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Inhalt Nr. 59 (September '05)

 

Aus dem Ev. Jugendpfarramt

Preisverleihung Radio „unerhört“
Radio „unerhört“ – jetzt auch als Film
Was plant die neue Landesregierung?
Zuschüsse aktuell
Achtung! Fertig! Los!
Zur Umsetzung des Kinder- und Jugendfördergesetzes
Das Jugendcamp rückt langsam näher...
Zur Zukunft der Horte in Nordrhein-Westfalen
Offene Ganztagsschule
Auf dem Weg zum Kirchentag in Köln
Anti-Rassismus-Kalender für 2006

 

Aus den Jugendreferaten

2. Runde für „School’s out for summer“
„Football’s coming home“ (Juleica-Schulung)
Jugendliche als Trend-Scouts gesucht!
Jetzt Redakteur bei der „unerhört“ werden

 

Aus den Gemeinden

Singtage für Kinder 2005
Jugendkunstprojekt „Glockentisch“

 

Blick über den Tellerrand

Über Geld spricht man nicht – warum eigentlich?
Geschichtswerkstatt für KonfirmandInnen
Mitmachaktion: AIDS-Behandlung für alle!
„Glauben – das gilt als uncool“
Ev. Schulen über Durchschnitt
Erfolgreicher Wettbewerb „Aktiv für Toleranz“
Immer mehr Jugendliche werden schwanger
Internationale Jugendbegegnungen - Antoß für Leben und Karriere
Was wäre, wenn du entscheiden dürftest?
Ermordeten Kindern ein Gesicht gegeben

 

Medien und Materialien

Vielfalt erleben und entdecken
Bücher und mehr aus drei Kontinenten
„Raubkopie erwünscht und mit fairen Grüßen...“
Kreuz und quer
Landesjugendring kompakt
Schule aus Kindersicht
Liebe im Container
Heimatlos im eigenen Land
Hilfe für nicht behinderte Geschwister

 

Anregungen für die Arbeit vor Ort

Förderwettbewerb Frieden für Europa
Gladiatoren vor!

 

Sag es allen weiter

„It’s gospel time again”
News4U geht in die 4. Runde
Orientierungs-Tagungen leiten lernen

 

Weitergedacht

Jugendliche beobachten den Kirchentag : „Mission Köln 2007“ erfolgreich

 

Preisverleihung bei „Radio unerhört“

Inzwischen ist er heiß begehrt - der „schwarze Rohling“. Nur die beste Sendung im Projekt „Radio unerhört“, dem Radiomagazin von und für Jugendliche, wird damit ausgezeichnet. Jeden Donnerstag Abend zwischen Oster- und Sommerferien geht „Radio unerhört“ auf Sendung. Fünfzehn Jugendgruppen aus Gemeinden und Jugendhäusern aller vier Kölner Kirchenkreise produzierten dafür ihre eigenen Beiträge.

Zwei weitere Gruppen nutzten ein anderes Medium zur Auseinandersetzung mit dem Thema Radio: Sie drehten einen Werbespot und einen Informationsfilm über das Radiomachen (siehe nächste Seite).

Gespannt kamen die beteiligten Jugendlichen, ihre GruppenleiterInnen sowie die Fachleute und Techniker, die sie unterstützt hatten, kurz vor den Sommerferien zum Abschlussfest des diesjährigen Projekts. Nach kleinen Übungen für alle zur Vorbereitung von richtigen Live-Sendungen wurde die Uraufführung der beiden Filme gefeiert. Anschließend stieg die Spannung – die diesjährige Preisverleihung stand an. Martina Butler, Moderatorin bei 1 live, fand für alle beteiligten Gruppen und alle entstandenen Sendungen anerkennende Worte, bevor sie die Preise für die besten Sendungen übergab.

Den „schwarzen Rohling“ in der Altersstufe U15 (die unter fünfzehnjährigen) überreichte sie der „Kirchentagsgruppe“ aus der Gemeinde Lindenthal für eine Sendung über den Besuch beim Kirchentag in Hannover. Die Jugendlichen hatten es sogar geschafft, den Bundestagspräsidenten Gunter Thierse zu interviewen.

