausgestattet.

 

Beim Rennen waren Schnelligkeit und Geschick gefragt. Der Parcours war nicht „ohne“, und so mancher Wassereimer, der die Strecke markierte, wurde glatt umgehauen. Angetrieben von 2 PS (zwei Personenstärken) erreichten die Seifenkisten enormes Tempo, und bei Kaiserwetter meisterten die Teams auch solche Schikanen, wie den Boxenstopp mit Radwechsel oder das Fahrerbetanken in der Boxengasse. Verlorene Räder wurden schnell wieder repariert und der Verlust der kompletten Fahrzeugverkleidung wurde schlicht ignoriert, um das Rennen zu gewinnen.

 

Bei der Siegerehrung gab es ein klares Racing-Gewinner–Team. In der Kategorie Design wurden allerdings zwei Teams zu Siegern erklärt, denn in Kreativität und Präsentation der Seifenkiste waren sie gleich stark. Der gemeinsame Abbau war ruckzuck erledigt, und so war noch genug Zeit, um gemütlich Gegrilltes zu essen, das Rennen im Nachgang zu analysieren oder einfach miteinander zu erzählen. Es war ein wirklich schöner runder Tag, der allen richtig Spaß gemacht hat.

Katrin Reher

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Besucherandrang beim Weltkindertag

 

Über 100.000 kleine und große Besucher waren am Sonntag, den 20.9.2009, zum 18. Weltkindertagsfest in den Rheingarten und zum Heumarkt gekommen. Unter dem Motto „Vorfahrt für Kinderrechte“ gab es für die Kleinen viele Aktionen zum Mitmachen und für die Großen Informationen zu Kinderrechten. Die Evangelische Jugend in Köln und Umgebung trug mit Mitmachaktionen des Kinderzirkus miniMUMM aus Köln-Kalk und einem Informationsstand zum abwechslungsreichen Programm des größten Weltkindertagsfests in Nordrhein-Westfalen bei.

 

„Ich will auch mal auf das Drahtseil“, mit diesen und ähnlichen Worten zogen Mädchen und Jungen ihre Eltern zur Manege des Kinderzirkus miniMUMM. Oder sie schnappten sich einen Teller und jonglierten ihn auf einem Holzstab. Auch die Eltern machten begeistert mit, ließen Hulahup-Reifen um ihre Hüften kreisen oder jonglierten mit Bällen. Über 6 Stunden war der Manegeboden voller Kinder und Eltern, die Zirkusluft schnupperten.

 

Während die Kinder mit Begeisterung beim Zirkus mitmachten, führten Mitarbeiter des Jugendpfarramts und Jugendreferenten intensive Gespräche mit den Eltern und informierten über die vielfältigen Angebote der Evangelischen Jugend in Köln und Umgebung. Der Stadtjugendring Köln hat bereits angefragt, ob die Evangelische Jugend 2010 wieder mit dem Mitmachzirkus miniMUMM dabei ist.

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Aus den Jugendreferaten

 

 

Wir machen die Welle…

 

Evangelische Jugend in Köln und Umgebung beim 13. Köln-Marathon

 

„Nein, bitte keinen Tee, den vertrag ich nicht so. Lieber Wasser, das ist bekömmlicher. Ach, Dankeschön!! Und wo sind noch mal die Schwämme?...“ Manche Läufer nahmen sich richtig Zeit am Verpflegungsstand der Evangelische Jugend in Köln und Umgebung am 4. Oktober 2009 beim Köln-Marathon. Das waren natürlich nicht die Top-Läufer und -Läuferinnen, die liefen eh vorne weg, und bei denen waren die Jugendlichen noch richtig stolz, wenn ein Becher Wasser unfallfrei gereicht werden konnte.

 

Über 60 Teilnehmende aus vielen Kölner Gemeinden haben bei unserem Köln-Marathon-Projekt mitgemacht. Fast 7500 Bananen wurden geschält und geschnippelt, unzählige Wasserbecher gefüllt, literweise Tee angerührt, Cola gezapft, Läufer und Läuferinnen angefeuert, Berge von Müll weggeschafft, und hinterher war alles wieder pikobello aufgeräumt. Eine klasse Aktion, mit vielen tollen Begegnungen – der Jugendlichen aus unterschiedlichen Gemeinden untereinander, aber auch mit Läuferinnen und Läufern, die uns zuriefen „Danke! Toll dass ihr da seid!“, mit Passanten, die stehen blieben, einfach mithalfen oder nachfragten und das Engagement lobten, mit den Marathon-Organisatoren, die alles perfekt geplant hatten und ständig mit uns in Kontakt waren, und am Ende mit der Polizei, die sich, als alles abgebaut war, schnell untereinander verständigte, sich an unseren restlichen Bananen bediente und die Polizeiwachen in Köln damit versorgte.

Übrigens: Die Aufwandsentschädigung in Höhe von 550 €, die wir für unseren Einsatz von den Organisatoren erhalten, spenden wir für „Mittagessen für Kinder“, ein Projekt gegen Mangelernährung für Kinder im Kölner Norden.

 

Susanne Hermanns (Jugendreferat Köln-Nord)

Uta Stinshoff (Jugendreferat Köln-Mitte)

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Frischer Wind statt lauem Lüftchen!

 

Unter diesem Thema erarbeitete am letzten August-Wochenende der Jugendausschuss der Ev. Kirchengemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath im Rahmen einer Zukunftswerkstatt mit Jochen Gippert vom Ev. Jugendreferat Köln-Rechtsrheinisch neue Ideen für die Jugendarbeit der Gemeinde.

 

Der Kinder- und Jugendausschuss der Kirchengemeinde Porz nahm die Möglichkeit zur Weiterbildung wahr und traf sich vom 02. – 04.10.09 zum Thema „Jugendmilieus: Welche Angebote haben wir für welches Milieu in unserer Gemeindejugendarbeit?“

 

Wochenend-Fortbildungen für Jugendausschüsse werden vom Ev. Jugendreferat Köln-Rechtsrheinisch für alle Jugendausschüsse des Kirchenkreises nach Absprache angeboten, Kosten nur 10,00 € pro Teilnehmer/in. Diese Veranstaltungen verbinden inhaltliche Arbeit mit einem kleinen „Dankeschön“ für alle Jugendausschuss-Mitarbeitende.

 

Weitere Informationen: Jochen Gippert, Tel. 0221 / 3382-283

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JugendLICHt

 

Gemeindeübergreifendes Kunstprojekt im Kölner Norden

 

“Mache Dich auf und werde Licht” - diese Bibelstelle haben sich Kinder und Jugendliche aus sieben Kirchengemeinden im Kirchenkreis Köln-Nord passend zur kälter und dunkler werdenden Jahreszeit zum Motto gemacht. Intensiv haben sie sich mit Bibeltexten zum Thema Licht auseinandergesetzt und auf deren Basis alte Lampen kreativ umgestaltet. Die entstandenen Exponate werden im 3-wöchigen Rhythmus in verschiedenen Gemeinden zu sehen sein. Offiziell eröffnet wurde die Wanderausstellung am 21.11.2009, 17 Uhr, durch Superintendent Markus Zimmermann in der Auferstehungskirche Köln-Bocklemünd. Hier werden die in neuem Licht erscheinenden Lampen bis zum 12. Dezember 2009 zu sehen sein.