In der Altersstufe 15 plus ging der „schwarze Rohling“ an Jugendliche aus der Gemeinde Porz. Seit drei Jahren hatten sie sich jedes Jahr am Projekt „Radio unerhört“ beteiligt und nie einen Preis bekommen. Mit einer witzigen Collage zum Thema „Mission schwarzer Rohling“ ist es ihnen nun endlich gelungen.

Die zweiten Preise gingen in der Alterstufe U 15 an die Jugendlichen der Thomaskirche (Gem. Köln) für ihre Sendung zum Thema Kriegsende, bei der sie viele Interviews mit alten Menschen geführt haben, und in der Alterstufe 15 plus an die Gruppe aus Rath/Heumar, die einen witzigen Rap über ihren Stadtteil aufgenommen hatten.

Ein kleines Buffett, bei dem schon erste Ideen für Sendungen im kommenden Jahr diskutiert wurden, rundete das Abschlussfest ab.

„Radio unerhört“ entsteht in Kooperation von Ev. Jugendpfarramt und Melanchthon-Akademie/StudioEck. Die diesjährigen Sendungen stehen in Kürze zum Download aus dem Internet bereit: via www.jupf.de. Auf das Radio unerhört-Zeichen klicken, und schon gibt´s „ordentlich was auf die Ohren“.

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Radio unerhört – jetzt auch als Film

Wie geht das eigentlich, Radio machen? Musik auflegen, ein paar Worte dazwischen babbeln, dann ein Telefoninterview mit einem Star – so schwierig kann das doch nicht sein....

Seit 5 Jahren ist zwischen Oster- und Sommerferien bei Radio Köln „Radio unerhört“ zu hören, eine Sendereihe der Ev. Jugend in Köln und Umgebung im Bürgerfunk. Und natürlich ist alles ganz anders: Beim Interview mit Herrn Thierse auf dem Kirchentag muss man aufpassen, dass man vor lauter Aufregung das Mikro nicht fallen läßt, dass alle Regler auf „Aufnahme“ stehen, später darf keine das Interview zufällig löschen, und den Moderationstext muss man mindestens vier mal sprechen, bevor er sich einigermaßen so anhört, wie man das gerne hätte. Es macht Arbeit, kostet Zeit und ist nicht immer nur lustig, eine Sendung fertig zu stellen. Trotzdem gibt es jedes Jahr 12 bis 15 Jugendgruppen, die eine eigene Sendung für „Radio unerhört“ produzieren, zu den unterschiedlichsten Themen: zu Jugendlichen und Drogen, zum Freizeitverhalten von Jugendlichen heute und damals, als die Großeltern jung waren oder eben zum Kirchentag.

Jugendliche aus dem Jugendzentrum Jo-Jo in Frechen drehten in diesem Jahr einen Dokumentarfilm darüber, wie solche Sendungen entstehen. Sie begleiteten ihre FreundInnen und Freunde bei den ersten Überlegungen und beim Planen ihrer Sendung, beim Interview und schließlich im Studio. Unterstützt wurden sie dabei von der Filmemacherin Bezime Atasever.

Beim Abschlussfest des diesjährigen „Radio unerhört“-Projekts (s. vorige Seite) fand die Uraufführung statt, und so konnte sich jeder vorstellen, wie viel Engangement für eine gute Radiosendung nötig ist. Außerdem wurde ein neu entstandener Video-Werbespot fürs Radiomachen vorgestellt. Den Film „Radio unerhört“ und den Werbespot gibt es im Ev. Jugendpfarramt, Kartäuserwall 24 b, 50678 Köln, Tel. 0221 / 93 18 01-0. Radio unerhört ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Melanchthon-Akademie und dem Ev. Jugendpfarramt Köln.

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Was plant die neue Landesregierung?

Im Juni haben die Fraktionen von CDU und FDP im Landtag eine Koalitionsvereinbarung geschlossen, auf deren Grundlage dann im Landtag die neue Landesregierung gewählt wurde. Was sagt diese Vereinbarung über den zukünftigen Stellenwert der Kinder- und Jugendarbeit aus Sicht der Koalitionspartner?

Die Aussagen des Koalitionsvertrages direkt zur Kinder- und Jugendarbeit umfassen nur wenige Zeilen. Ein Grund wird sein, dass die Koalition hier keinen großen Veränderungsbedarf sieht.