 

Weitere Termine der Ausstellung:

12. Dezember 2009 Gemeinde Ehrenfeld

09. Januar 2010       Gemeinde Worringen

30. Januar 2010       Gemeinde Weiden

20. Februar 2010     Gemeinde Quadrath-Ichendorf

13. März 2010          Gemeinde Niehl

 

Manche der Termine können sich möglicherweise noch ändern. Gemeinden bzw. Jugendeinrichtungen, die die Ausstellung gerne in ihren Räumlichkeiten präsentieren würden, melden sich bitte bei:

Katrin Reher, Tel. 0221/ 56 95 98-12.

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Aus den Gemeinden

 

 

Gelungene Ferienfreizeit im JoJo

 

Kinder beweisen Kreativität und Köpfchen beim Herbstlollipop

 

Auch dieses Jahr bot das Ev. Kinder- und Jugendzentrum „JoJo“ wieder 30 Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren eine erlebnisreiche erste Ferienwoche. Im Vordergrund des diesjährigen „Herbstlollipop“ stand das Thema Wald, welches den Kindern durch Ausflüge in umliegende Wälder, viele themenorientierte Spiele und Bastelaktionen näher gebracht wurde. Von Spielen wie „Kastanienkönig“ über so genannte „Baumgesichter“, die aus Ton und Naturmaterialien gefertigt wurden, bis hin zu „Springspinnen“ und „Pappeulen auf Bäumchen“, gab es keine Aktion, bei der die begeisterten Teilnehmer nicht sowohl Köpfchen bewiesen, als auch ihre Kreativität unter Beweis stellten. Doch wer glaubt, das wär’s schon gewesen, der irrt!

 

Eine Reihe von spannenden Ausflügen weckte das Interesse der Kinder. So gab es einen Tagesausflug auf den Köln/Bonner Flughafen. Bei einer Rundfahrt in einem echten Shuttlebus erfuhren die Kleinen Wissenswertes über den Flughafen und hatten Einiges zu bestaunen. Neben den zahllosen bunten Fliegern gab es auch den riesigen Tower sowie die hauseigene Feuerwehr- und Polizeistation zu sehen. Doch das Highlight der Rundfahrt war wohl, den Start eines Flugzeuges hautnah mitzuerleben und dabei die Piloten zu erblicken, wie sie einem aus dem offenen Flugzeugfenster zuwinkten. Dies versetzte den gesamten Bus in Euphorie.

 

Durch die tatkräftige Unterstützung und die gelungene Zusammenarbeit von sieben ehrenamtlichen und einem hauptamtlichen Helfer, gelang es dem „JoJo-Team“, jeden Tag zu etwas ganz Besonderem zu machen. Dies zeigte uns die Reaktion der Kinder, die jeden Morgen früher als geplant vor der Tür des „JoJo“ standen und es nicht mehr abwarten konnten, endlich mit Spiel, Spaß und Freude in den Tag zu starten. Für die Betreuer war es zudem schön zu erleben, wie einen die Kinder zum Abschied drücken und anfangen zu weinen, weil man ihnen so sehr ans Herz gewachsen ist.

Jonah Engelhardt

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„Pänz@Work“ in Hürth und Bergheim

 

CVJM-Projekt zum Aufbau von Kinder und Jugendarbeit

 

Der Kreisverband Köln des Christlichen Vereins junger Menschen (CVJM) hat ein neues Projekt zur Unterstützung von christlicher Kinder- und Jugendarbeit in evangelischen Kirchengemeinden gestartet. „Pänz@Work“ ist der Titel des Projekts. Daran beteiligen sich die Evangelische Kirchengemeinde Bergheim-Zieverich-Elsdorf und die Evangelische Johannes-Kirchengemeinde Hürth-Gleuel. Sie und der CVJM teilen sich die Finanzierung einer hauptamtlichen Jugendleiterin. Manuela Janssen heißt sie und hat ihre Arbeit am 1. September aufgenommen. Das Projekt ist auf drei Jahre begrenzt und hat das Ziel, vor Ort Kinder- und Jugendarbeit aufzubauen und die Gründung von CVJM-Ortsvereinen zu initiieren. Durch die Bildung eines Vereins in der Kirchengemeinde werden Strukturen geschaffen, die dauerhaft diese Arbeit vor Ort festigen sollen. Dabei basiert die CVJM-Arbeit im Wesentlichen auf ehrenamtlichem Engagement, auch in Leitungsgremien.

Kontakt: CVJM Kreisverband Köln, Telefon 0221/63 63 77, www.paenz-at-work.de

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Finkenberg erhält Ehrenamtspreis

 

Die Übermittagsbetreuung und Hausaufgabenhilfe in Finkenberg wurde mit dem Ehrenamtspreis 2009 der Stadt Köln ausgezeichnet. Ausschlaggebend für die Verleihung des Preises war die generationenübergreifende ehrenamtliche Initiative der Mitarbeiter.

 

Begonnen hat das Angebot vor 5 Jahren dank der guten Zusammenarbeit zwischen Pfarrer Bowin an der Hoffnungskirche (Gemeinde Porz) und dem
Familienbildungswerk Treffpunkt e. v.. Gemeinsam haben sie eine Übermittags-betreuung für Kinder der benachbarten Grundschule ins Leben gerufen. „Sinn und Ziel der Einrichtung ist, bedürftigen Kindern eine warme Mahlzeit am Tag zu geben und sie in ihren schulischen Leistungen zu fördern“, erklärt Beate Bowin. Derzeit werden 15 Kinder betreut von vielen ehrenamtlichen Helfern aus der Gemeinde, dem Familienbildungswerk und dem Porzer Presbyterium. Neben einem leckeren Mittagessen erfahren die Kinder hier auch Unterstützung, und es wird ihnen auch mal vorgelesen. Wir gratulieren herzlich zum Ehrenamtspreis und wünschen weiterhin eine erfolgreiche Arbeit.

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Ehrenamtler on Tour

 

Am Freitagnachmittag (02.10.2009) ging es los! Gemeinsam mit 12 ehrenamtlichen Betreuern und Betreuerinnen freuten wir uns sehr auf gemeinsame Tage in der Teufelsschlucht in Ernzen: Endlich lag ein Wochenende ohne Verpflichtungen gegenüber Anderen vor uns. In diesen Tagen unternahmen wir sehr viel zusammen, wir seilten uns ab aus 5 m, 15 m, 20 m und bauten eine Seilbrücke, die wir auch überwanden.

 

Bei diesen Aktionen lernten wir uns näher kennen, was wir als sehr wichtig für unsere ehrenamtliche Arbeit erkannten. Ebenso nutzten wir die Gelegenheit, um unsere Erfahrungen in der kirchlichen Arbeit auszutauschen. Leider waren die gemeinsamen Tage schnell vorbei. Wir alle sind uns einig, dass dieses Wochenende außer Spaß noch mehr gebracht hat, denn das Miteinander ist viel intensiver geworden und wir haben es geschafft, einige unserer Ängste zu überwinden. Fazit der Teilnehmenden: „Diese Tage waren sehr sinnvoll und wir freuen uns schon auf das nächste Wochenende für Ehrenamtliche Mitarbeiter.“

 

Ohne die Ehrenamtlichen ist unsere Angebotsvielfalt in diesem Umfang gar nicht leistbar. Zur Unterstützung der Ehrenamtlichen finden in unserem Hause stetig Schulungen statt. In regelmäßigen Teamsitzungen werden Informationen ausgetauscht und neue Projekte entwickelt, die dann gemeinsam durchgeführt werden. Wichtig ist es auch, ein Forum zu schaffen, in dem sich die Ehrenamtlichen auf der Ebene der Nachbargemeinden austauschen können. Und: Nicht zuletzt brauchen auch die Ehrenamtlichen ein regelmäßiges Dankeschön für ihren Einsatz.

 

Katharina Dominik, Leiterin des Ev. Kinder- und Jugendzentrums JoJo

 

Informationen zu neuen Angeboten des JoJo wie Bewegungstheater oder Autogenes Training gibt es unter www.jupf.de in der Rubrik „Was läuft wo?“

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Jugendberufshilfe im Seeberger Treff

 

Hüseyin Cansay, Leiter des Seeberger Treffs, sieht hohen Bedarf

 

Donnerstag, 17.00 Uhr: Cem, 18 Jahre, stürmt ins Büro der Berufsberatung im Seeberger Treff in Köln-Chorweiler. „Hallo Monika! Hast Du gerade Zeit? Ist wichtig. Ich brauche bis morgen eine Bewerbung. Können wir einen Termin machen?“ „Wie Du siehst bin ich gerade in einem Beratungsgespräch, aber morgen früh um 11 Uhr, hätte ich Zeit für Dich“, so Monika Koj, die Jugendberufsberaterin. Alltag im Kinder- und Jugendzentrum Seeberger Treff. Seit April dieses Jahres ist Monika Koj, Erzieherin und angehende Diplom-Informationswirtin, für den Bereich der Jugendberufshilfe zuständig. Zurzeit betreut sie 30 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 14 und 25 Jahren auf Ihrem Weg ins Berufsleben. Zielgruppe sind vor allem die Besucher des Seeberger Treffs. Grundsätzlich ist aber jeder Jugendliche und junge Erwachsene willkommen, der Hilfe bei der Berufsfindung benötigt. Zum Beratungsangebot gehören Bewerbungstraining rund um Praktikum, Ausbildung und Beruf, Zusammenstellung von Bewerbungsmappen, Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche und Recherche nach freien Stellen, die Begleitung bei Behördengängen, der gemeinsame Besuch von Ausbildungsmessen und Unternehmen, die Begleitung während der Ausbildung und die Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung.

 

Mit dieser intensiven Form von Jugendberufshilfe beschreitet der Seeberger Treff neue Wege in der offenen Jugendarbeit. Für mich als Leiter des Seeberger Treffs ist es wichtig, dass Jugendliche, die das Angebot des Treffs schon aus der Hausaufgabenbetreuung und durch den Besuch des Jugendbereichs kennen, auch bei der beruflichen Orientierung Unterstützung erfahren. Seit acht Jahren bietet daher der Seeberger Treff ein Berufsberatungsangebot an. Bislang wurde die Stelle ausschließlich durch Spenden und Fördergelder finanziert. Seit diesem Jahr findet erstmalig eine Finanzierung durch die Stadt Köln statt. Dies ist in Köln bislang einmalig. Aufgrund der positiven Erfahrungen und des hohen Bedarfes hoffe ich, dass die Stadt Köln auch über das Jahr 2009 hinaus die Finanzierung sicherstellt. „Benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund benötigen eine intensivere Form der Begleitung und Unterstützung bei der Eingliederung ins Berufsleben. In der täglichen Arbeit wird deutlich, dass erst die unterschiedlichsten Baustellen (z.B. Schulden- , Konflikt-, Lebensplanungsberatung) bearbeitet werden müssen, bevor mit der eigentlichen Berufsberatung begonnen werden kann. Zu Beginn steht eine intensive Motivationsarbeit an. Erst durch die Schaffung einer Vertrauensbeziehung kann der eigentliche Bewerbungsprozess erfolgreich angegangen werden,“ so Koj.

Hüseyin Cansay, Leiter des Seeberger Treffs

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Blick über den Tellerrand

 

 

Gottesdienst in der Disco

 

Gemeinde Rupelrath stellte ihr Projekt in der EKD-Zukunftswerkstatt vor

 

Die Kirchengemeinde St. Reinoldi Rupelrath in Solingen beschreitet neue Wege, um Jugendliche zu erreichen: Sie feiert Jugendgottesdienste in der größten Discothek der Stadt. Dreimal im Jahr lädt ein Team um Jugendleiter Wolfgang Arzt dort unter dem Namen „On Fire“ zu einem Gottesdienst ein - und jedes Mal kommen um die 500 Jugendliche. Die Gemeinde hat das Projekt Ende September bei der EKD-Zukunftswerkstatt vorgestellt.

 

Begonnen hat das Projekt mit einem kleinen Bibelkreis, bestehend aus 15 Jugendlichen, denn nach Meinung des Jugendleiters Arzt kann ein derartiges Projekt auf Dauer nur mit einer Gruppe engagierter Jugendlicher in der Gemeinde beginnen. Der Bibelkreis fuhr regelmäßig nach Köln, um sich beim Besuch von modernen Jugendgottesdiensten Anregungen zu holen.

 

Bald feierten sie eigene Gottesdienste in der Solinger Christuskirche, und die Gruppe wuchs. Schließlich suchte das Vorbereitungsteam einen neuen Ort, da die Christuskirche zu klein geworden war, und die Wahl fiel auf die größte Discothek Solingens. Mit dem Ortswechsel ist auch der Vorbereitungsaufwand für die Gottesdienste gestiegen. Allein für den Auf- und Abbau benötigt das Team nun einen ganzen Tag bis in die Nachtstunden hinein. Thematisch geht es in den Disco-Gottesdiensten um Selbstwert, Leistungsdruck, Beziehungen, Freundschaft und das Gefühl frei leben zu können. Grundlage ist meist ein Bibeltext. Die Themen legt das Vorbereitungsteam selbst fest.

 

Und was kommt nach der Disco-Ära? „Juergen“ - dies steht für „Junge Erwachsenen Generation“ und ist ein eigenes altersgerechtes Angebot, das die Kirchengemeinde seit Kurzem anbietet. Denn die Jugendlichen aus der Gründungszeit von „On Fire“ sind mittlerweile junge Erwachsene, und ihnen möchte das Presbyterium weiterhin eine Heimat bieten.

 

Weitere Informationen unter www.onfire-solingen.de

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Bunter, vielfältiger und schlagkräftiger!

 

Drei neue Jugendverbände schließen sich dem Landesjugendring an

 

Der Landesjugendring NRW hat in seiner Vollversammlung am 17. September 2009 in Düsseldorf drei neue Verbände aufgenommen. Die 90 Delegierten aus den Mitgliedsverbänden votierten mit großer Mehrheit für die Aufnahme der Alevitischen Jugend und des Deutschen Pfadfinderverbandes als Vollmitglieder sowie der DIDF-Jugend als Anschlussmitglied. Im Landesjugendring NRW sind damit 24 Jugendverbände auf Landesebene vertreten. Die Aufnahme der Alevitischen Jugend und der DIDF-Jugend ist ein weiterer Schritt zur Verwirklichung der Interkulturellen Öffnung von Jugendringen und Jugendverbänden in NRW im Rahmen des „Projekt Ö“. Das „Projekt Ö“ ist ein auf 3 Jahre angelegtes Projekt, welches dazu dienen soll, Jugendringe und Jugendverbände in NRW wirksamer als bisher für Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien zu öffnen. Das Projekt startete am 01.10.2007 und läuft bis zum 30.09.2010. Ein Bericht zum Zwischenstand des Projekts ist nun erschienen und kann als PDF-Dokument unter http://www.ljr-nrw.de/projekte/projekt-oe/publikationen/ heruntergeladen werden.