Zu den für uns wichtigen Einzelaussagen:

Sehr viel mehr Raum widmet der Koalitionsvertrag dem Thema Schule. Einige der hier genannten Vorhaben werden auch Auswirkungen auf unsere Kinder- und Jugendarbeit haben:

Die wichtigsten Vorhaben, die die Kindergärten betreffen, sind (neben den bereits laufenden Verhandlungen über ein neues Finanzierungssystem):

Dies sind alles eher grundsätzliche Positionen. Sobald es Einzelentscheidungen gibt, die unsere Arbeit hier in Köln und Umgebung direkt betreffen, werden wir natürlich möglichst zeitnah darüber informieren.

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Zuschüsse aktuell

Wichtiger Hinweis!

Alle Antragsteller auf Bezuschussung von Schulungs- und Bildungsmaßnahmen bitten wir zu beachten:

Wenn eine Abrechnung Belege und Überweisungsbelege enthält, die die Maßnahme als Familienfreizeit, Vater-Kind-Wochenende, Konfirmandenarbeit und ähnliches ausweisen, dann kann die gesamte Maßnahme nicht anerkannt und nicht als Schulungs- und Bildungsarbeit für Kinder und Jugendliche gefördert werden.

Projektförderung 2006

Leider können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine definitiven Aussagen darüber machen, ob und welche Projekte in 2006 gefördert werden. Antragstermin beim Landschaftsverband Rheinland für diese Einzelprojekte wäre der 1.Oktober. Nach Aussagen der AEJ-NRW wird dieser Termin aller Wahrscheinlichkeit aber nach hinten verschoben.

Auch die Förderung von Nachmittagsbetreuungsprojekten ist noch nicht geklärt. Hier gehen wir jedoch aufgrund von mündlichen Zusagen davon aus, dass zumindest die 2005 bereits geförderten Projekte auch bis zum Ende des Schuljahres 2005/2006 weiterhin gefördert werden.

Wir möchten daher alle Träger, die für 2006 ein Projekt planen, bitten, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Wir werden Sie dann über die Entscheidungen der Regierung und das weitere Vorgehen sofort informieren.

Ansprechpartnerin:

Katharina Schmitz, Jugendpfarramt, Tel. 0221-93 18 01 11 (mo + die – fr, 8 – 13 Uhr)

e-mail: schmitzSonderzeichenjupf.de

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Achtung! Fertig! Los!

Tipps für Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit

Wie plant man eine Veranstaltung, eine Freizeit, ein Projekt, eine Gruppenstunde? Wo bekommt man Informationen zu Freizeitrecht, -küche etc.? Was ist, wenn es auf einer Freizeit zu Stress im Team kommt? Welche Mitspracherechte haben EhrenamtlerInnen? Was macht man bei Problemen mit dem Pfarrer/der Pfarrerin oder mit dem Jugendleiter/der Jugendleiterin oder mit dem Presbyterium?

Antworten und Tipps zu diesen und vielen anderen Fragen rund um’s Ehrenamt finden engagierte JugendmitarbeiterInnen in der neuen Ehrenamtler-Broschüre „Achtung! Fertig! Los!“

Bereits im letzten Jahr erschien eine ähnliche Broschüre „Neu am Start“ für Hauptamtliche in der Evangelischen Kinder- und Jugendarbeit. Herausgegeben wurden beide Hefte vom Evangelischen Jugendpfarramt in Köln. Geschrieben wurden sie von Katrin Reher (Jugendleiterin in Bickendorf) und Susanne Hermanns (Jugendreferat Köln-Nord), die all ihre langjährigen Erfahrungen in Sachen Kinder- und Jugendarbeit zusammen geschmissen haben und dieses geballte Wissen einfach nicht mehr für sich behalten wollten. Denn immer wieder tauchen sowohl bei Ehrenamtlichen wie bei Hauptamtlichen die gleichen Fragen auf. Da macht es doch Sinn, diese zusammenzustellen und in einer Broschüre zu beantworten.

Das Heft gibt es in Kürze in euren Jugendreferaten und im Jugendpfarramt. Kosten? Nix!

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Zur Umsetzung des Kinder- und Jugendfördergesetzes

Seit 1. Januar ist das neue Kinder- und Jugendfördergesetz in Nordrhein-Westfalen in Kraft. Es enthält neben Festlegungen zur Jugendpolitik des Landes NRW auch Verpflichtungen für die Kommunen, denen diese nun nachkommen müssen. Dies betrifft insbesondere die Notwendigkeit, möglichst rasch einen kommunalen Kinder- und Jugendförderplan zu erstellen.