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Ergebnisse der „Wahl U18“ liegen vor

 

Die Bundestagswahl ist gelaufen, das Ergebnis kennen wir. Doch wie hätten Kinder und Jugendliche gewählt? Dies zeigt die „Wahl U 18“, deren Ergebnisse auf der Seite www.u18.org abgerufen werden können. Neben dem Gesamtergebnis für Deutschland gibt es hier auch erste Analysen. Beteiligt waren knapp 1.100 „Wahllokale“. Somit haben durchschnittlich ca. 115 Kinder und Jugendliche pro Wahllokal gewählt.

 

Unter www.sinnvollwaehlen.de sind die NRW-Ergebnisse - und soweit eine Beteiligung erfolgte - auch der einzelnen Wahlkreise - nachzulesen. Bernd Opitz hat eine Excel-Tabelle mit den Werten für Deutschland gesamt, NRW gesamt und dem Wahlkreis Lev./Köln IV erstellt, die gerne im Jugendpfarramt unter info@jupf.de angefordert werden kann.

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Deutscher Bundesjugendring mahnt:

„Zur Vorsicht bei Ehrenamtscard“

 

Der Verein Arbeitsgemeinschaft Deutschland e.V. gibt eine „Ehrenamtscard“ heraus. Nach Einschätzung des Deutschen Bundesjugendring (DBJR) ist die Karte vor allem eine Rabattkarte. Der DBJR sieht bei der Ehrenamtscard Vorsicht und Zurückhaltung geboten. „Es gibt keine klar erkennbare Übersicht über die Vergünstigungen vor einer Beantragung. Antragsteller kaufen also die „Katze im Sack“. Mit dem Einsatz der Karte werden umfänglich Daten - etwa über das Kaufverhalten - gewonnen, deren Verwendung durch die Datenschutzerklärung weit gefasst erscheint“, so die Kritik des DBJR. Zudem weist der Bundesjugendring darauf hin, dass die Ehrenamtscard weder im Zusammenhang mit der Juleica noch mit Aktivitäten von Bund und Ländern steht.

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„Wir beteiligen KINDER beteiligen sich“

 

aej überprüft Leitsätze zur Kinderbeteiligung in der Evangelischen Jugend

 

Die Beteiligung junger Menschen ist ein Dauerthema in der Kinder- und Jugendarbeit. Die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) beschäftigt sich im Rahmen einer Fachtagung vom 1.-3. Dezember mit diesem Thema.

 

Im Rahmen der Fachtagung sollen Methoden und Konzepte kritisch überprüft werden z.B. hinsichtlich der Frage, wo einfach Konzepte aus dem Jugendbereich unangemessen auf die Arbeit der Kinder übertragen wurden. Des Weiteren solle es um die Frage der institutionellen Berücksichtigung von Kindern in den demokratischen Verbandsstrukturen und dem Verhältnis von direkter Beteiligung und demokratischen Strukturen gehen.

 

Die Fachtagung will diese Fragen diskutieren, ExpertInnen zu Wort kommen lassen und insbesondere Kinderbeteiligung in der Praxis in den Blick nehmen. Dieser Prozess soll nicht ergebnisoffen erfolgen, die Fachtagung dient gleichzeitig der abschließenden Überprüfung von Leitsätzen zur Kinderbeteiligung in der Evangelischen Jugend, die der Fachkreis „Arbeit mit Kindern“ aktuell vorbereitet.

 

Weitere Informationen zur Fachtagung unter www.evangelische-jugend.de.

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WDR-Preis für Kinderrechte

 

31. März 2001 ist Einsendeschluss

 

Der WDR hat zum Weltkindertag am 20.09.2009 erneut einen Preis für Kinderrechte ausgeschrieben. Die Einladung zur Beteiligung am mit 5.500 dotierten „WDR-Preis für die Rechte des Kindes“ richtet sich an Kinder, Erwachsene, Gruppen und Organisationen in NRW, die sich „nachhaltig, vorbildlich und unkonventionell“ für Kinderrechte in Deutschland oder im Ausland einsetzen. Einsendeschluss ist der 31. März 2010. Der Preis soll nach WDR-Angaben an die 1989 verabschiedete Kinderrechte-Konvention erinnern und die öffentliche Diskussion über Kinderschutz und Beteiligung verstärken. Deutschland habe zwar die Konvention der Vereinten Nationen 1992 unterzeichnet. „Doch zwischen fromaler Akzeptanz und ihrer Verwirklichung besteht nach wie vor ein großer Unterschied“, erklärt der Sender.

Weitere Informationen: www.wdr.de/radio/home/kinderrechte.

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Landesjugendring NRW fordert:

„Veränderungen im Schulsystem und warnt vor Rechtsextremismus“

 

Die Jugendverbände sehen einen dringenden Veränderungsbedarf im Schulsystem. Auf der Vollversammlung am 17. September 2009 in Düsseldorf kritisierten die Jugendverbände vor allem die deutliche soziale Selektion im Schulsystem und forderten gemeinsames Lernen für alle Kinder und Jugendlichen in einer Schule bis zur 10. Klasse. Als Rahmenbedingung hierfür sollten Ganztagsschulen flächendeckend und qualitativ ausgebaut werden. Darüber hinaus fordern die Jugendverbände, den Lernstress für SchülerInnen zu vermindern, Kopfnoten komplett abzuschaffen und die Mitwirkungsrechte von SchülerInnen zu stärken.

 

Nach Meinung der Mitglieder des Landesjugendrings NRW gehört zu guten Lern- und Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche auch eine Verzahnung von schulischen Bildungs- mit außerschulischen Lernangeboten. „Außerschulische Bildungsakteure - wie bspw. Jugendverbände - könnten einen wertvollen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und Sozialintegration von Kindern und Jugendlichen leisten, den Schulen so eben nicht leisten könnten.“

 

„Wir erleben in NRW zunehmend offensiv auftretende Rechtsextreme“

 

Auf der Vollversammlung hat sich der Landesjugendring NRW auch intensiv mit Rechtextremismus auseinandergesetzt und Strategien zur Gegenwehr beschlossen. Grund: „Wir erleben in Nordrhein-Westfalen zunehmend offensiv auftretende Rechtsextreme. Sie sind in vielen Städten mit Kundgebungen und Infoständen präsent, dominieren inzwischen sogar ganze Stadtteile, hetzen im Internet und in Schülerzeitungen“ erläutert Antonia Kühn, neu gewähltes Vorstandsmitglied im Landesjugendring.

 

Mit der Kampagne „Nichtwählen stärkt die Falschen!“ will der Landesjugendring daher insbesondere ErstwählerInnen dazu motivieren, ihr Wahlrecht verantwortungsbewusst wahrzunehmen und rechtsextremen Parteien keine Stimme zu geben. Darüber hinaus hat der Landesjugendring beschlossen, ein Netzwerk Demokratie und Courage (NDC) auch in NRW aufzubauen. Das Netzwerk gibt es bereits in 10 anderen Bundesländern und hat zum Ziel, an Schulen und in der Jugendarbeit präventive Arbeit gegen Rechtsextremismus zu leisten.