Ende Juni haben deshalb die Landesjugendämter Westfalen-Lippe und Rheinland gemeinsam Empfehlungen herausgegeben, wie die Kommunen mit diesen neuen Verpflichtungen zweckmäßigerweise umgehen sollten. Für die Kinder- und Jugendarbeit in unseren Gemeinden ist hier insbesondere die Passage interessant, in der es um die Jugendverbandsarbeit geht. Denn die Zuschüsse, die wir für Freizeiten, Bildungsveranstaltungen und Mitarbeiterschulungen bekommen, sind aus der Perspektive der Kommunen (und des Landes NRW) Zuschüsse an den Jugendverband „Evangelische Jugend“. Deshalb hier die Empfehlungen der Landschaftsverbände zu diesem Förderbereich im Wortlaut:

An dieser Stelle ist in der Druckausgabe ein Original-Text wiedergegeben. Wer an diesem Artikel Interesse hat, wende sich bitte ans Jugendpfarramt.

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Das Jugendcamp rückt langsam näher

Einladung zum Mitgestalten

Jugendliche und Jugendgruppen, die etwas Besonderes können (also eigentlich alle), sind herzlich eingeladen, ihr Können zu zeigen und weiter zu geben. Ob Theater spielen oder Fahrräder schweißen, Bibelarbeit mit breakdance kombinieren, Bananenshakes produzieren oder Boomerangs bauen ... - jedes Talent ist gefragt und jede/r hat die Chance, beim Jugendcamp groß rauszukommen.

Sie können einen workshop machen, das heißt, anderen Jugendlichen zeigen, wie es geht, sie können ihr fertiges Musical auf einer der Bühnen aufführen, sie können einen Poetry Slam für grosses Publikum planen oder ein soccer-Turnier. Sie können das Jugendcamp auch nutzen, um etwas auszuprobieren, was sie beim Kirchentag anbieten wollen. Natürlich dürfen auch Hauptberufliche gerne Ihre Talente einbringen!.

Anmeldungen und Informationen ab sofort bei Ruth Klevinghaus im Jugendpfarramt: 0221 / 93 18 01-14

Zeigt, was Ihr könnt und macht mit beim Jugendcamp 2006!

Noch ein Tipp:
Zur Teilnahme sind Jugendliche ab Konfirmandenalter eingeladen, das Jugendcamp könnte ein guter Anlass sein, sich auch nach der Konfirmation noch einmal zu treffen. Verschenken Sie als Gemeinde doch Teilnahmegutscheine an Ihre Konfirmanden.

Und für die noch jüngeren gibt es das Kinderprojekt – Wohn_mobil_erde. Phantasie ist gefragt, wenn Kinder von 6 bis 12 Jahren zum ersten Mal für einen Tag zum Jugendcamp 2006 der EKiR in Moers eingeladen sind. Gesucht sind Kindergruppen aller Art, die sich etwas einfallen lassen zum Thema wie man lebt: Wie lebt man heute? Wie lebte man in der Vergangenheit? Wie wollen wir in Zukunft leben? Wie lebt man in einem anderen Land?

Gegenstände und Dinge, die dies illustrieren können (z.B. Fotos, Spiele, Esswaren), sollen in einen „Wagen“ (Bollerwagen, Pappkiste mit Gummirädern, Anhänger, Seifenkiste o.ä.) gepackt, mitgebracht und vorgeführt werden. Aus diesen mobilen Wohnstuben entsteht dann das „Wohnmobil Erde“ als Gesamtausstellung. Einzelheiten erfährt man bei Erika Georg-Monney, Amt für Jugendarbeit, Tel. 0211 / 36 10-284, E-Mail georg-monneySonderzeichenafj.ekir.de.

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Zur Zukunft der Horte in Nordrhein-Westfalen

Zum 31. August gab die Landesregierung eine Presseerklärung heraus, in der sie ihre Position zur Zukunft der Horte in NRW deutlich macht. In einem Satz zusammengefasst: Abbau der Hortplätze ja, aber nicht so schnell, wie es von der bisherigen Landesregierung geplant war; und einzelne Horte sollen auch längerfristig bestehen bleiben.

Die Erklärung des Ministeriums im Wortlaut:

Armin Laschet, Generationenminister des Landes Nordrhein-Westfalen, hat heute (31.08.2005) in Düsseldorf scharf die Entscheidung der alten Landesregierung kritisiert, die Landesmittel für die Horte einseitig ab 2007 zu streichen. "Horte leisten eine wichtige Arbeit in der Bildung, Erziehung und Betreuung der Grundschulkinder. Derzeit kann die Offene Ganztagsgrundschule diese Leistung noch nicht voll ersetzen", so der Minister. Die Landesregierung beabsichtige zunächst, die pädagogische Qualität der offenen Ganztagsgrundschule zu verbessern. Ein Konzept werde derzeit erarbeitet.

Für die Träger der Horte bedeutet dies, dass die Landesmittel für die Horte erst dann in die offene Ganztagsgrundschule fließen, wenn diese Qualitätssteigerung erreicht ist. Minister Laschet: "Deshalb wird es keinen Automatismus im Jahre 2007 geben. In Gesprächen mit den Trägern der Horte werden wir die Umsetzung unserer Ziele erörtern. Ich bin sicher, dass wir eine gemeinsame Lösung erzielen werden."

Derzeit werden im Land noch rund 28.000 Hortplätze gefördert. Rund 2.200 Plätze sind bereits aufgelöst und in die offene Ganztagsgrundschule übergegangen. Die Planungen der Kommunen sehen vor, diesen Prozess weiter zu führen. Die Landesregierung sieht aber die Notwendigkeit, für Kinder, die einen besonderen Förderbedarf haben, das Hortangebot aufrecht zu halten. "Insbesondere auch aus Integrationsgesichtspunkten war das verkündete Aus für die Horte ein schwerer Fehler", so der Minister. Im Einzelfall seien auch Horte, die bereits heute in den Ganztagsbetrieb einer Schule eingebunden sind, unverzichtbar. "Dies werden wir beachten müssen, wenn wir die Offene Ganztagsgrundschule und das Hortangebot gegeneinander abzuwägen haben. Die Eltern, deren Kinder heute einen Hortplatz haben, können darauf bauen, dass die Landesregierung nicht übereilt handelt, sondern im Interesse der Kinder ihre Entscheidung sorgsam treffen wird.", so Minister Laschet. Die Gespräche mit den Trägern werden in den kommenden Tagen beginnen.

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Offene Ganztagsschule

In allen Kommunen im Bereich des Stadtkirchenverbandes gibt es inzwischen in dem jeweiligen Jugendamt einen Ansprechpartner oder eine Ansprechpartnerin für alle Fragen, die mit der Beteiligung freier Träger an Ganztagsangeboten für Grundschulkinder zusammenhängen. Vom Landschaftsverband Rheinland haben wir eine Liste bekommen, in der all diese AnsprechpartnerInnen mit Anschrift, Telefon, Fax und E-Mail-Adresse aufgeführt sind.

Wer sich also mit dem Gedanken trägt, vielleicht ab Sommer 2006 ein solches Angebot einzurichten, sollte sich möglichst frühzeitig mit seiner oder ihrer AnsprechpartnerIn im Jugendamt in Verbindung setzen und kann die dafür notwendigen Angaben bei uns im Jugendpfarramt erfahren.

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Auf dem Weg zum Kirchentag in Köln

Ergebnisse der „Mission Köln 2007“ in Hannover

Jugendliche und junge Erwachsene stellen auf jedem Kirchentag eine der großen Besuchergruppen. Was suchen und was finden sie dort? Wie bewerten sie die thematischen Veranstaltungen, die Hallen und Zentren, die Gottesdienste? 140 Jugendliche haben den Kirchentag in Hannover beobachtet und die Angebote bewertet.

Die Antworten der Jugendlichen, ihre Kommentare und Bewertungen sind für alle interessant, die für „unseren“ Kirchentag zu planen beginnen. Wie macht man eine auch für Jugendliche spannende thematische Veranstaltung, womit könnte man Jugendliche aus der ganzen Republik in die eigene Gemeinde locken, was darf in Köln nicht fehlen?

Die ausführliche Auswertung findet sich im Anhang dieses Infos in der Rubrik „Weitergedacht“.