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Jugendliche bleiben optimistisch

 

Eine aktuelle Repräsentativumfrage der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen zeigt, dass Jugendliche trotz Wirtschafts-, Bildungs- und Umweltkrisen „das Beste aus dem Leben machen“ und sich ihren Zukunftsoptimismus nicht nehmen lassen wollen. Für die Studie wurden 2.000 Personen ab 14 Jahren befragt.

 

Und so sehen laut der Studie die konkreten Vorschläge der Jugendlichen zur Krisenbewältigung aus:

 

          Gut ein Drittel der jungen Generation (34%) will in Zukunft staatliche Sozialleistungen weiterhin in Anspruch nehmen, ist dafür aber auch im Gegenzug zu mehr gemeinnützigen Gegenleistungen bereit. Ein Ausgleich von Geben und Nehmen wird angestrebt.

          Knapp ein Viertel der jungen Leute (22%) findet es selbstverständlich, sich wieder mehr selber und gegenseitig zu helfen. Die nächste Generation denkt an andere, weil sie nur so auch für sich selbst sorgen kann. „Das ist eine Form kalkulierter Hilfsbereitschaft, nicht reine Nächstenliebe. In Krisenzeiten müssen sie zusammenrücken, ob sie wollen oder nicht“, so Professor Opaschowski.

          Immer weniger Familien können von nur einem Einkommen leben. Deshalb will die nächste Generation bei zunehmender Doppelerwerbstätigkeit mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie Ernst machen. Fast jeder Vierte (23%) will in Zukunft nicht mehr den einen Lebensbereich zu Gunsten des anderen opfern. Berufs- und Privatleben sollen gleichgewichtig sein.

          Die Hälfte aller jungen Leute (50%) rechnet mit Altersarmut. Gut ein Fünftel der jungen Generation (22%) will daher bereits heute Zukunftsvorsorge treffen und „mehr Wert auf die Großfamilie legen“ – vom Generationenwohnen bis zur gegenseitigen Kinder- und Altenbetreuung.

 

Die Ergebnisse der Untersuchung sind zu finden unter:

www.stiftungfuerzukunftsfragen.de/aktuell. 

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Demokratie (be)leben

 

Fachtagung zur Förderung jungen gesellschaftspolitischen Engagements

 

Die Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet eine Fachtagung zum Thema „Demokratie (be)leben“ am 11. Dezember 2009 in Bonn. Die Fachtagung ist in zwei Teile gegliedert: Am Vormittag wird in Fachforen diskutiert, wie in verschiedenen Handlungsfeldern soziales und politisches Engagement Jugendlicher gestärkt und gefördert werden kann. Aktive Jugendliche sollen dabei selbst zu Wort kommen, Ansätze in Kommentaren bewerten und mitdiskutieren. Am Nachmittag gibt es die Möglichkeit in Praxisworkshops, angelegt wie eine Open-Space-Veranstaltung, zu gegenseitigem Austausch, Diskussionen mit ExpertInnen und Praktikern und gegenseitiger Beratung. Zum Abschluss der Fachtagung diskutieren die Teilnehmenden mit Ulrich Kelber (MdB), welche jugend-, bildungspolitischen oder andere Veränderungen in der Politik wichtig wären, um mehr Jugendliche für Demokratie zu begeistern und ihre Engagementbereitschaft zu stärken.

 

Der Tag inklusive Mittagsimbiss ist kostenfrei und richtet sich an MutiplikatorInnen aus Jugendverbänden, außerschulischer politischer Bildung, Politik und Gewerkschaften und an aktive Jugendliche selbst.

 

Anmeldung und weitere Informationen bei Verena Bach, Tel. 0228/883-71 04, E-Mail: verena.bach@fes.de.

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Friedenslicht aus Bethlehem 2009

 

Mauern brechen - Frieden finden - Hoffnung geben

 

Auch in diesem Jahr bringen PfadfinderInnen zu Weihnachten das Friedenslicht aus Bethlehem in die Gemeinden. Das Licht, das vom ORF in Bethlehem entzündet wird, wird am dritten Advent (13. Dezember) von Wien aus in rund 30 Städte in ganz Deutschland gebracht. Das diesjährige Motto der Aktion Friedenslicht „Mauern brechen - Frieden finden - Hoffnung geben“ erinnert an das Fallen der Mauer vor 20 Jahren, das Zusammenwachsen des getrennten Deutschland und schlägt eine Brücke zum 2. Ökumenischen Kirchentag 2010 in München. Hier wird das Friedenslicht auch an zentraler Stelle brennen. Unter www.friedenslicht.de sind Anregungen für Gottesdienste, Gruppenstunden und Aktionen sowie ausgewählte Artikel rund um das Friedenslicht zu finden.

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Ein neues Zuhause für Skater

 

Rat beschließt Einrichtung einer Skaterfläche am „Kap am Südkai“

 

Der Rat der Stadt Köln hat in der Sitzung am 10. September die Einrichtung einer Skaterfläche für Streetskater im Rheinauhafen auf der Fläche „Kap am Südkai“ (stadtauswärts, unmittelbar vor der Südbrücke) beschlossen. Die Verwaltung wurde beauftragt mit der Planung zu beginnen. Für die Realisierung der Anlage hat der Rat 700.000 Euro veranschlagt. Sie sollen aus dem Konjunkturprogramm II finanziert werden. Bei der Entwicklung des Gestaltungskonzepts wurden Skater mit einbezogen, um eine Akzeptanz der künftigen NutzerInnen zu gewährleisten. Gemeinsam mit den Architekten von „Modernes Köln“ und der Interessengemeinschaft der Skater „Dom Skateboarding e.V.“ ist nach kontrovers geführten Diskussionen nun ein Gestaltungskonzept entstanden, das auch von den Skatern akzeptiert wird. Einige Mitglieder des Dom Skateboarding e.V. haben sich bereit erklärt, für die Anlage eine Patenschaft zu übernehmen.

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Neue Konzepte statt Tabus

 

Bei immer mehr Schülern läuft „Erziehung nach Ausschwitz“ ins Leere

Jeannette Goddar thematisiert in einem Artikel in der TAZ das Problem, dass sowohl die Behandlung des Holocaust in der Schule als auch der Besuch von Gedenkstätten längst kein Garant mehr sind für aufgeklärte, empathische Jugendliche.

 

„Was der Zehntklässler, der sich Gary nennt, im Internet schreibt, lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Seit der Nationalsozialismus im Unterricht dran sei, käme ihm immer Schlimmeres zu Ohren: von „Irgendwas müssen die Juden ja gemacht haben, dass sie immer verfolgt wurden“ bis zu dem Ausdruck „bis zur Vergasung“ und „du Jude“ als Schimpfwort. (...) Antisemitismus ist unter Jugendlichen keine Randerscheinung, und die Behandlung des Holocaust in der Schule längst nicht immer ein erfolgreicher Grundkurs in Empathie. (...) Gründe dafür gibt es nach Ansicht von Experten viele - von wenig ganzheitlichen Ansätzen über die Überforderung der Schüler bis zu der mangelnden Möglichkeit der Identifikation. (...) Allen fehlt inzwischen der direkte Bezug zu dem Geschehenen. In deutschen Großstädten stammt zudem nahezu jeder dritte Schüler aus einer Familie, die nicht aus dem Land der Täter stammt. Und: Vor allem unter arabischen Jugendlichen finden sich viele, die sich nicht von der deutschen, sondern von der israelischen Gesellschaft verfolgt fühlen. (...) Konzepte, die Antisemitismus anders als traditionell behandeln und zuweilen auch den Nahostkonflikt thematisieren, werden erst in allerjüngster Zeit entwickelt. Das Anne Frank Zentrum macht gute Erfahrungen mit einem Comic, der die Spurensuche einer Jüdin nach ihren in Ausschwitz ermordeten Eltern nacherzählt und den Jugendlichen ermöglicht, in die Rolle von Opfern und Tätern, Mitläufern und Mitwissern zu schlüpfen. Das Jüdische Museum Berlin hat eine muslimisch geprägte Klasse aus Berlin-Neukölln mit einer des Jüdischen Museums zusammengeführt und bei ihrem Kennenlernen begleitet. Dabei zugeschaut und die Begegnungen zu einem eindrücklichen Film werden lassen hat ein Team der Deutschen Welle: „Koscher, gibt‘s das nicht auch im Islam?“ ist im Internet abrufbar.