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Anti-Rassismus-Kalender für 2006

Alle Jahre wieder – nahen der Herbst und damit die Fragen, was schenke ich wem? Für jugendliche Ehrenamtliche seit langem bewährt, bietet sich der interkulturelle Anti-Rassismuskalender im Zebradesign an. Handlich im Postkartenformat, informativ durch viele kleine Texte, praktisch im Stundenplan, nützlichen Adressen, rätselhaft mit Kalendarium in den Sprachen und Schriften der Welt – herausgegeben von der Ev. Jugend im Rheinland.

Wir haben 250 Stück bestellt und geben sie ab Ende November gerne an Euch weiter. Bitte meldet möglichst bald an, wie viel Ihr braucht. Tel. 0221 / 93 18 01-0.

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2. Runde für “School’s out for summer”

Gute Resonanz beim verbandsweiten Jugendgottesdienst

Am 29. Juni fand zum zweiten Mal der verbandsweite Jugendgottesdienst mit dem Motto „School’s out for summer“ in der Kartäuserkirche in der Kölner Südstadt statt. 80 - 100 Jugendliche und Erwachsene sowie ein Kleinkind waren dabei.

Unter der Anleitung der jeweiligen JugendmitarbeiterInnen und der drei Kölner Jugendreferate wurde der Gottesdienst von Jugendlichen aus der Kartäuserkirche und Pulheim zum Thema „Freundschaft und Vertrauen“ gestaltet. Fröhlich und leicht chaotisch ging es zu: Die Vorbereitungen waren zu Beginn des Gottesdienstes noch im vollen Gange. Die Idee, mit einem Beamer die Liedtexte an die Wand zu werfen, ließ sich aufgrund der Baulichkeit der Kartäuserkirche nicht gut verwirklichen, und die Eingangsrede wirkte leider etwas improvisiert. Nichtsdestotrotz konnte man erkennen, dass der Gottesdienst sehr engagiert vorbereitet worden war und viele schöne Ideen enthielt, z.B. alle Anwesenden Fürbitten auf bunte Karten schreiben zu lassen, die an eine Wäscheleine am Altar aufgehängt und auch vorgelesen wurden. Das Thema Vertrauen wurde auch von einer kleinen Aktion begleitet: Man suchte sich einen Partner, dieser schloss die Augen und ließ sich „voll Vertrauen“ kreuz und quer durch den Pfarrgarten führen.

Einen gelungenen Abschluss des Gottesdienstes bildete das Vater Unser, das in verschiedenen Sprachen gemeinsam gebetet wurde. Musikalisch unterstützt wurde der Jugendgottesdienst von der Band Sound of Faith aus Bergisch Gladbach, die mit ihrer Musik die Besucher geradezu mitriss. Um den Abend abzurunden gab es anschließend Grillwürstchen, Salate und andere Leckereien. Wer Lust hatte, konnte den kleinen Holzbilderrahmen, den es als Erinnerung am Ausgang gab, mit Perlen, Federn, Farben etc. verschönern.

Wegen der guten Resonanz und weil nach zwei Veranstaltungen in Köln schon Brauchtum einkehrt, heißt es bestimmt auch im nächsten Jahr wieder „School’s out for summer“.

Gaby Thomer

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„Football’s coming home…“

Gruppenleiterschulung zur Erlangung der JULEICA

Was GruppenleiterInnen, FreizeitbetreuerInnen und andere Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit wissen müssen, lernen sie auf der Gruppenleiterschulung im Herbst. An zwei Wochenenden (28.-30.Oktober, 18.-20. November) beschäftigen wir uns mit Themen wie Programmplanung, Gruppe, Leitungsstile, Kommunikation, Teamarbeit, Konflikte, Spielpädagogik und vieles mehr. Und natürlich geht es um alle Fragen, die die Jugendlichen selbst mitbringen. Zusätzlich gibt es ein Rechtskundeseminar (3. Dezember) und einen Erste Hilfe-Kurs.

Passend zur Fußball-WM 2006 wird sich diesmal thematisch alles ums Fußballspielen drehen. Aber keine Angst – auch Nicht-Profis sind willkommen...

Beim Vortreffen am 29.September um 18 Uhr erfahren alle TeilnehmerInnen, was sie sonst noch erwartet. Teilnehmen können Jugendlichen ab 16 Jahre aus Ev. Gemeinden in Köln und Umgebung. Kosten: 40,00 Euro.

Weitere Infos und Anmeldung in allen Jugendreferaten.

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Jugendliche als Trendscouts gesucht!

Auf dem Kirchentag 2007 in Köln soll es wie in Hannover wieder eine Newcomer-Bühne geben. Dort werden Jugendliche und ihre Bands aus dem ganzen Bundesgebiet zeigen können, was in ihnen steckt. Leider können natürlich nicht alle Gruppen auftreten, die gerne möchten. Deshalb findet 2006 ein großer Vorentscheid in Köln statt.

Hierfür werden nun Jugendliche als Trendscouts gesucht. Ihre Musikwünsche sollen entscheidend sein, sie planen das Bühnenprogramm, stellen die Jury, sind dabei auf dem Kirchentag und bestimmen, was geschieht. Wichtig ist uns dabei, dass vor allem auch Mädchen und junge Frauen am Projekt „Newcomer-Bühne“ mitwirken. Die Jugendlichen sollten 16 bis 21 Jahre alt sein.

Einen ersten Workshop für die Trendscouts gibt es am 3. November 2005 von 17:30 – 20:00 Uhr im Evangelischen Jugendpfarramt (Kartäuserwall 24b, 50678 Köln).

Bitte hängen Sie das dem Jupf-Info beigefügte Plakat bei sich in der Einrichtung oder im Schaukasten auf!

Kontakt: Jörn Ruchmann, Ev. Jugendreferat Köln-Rechtsrheinisch, Tel.: 0221 / 33 82-284

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Jetzt Redakteur bei der UNERHÖRT werden!

In den nächsten Wochen ist es wieder soweit, und das Redaktionsteam der Jugendzeitung UNERHÖRT setzt sich zusammen, um über die nächste Ausgabe zu sprechen. Jetzt ist die ideale Gelegenheit, um neu ins Team zu kommen. Alle Jugendlichen, denen schon immer etwas in der UNERHÖRT gefehlt hat, die zufrieden damit waren oder die einfach Lust am Schreiben haben, sind herzlich eingeladen!

Kontakt zur Redaktion gibt es unter den folgenden Adressen:

Jörn Ruchmann, Susanne Hermanns

Ev. Jugendreferat Köln Rechtsrheinisch und Ev. Jugendreferat Köln Nord

Telefon: 0221 / 33 82-283 und Telefon: 0221 / 52 80 41

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Singtage für Kinder 2005

Wie schon im letzten Jahr werden in der Ev. Kirchengemeinde Mauenheim-Weidenpesch (im Kölner Norden) im Oktober wieder „Kindersingtage“ angeboten, und zwar für Kinder im Alter von 5 – 12 Jahren.

An insgesamt 4 Tagen wird ein kleines Musical einstudiert werden, dieses Mal eine Geschichte aus dem Neuen Testament.

Im vergangenen Jahr hatten die 30 teilnehmenden Kinder großen Spaß, die Geschichte des „Jona“ aus dem Alten Testament kennen zu lernen. 20 Mädchen und 10 Jungen ab 5 Jahren waren mit Feuer und Flamme dabei, saßen zeitweise mit im schwankenden Schiff, stärkten sich mit „Meerwasser“ und „sauren Heringen“, um fit zu sein für die fetzigen Songs, die mit den Kindern nach und nach einstudiert worden waren. Besonders schlug der „Ninive-Song“ ein, der mit passenden Gesten dargestellt wurde. Insgesamt haben die Kinder 10 Lieder auswendig gelernt – mit Hilfe von Rätselspielen, Wettpuzzlen, Tanzbewegungen, Würfelspielen, und gemeinsam wurde mit Fingerfarben eine gigantische Meeres-Hintergrundkulisse produziert.

Ein Höhepunkt der Bastelaktionen, die jeden Tag stattfanden, war die Herstellung einer „Meerestier-Halskette“ oder einer „Haifischzahnkette“, die die Kinder als Erinnerung mitnehmen konnten.

Für Oktober 2005 sind wieder 30 Plätze für singfreudige Kinder frei. Dabei ist es wichtig, gleich von Anfang an mitzumachen und auch alle Tage zu besuchen, denn die Handlung der neuen Geschichte, die zur Zeit noch geheim ist!) erschließt sich von Freitag bis Montag allmählich.