 

Weitere Materialien und Bildungsbausteine gegen Antisemitismus gibt es hier:

www.bildungsteam.de, www.kiga-berlin.de, www.amira-berlin.de

www.annefrank.de, www.ajc.org, www.juedisches-museum-berlin.de

www.dw-world.de/dw/article/0,,4589790,00.html

 

Der Text oben ist ein Auszug des Originalartikels. Der vollständige Artikel liegt dem Jugendpfarramt vor und kann angefragt werden unter kruwinnus@jupf.de.

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Medien und Materialien

 

 

BasisBibel mit „4 Evangelien“ erschienen

 

Die BasisBibel ist nun in einer kompakten Gesamtausgabe mit allen „4 Evangelien“ und in neuem Design erschienen. Die BasisBibel ist in einer Sprache geschrieben, die Jugendliche verstehen, und greift auf Medien zurück, die Jugendliche verwenden. Neben den bereits bekannten Features wie einer Menüleiste, die alle Inhalte übersichtlich zusammen fasst, einer Suchfunktion, Hyperlinks in den Texten, 770 Zusatzinfos, Fotos, Zeichnungen und Karten enthält die DVD-Rom nun auch eine direkte Anbindung an das Internet und eine Druckfunktion. Jugendliche, die sich selbst an dem Projekt BasisBibel und der Übersetzung beteiligen möchten, können sich unter

www.basisbibel.de einloggen und ihre Meinung zu noch unveröffentlichten Texten abgeben. Aber auch Vorschläge und Kritik werden ernst genommen und umgesetzt.

 

Das neue Komplettpaket der BasisBibel inklusive Buch, Bibelsoftware und Hörbibel kann zum Preis von 19,80 Euro bei der deutschen Bibelgesellschaft oder über www.bibelonline.de bestellt werden.

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Vielfalt bereichert! Juleica Diversity Arbeitshilfe

 

„Interkulturelle Öffnung ist eine gesellschafts-politische Notwendigkeit, interkulturelles Lernen eine pädagogische Herausforderung. Die interkulturelle Öffnung wird seit Jahren beschworen, aber die Realität hinkt der Beschwörung hinterher“, so heißt es in der neu veröffentlichten Juleica Diversity Arbeitshilfe mit dem Titel: „Vielfalt bereichert“. Herausgegeben von der Evangelischen Jugend im Rheinland gemeinsam mit dem Amt für Jugendarbeit der EKiR, Düsseldorf und der Jugendbildungsstätte Hackhauser Hof ev., Solingen, liegt der Arbeitshilfe ein erprobter und erfolgreich durchgeführter Juleica-Grundkurs mit dem Schwerpunkt „Gruppen leiten lernen und Unterschiede (be-)achten“ zu Grunde. Sie ist das Ergebnis einer mit einem muslimischen Verband durchgeführten Kooperation bei der Ausbildung von Ehrenamtlichen. Exemplarisch werden die Chancen dargestellt, die sich durch Teilnehmende mit und ohne Migrationshintergrund, sowie unterschiedlicher religiöser Sozialisation ergeben.

 

Die Arbeitshilfe ist geeignet für die Schulung von Gruppenleitenden, aber auch interessant für alle, die mit Jugendlichen unterschiedlichen kulturellen Hintergrundes zu tun haben und einfach nur Fettnäpfchen sowie unnötige Missverständnisse vermeiden wollen.

 

Exemplare können zu einem Preis von 5 Euro plus Porto beim Amt für Jugendarbeit, bei Frau Ilona Hanke, Tel. 0211/36 10 285, Hanke@afj-ekir.de bestellt werden.

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Flimmo - Fernsehen mit Kinderaugen

 

Die aktuelle Ausgabe des von der Programm-beratung für Eltern e.V. herausgegebene Magazin „Flimmo“ beschäftigt sich diesmal schwerpunktmäßig mit Erziehungsfernsehen und umstrittenen Formaten wie „Eltern auf Probe“. Das Jugendpfarramt hat einige Hefte dieser Ausgabe und kann sie kostenfrei an Interessierte abgeben. Einfach vorbeikommen: Jugendpfarramt, Kartäuserwall 24b, 50678 Köln oder anrufen unter: 0221/93 18 01-0.

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„Das Wissen zur Kinder- und Jugendarbeit“

 

70 Studien in einer Broschüre

 

Auf der Suche nach relevanten Forschungsergebnissen für die Kinder- und Jugendarbeit? Die vom Arbeitskreis G5 herausgegebene Broschüre „Das Wissen zur Kinder- und Jugendarbeit“ gibt einen kurzen Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse zur Kinder- und Jugendarbeit der letzten zehn Jahre. Auf jeweils einer Seite werden 70 Studien mit ihren wesentlichen Fragestellungen und Ergebnissen präsentiert.

Die Kapitel sind nach Handlungsfeldern mit kurzen einleiteitenden Kommentaren gestaltet. Die Broschüre richtet sich insbesondere an PraktikerInnen der Kinder- und Jugendarbeit, die ihr Wissen über das Arbeitsfeld erweitern möchten, aber auch an Interessierte aus Politik und Wirtschaft, die sich einen schnellen Überblick über den Forschungsstand verschaffen wollen. Die Veröffentlichung wird aus Mitteln des „Pakt mit der Jugend“ gefördert.

 

Die Publikation kann kostenfrei bezogen werden über: Landesjugendring NRW,

Tel. 02131/46 95-0,

E-Mail: info@ljr-nrw.de.

 

Außerdem steht die Broschüre zum kostenlosen Download bereit:

www.ljr-nrw.de/veroeffentlichungen/publikationen/

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Kinder werden zu Entdeckern mit X&Co.

 

Entdecker-Netzwerk der Aktion Mensch für Kinder von 8 bis 13

 

X&Co. ist ein Entdecker-Netzwerk der Aktion Mensch in Kooperation mit pur+, dem ZDF tivi Entdeckermagazin für Kinder von 8 bis 13 Jahren. Die Idee: Die für Kinder spannende Agentenwelt mit der „Welt des Sozialen“ zu verbinden. Die Kinder sind aufgefordert, mit Freundinnen und Freunden X&Co.-Teams zu gründen und gemeinsam Aufträge zu erfüllen. Pro Quartal werden jeweils 10 Aufträge zu einem übergeordneten Rahmenthema vorgeschlagen. Das können Recherche-Aufgaben, Interviews mit Nachbarn und Freunden oder kreative Aktionen sein. Die Ergebnisse sollen die Teams per Post an die X&Co.-Zentrale schicken. Für die erfüllten Aufträge erhalten die Kinder Punkte, die später kostenlos gegen X&Co.-Gegenstände eingetauscht werden können. Das alle drei Monate erscheinende X&Co.-Magazin informiert über alles, was bei X&Co. passiert und wird direkt nach Hause geschickt. Das Magazin enthält auch viele spannende Tipps, z.B. wie man aus einem alten Hemd und Müll eine tolle Tragetasche bastelt. Weitere Informationen und Zusatzangebote gibt es unter: www.xundco.de.

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Leben auf Sparflamme

 

Jugendliteraturgottesdienst zur Armut bei Kindern und Jugendlichen

 

Der Roman „Leben auf Sparflamme“ von Christine Biernath dreht sich um Jessica und ihre Familie, deren Leben sich mit der Arbeitslosigkeit des Vaters drastisch ändert. Jessica erlebt, was es heißt, kein Geld zu haben und das Essen bei der Tafel zu besorgen. Basierend auf diesem Roman hat eine Projektgruppe von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern der Büchereiarbeit sowie der Ev. Jugend der Ev.-Luth. Kirche Oldenburg das Konzept für einen Jugendgottesdienst entwickelt, in dem das Problem der zunehmenden Kinder- und Jugendarmut thematisiert wird. Im Jugendpfarramt kann der Roman ausgeliehen und die Arbeitshilfe zu Buch und Jugendliteraturgottesdienst kopiert werden. Kontakt: Jugendpfarramt, Tel. 0221/93 18 01-0 oder info@jupf.de.

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Anregungen für die Arbeit vor Ort

 

 

Jugendliche gründen ihre Wunschpartei

 

Wettbewerb des Landesjugendrings gestartet

 

Der Landesjugendring NRW hat den Wettbewerb „Wunschpartei“ gestartet. Er richtet sich an Zusammenschlüsse von 7 bis maximal 20 jungen Menschen im Alter von 14 bis 26 Jahren. Es geht darum, eine eigene Wunschpartei zu gründen, für diese zu werben und möglichst viele Wähler zu finden, die in der Zeit vom 7. - 17. Januar 2010 für die eigene Partei stimmen. Der Wettbewerb bietet die Möglichkeit, mit Gruppen in die Rolle von Politikern zu schlüpfen, sich intensiv mit „Demokratie“ und „politischer Beteiligung“ zu beschäftigen. Die drei stärksten Parteien bekommen am 29.1.2010 einen Preis überreicht und präsentieren Politikern der Landespolitik NRW ihre Themen.

 

Weitere Informationen zum Wettbewerb und Unterlagen zum Download gibt es unter: http://www.sinnvoll-waehlen.de/content/aktion-workshop

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Kinderträume wahr werden lassen

 

Jan von Holleben inszeniert mit einfachen Mitteln phantastische Welten

 

„Wie macht der das bloß?“ Diese Frage hat sich die Redaktion von chrismon beim Anblick der Fotos von Jan von Holleben gestellt. Da sieht man Kinder, die durchs Weltall fliegen oder in einem Laktritzgebirge herumklettern. Chrismon hat den Fotografen in Sasbach am Kaiserstuhl besucht und herausgefunden, dass es nur einfacher Mittel und Tricks bedarf und jeder Menge Phantasie. Ein Auszug aus dem Bericht:

 

Jan von Holleben hatte sich vor sieben Jahren in Sasbach, einem Dorf an der deutsch-französischen Grenze, als Fotograf vorgestellt und erklärt, er wolle die Kinder aus Sasbach das Fliegen lehren. Seine Bilder aus der Serie „Träume vom Fliegen“ (chrismon 8/2007) sind inzwischen in der ganzen Welt bekannt - und damit auch die Kinder aus Sasbach, die als Astronauten durchs Weltall schweben oder Hand in Hand eine imaginäre Schlucht überspringen. Die Fotos entstanden ohne großen technischen Aufwand meist direkt vor dem Haus im Merowingerweg.

 

Jetzt ist Jan von Holleben für ein neues Projekt wieder nach Sasbach gekommen, um „seine“ Kinder mit auf eine Reise zu nehmen: „Reise ins Überall“. „Ich will mit euch vom Eichert-Hügel in die ganze Welt reisen“, hat er ihnen diesmal versprochen, und sie glauben es ihm, weil er sie auch fliegen lassen konnte. Heute will er zwei neue Szenen auf den Speicherchip seiner Canon bannen: Neben der Besteigung des Sperrmüllberges noch eine Szene im Obst und Gemüseparadies, Kinder auf Äpfel-, Tomaten- und Pfirsichhügeln. Das Set auf dem Hügel über dem Dorf ist schnell aufgebaut: Im Vordergrund drapiert von Holleben auf einem schmalen Tischchen das Obst und Gemüse zu einem imaginären Gebirge, etwa fünf Meter dahinter werden drei Leitern so gestellt, dass man sie später auf dem Foto nicht mehr sieht. So glaubt man, die Kinder stünden auf den Lebensmitteln. Auf den Fotos von Holleben ist alles echt: die Gewitterwolken am Himmel oder auch kleine Fehler, etwa, wenn ein Stück der Leiter doch noch zu erkennen ist. So sind die Bilder für den Fotografen authentischer. Die Ideen zu den Szenen kommen oft von den Kindern selbst. „Ich gebe häufig nur ein Stichwort, und dann sagen sie mir, was sie machen wollen“, so von Holleben.

 

Der Artikel ist ein verkürzter Auszug des in chrismon 9/2009 erschienen Berichts „Einmal Schlaraffenland bitte!“. Fotos: Jan von Holleben. Weitere Infos zu dem Fotografen unter www. janvonholleben.com

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„ZusammenLeben“

 

Bundesweiter Foto-Wettbewerb zum Thema Migration in Deutschland

 

Wie sieht Heimat in einem Einwanderungsland aus? Diese Frage ist Hauptthema des Fotowettbewerbs „ZusammenLeben“, zu dem die Caritas in Kooperation mit Aktion Mensch aufruft. Gesucht werden Fotos, die die Vielfalt der Menschen, ihre Lebenswelten, Verschiedenheiten und Gemeinsamkei­ten in unserer Gesellschaft darstellen. Es können einzelne Fotos oder Fotoserien mit max. 10 Bilder eingereicht werden. Teilnehmen können Jugendliche bis 21 Jahren und Erwachsene ab 21 Jahren. Die Fotos können bis zum 31. März 2010 per Post eingereicht werden oder unter dieGesellschafter.de/fotowettbewerb hochgeladen werden. Auch per Mail können die Fotos geschickt werden an: fotowettbewerb@dieGesellschafter.de. Bei Einreichung per Post oder E-Mail sind ebenfalls die ausgefüllten Teilnahmeunterlagen einzureichen. Zudem soll jedes Foto mit einem aussagekräftigen Untertitel und einem kurzen Kommentar versehen sein. Alle Preisträger in der Katergorie „Jugendliche bis 21 Jahren“ gewinnen die Teilnahme an einem Fotoworkshop. Die Gewinner der Kategorie „Erwachsene ab 21 Jahren“ erhalten einen Gutschein für eine Kameraausrüstung im Wert von 1.000 Euro.

 

Weitere Informationen: http://diegesellschafter.de/bilder/fotowettbewerb_info.php

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Sag es allen weiter

 

 

News 4U

 

Journalistentraining für engagierte Jugendliche

 

Die Evangelische Kirche im Rheinland sucht ein neues News 4U-Team. Bewerben können sich Nachwuchsjournalisten im Alter von 16 bis 19 Jahren, die ihre schriftliche Bewerbung bis zum 1.12.2009 (Poststempel) eingereichen und im Januar 2010 im Bewerbungsgespräch überzeugen.

 

Was erwartet das News 4U-Team? Verschiedene Werkstätten in den Bereichen Print, Hörfunk, Fernsehen, Online, Produktionstraining im Rahmen des Jugendcamps und dreiwöchige Praktika bei Presse, Radio oder Fernsehen. Insgesamt umfasst das Nachwuchs-Journalistentraining 19 Tage plus Praktikum. Die TeilnehmerInnen übernehmen einen Eigenanteil von je 200 € für das gesamte Projekt.

 

Jugendliche, die interessiert sind, richten ihre schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf, Lichtbild, Nachweisen zu Praktika/Jobs, Arbeitsproben, letztes Schul- und Ausbildungszeugnis und der Begründung, warum sie unbedingt bei News 4 U dabei sein wollen, an:

                                   Evangelische Medienakademie

                                   „News 4U“

                                   Kaiserswerther Str. 450

                                   40474 Düsseldorf

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Ökumenisches Forum Christlicher Frauen

sucht Mitarbeiterinnen

 

Vom 20. bis 29. August 2010 findet in Loccum (Nähe Hannover) das nächste Ökumenische Forum Christlicher Frauen in Europa statt. Dafür werden junge Frauen zur Mitarbeit als Stewards im Alter von 18 bis 30 Jahren gesucht. Dem eigentlichen Einsatz auf dem Forum ist eine 2 ½ -tägiges Training vorgeschaltet. Auf dem Forum geht es dann um Tätigkeiten wie Unterstützung im Tagungsbüro, organisatorische Arbeiten rund um das Plenum, Vorbereitung von Räumen etc.

 

Interessierte sollten gern im Team arbeiten, Interesse für ökumenische Arbeit und Frauenthemen mitbringen, fließend Englisch sprechen und möglichst noch eine andere europäische Sprache und vor allem die gesamte Vorbereitungs- und Tagungszeit wahrnehmen können.

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Zum Weiterdenken

 

 

Zur Neupositionierung von Jugendpolitik

 

Stellungnahme des Bundesjugendkuratoriums

 

Das Bundesjugendkuratorium hat unter dem Titel „Zur Neupositionierung von Jugendpolitik: Notwendigkeit und Stolpersteine“ eine Stellungnahme zur Jugendpolitik verfasst. Dr. Claudia Lücking-Michel, Vorsitzende des Bundesjugendkuratoriums, schreibt im Vorwort der Stellungnahme:

 

Ökonomische, politische und soziale Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte haben längst die Lebenslage Jugend erreicht. Diese Entwicklungen stellen die Jugendpolitik vor gravierende Herausforderungen: Jugendpolitik muss neu positioniert werden. Mit seiner Stellungnahme will das Bundesjugendkuratorium den konzeptionellen Rahmen für einen kohärenten und ressortübergreifenden Ansatz von Jugendpolitik schaffen. Es ist der Überzeugung, dass jenseits institutioneller und strategischer Grenzen eine profilierte, an der Lebenslage Jugend und an den Interessen und Bedürfnissen von Jugendlichen orientierte Politik für, mit und von Jugendlichen notwendig ist.

 

Eine ressortübergreifende jugend-politische Praxis muss die Situation Jugendlicher insgesamt in den Blick nehmen. (...) Jugendpolitik in diesem Sinn beschränkt sich weder auf einzelne problembelastete Teilgruppen von jungen Menschen, noch akzeptiert sie die historisch gewachsene, institutionelle Verengung auf Jugendhilfepolitik (Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, Jugendberufshilfe, etc.) (...)

 

Dieser Gesamtentwurf des Bundesjugendkuratoriums integriert vier Kernelemente von Jugendpolitik: 1. Schutz- und Unterstützungspolitik, 2. Befähigungspolitik, 3. Teilhabepolitik und 4. Generationenpolitik. Im Hinblick auf diese vier Kernelemente werden Prüfkriterien entwickelt, um die Frage beantworten zu können, ob eine konkrete Maßnahme oder ein konkretes Programm Bestandteil einer übergreifenden und abgestimmten Politikstrategie im Sinne kohärenten und ressortübergreifenden Handelns ist.

 

Zur konkreten Umsetzung dieses Gesamtkonzepts muss das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend als Fachministerium gestärkt und die interministerielle Zusammenarbeit ausgebaut werden. Die erforderliche Wissensbasis für einen solchen Ansatz von Jugendpolitik bedarf regelmäßiger wissenschaftlicher Beobachtung und Berichterstattung, die systematisch über die Lebensbedingungen verschiedener Gruppen von Jugendlichen informiert („Jugendmonitoring“).

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AGJ-Positionspapier beschlossen

 

Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) hat das schon länger erwartete Positionspapier „Bildung - Integration - Teilhabe. Kinder- und Jugendpolitik gestalten“ nun beschlossen.

 

Zum Inhalt:

Ausgehend von zunehmenden politischen und gesellschaftlichen Debatten um Kinder

und Jugendliche im Zusammenhang mit Schulfähigkeit, Employability oder dem im Rahmen von Ressourcendiskussionen auftretenden Begriff des sogenannten “Humankapitals” hat sich die AGJ in ihrem Positionspapier mit den Anforderungen an eine zeitgemäße Kinder- und Jugendhilfepolitik befasst. Die AGJ stellt darin fest, dass es die grundlegende Aufgabe von Kinder- und Jugendpolitik ist, allen jungen Menschen ein Recht auf Kindheit und Jugend unabhängig von gesellschaftlichen Verwertungszusammenhängen zu garantieren. Im Sinne einer tragfähigen Zukunfts-politik ist es, aus Sicht der AGJ, die Aufgabe von Staat und Gesellschaft, Kindern und Jugendlichen für ihre gelingende Entwicklung notwendige Gestaltungsspielräume zur Verfügung zu stellen und sie an ihre Lebenswelt betreffenden Gestaltungsprozessen zu beteiligen.

 

Einschätzung:

Das Papier ist nach dem Papier des Bundesjugendkuratoriums (BJK) und dem DBJR-„Freiräume“-Papier das Dritte, das Jugendpolitik grundsätzlich zu beleuchten versucht. Das AGJ-Papier kommt dabei zu ähnlichen Beschreibungen und Schlussfolgerungen wie das BJK, benötigt dafür aber nur 1/10 des Umfanges. Das heißt: Das AGJ-Papier ist schneller und einfacher lesbar, erreicht aber bei weitem nicht das Analyse- und Reflektionsniveau des BJK. Politisch fallen die doch recht deutlichen Worte zur aktuellen Sozialpolitik und zur Rolle des Staates auf. Das Papier enthält einen deutlichen Impuls für eine parteiliche Jugendpolitik insgesamt und zusätzlich eine deutliche Berücksichtigung der Bedarfe Benachteiligter. In summa: Ein gelungenes und

lesenswertes Papier mit neuen Aspekten zu einer langsam breiter werdenden Debatte.

 

Florian Dallmann

Referent für Kinder- und Jugendpolitik, Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend

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