Die Zeiten:

Fr 28.10.: 14 – 18 Uhr

Sa 29.10.: 10 – 16 Uhr (mit Mittagessen)

So 30.10.: 14 – 18 Uhr

Mo 31.10.: 14 – 18 Uhr

Die Kindersingtage finden im Gemeindezentrum der Ev. Erlöserkirche in Weidenpesch, Derfflingerstr. 9, statt. Der Kostenbeitrag für den ganzen Zeitraum beträgt 8 € pro Kind Voranmeldung ist erforderlich, da die Plätze begrenzt sind, und zwar bei: Kirchenmusikerin Claudia Griesser, Tel. 0221 / 74 48 91. Ich stehe Ihnen auch gerne für etwaige Rückfragen zur Verfügung.

C. Griesser

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Jugendkunstprojekt „Glockentisch“

Was haben ganz normale Jugendliche mit (nicht existierenden) Glocken ihrer Kirchengemeinde am Hut? Warum auch immer - einige Jugendliche auf der Konfirmanden-Eingangsfahrt 2003 in Pulheim-Sinnersdorf fantasierten, „ihre“ Friedenskirche „brauche doch eine Glocke“. Die spar-verstopften Ohren der meisten verantwortlichen Erwachsenen erteilten diesen Fantasien zunächst eine klare Absage, doch die Jugendlichen ließen bis zu ihrer Konfirmation 2005 nicht locker und machten ihren Wunsch nach einer klingenden Friedenskirche zu einem Inhalt ihrer selbstbewussten Konfirmationspredigt.

So entstand eine Zusammenarbeit mit dem renommierten bildenden Künstler Holger Hagedorn, der in Sinnersdorf lebt und arbeitet. Zusammen mit den Jugendlichen entwickelte er den Gedanken eines GLOCKENTISCHES vor dem Gemeindezentrum: Schon 1999 hatte Holger Hagedorn zusammen mit Jugendlichen vor dem Gemeindezentrum einen STELENTISCH entwickelt und gebaut: Eine schwebende Tischplatte, die mit vier hohen Edelstahl-Stelen verbunden ist. Dies sollte nun zu einem Tisch mit „Klang-Dach“ aus mehreren kleinen Glocken und anderen Klangkörpern aus Metall überbaut werden. Diese Idee war verheißungsvoller als jedes Bauvorhaben, weil sie als Jugend-Kunstprojekt Aussicht auf öffentliche Förderung hatte.

Nach Monaten des Überlegens, der innergemeindlichen Information und Diskussion sowie vielfältigen Engagements beim Spendensammeln rückte eine Verwirklichung immer näher: Im Mai erhielt unser Gemeindebezirk vom Landschaftsverband Rheinland die Zusage über eine Förderung von 50 % der benötigten Mittel (= 8000 €), zusätzlich sammelten wir bisher knapp 4000 € an Spendengeldern, sodass das Jugendkunstprojekt noch vor Beginn der Sommerferien 2005 starten konnte.

Eine Zwischenstufe dieses Projektes war die Vorbereitung der diesjährigen Konfirmation mit Klangobjekten von Herrn Hagedorn. Die Konfirmanden gestalteten musikalische Collagen zu biblischen Texten zum Thema „Zeit“ und zum Vaterunser-Gebet. Diese Klangobjekte wurden im Laufe des Sommers im Rahmen des GLOCKENTISCH-Kunstprojektes weiterbearbeitet, der Künstler nennt diese Phase Klangforschung, da viele verschiedene Formen und Klangfarben von Edelstahlobjekten mit den Jugendlichen gestestet, bearbeitet und als KLANGWAND (siehe Bild) installiert wurden. Diese bleibt bis Anfang Oktober in der Friedenskirche aufgebaut, zwischenzeitlich wird sie bei den Kunsttagen in der Abtei Brauweiler am 10. und 11. September gezeigt. Bei den Gebeten zum Weltjugendtag, die in der evangelischen Kirche in Sinnersdorf an jedem Morgen stattfanden, wurde sie auch von Jugendlichen unserer Gemeinde gespielt.

Einen Höhepunkt der Arbeiten, die während des Sommers stattfanden und noch nicht abgeschlossen sind, stellte sicherlich das Glockengießen in der Benediktinerabtei Maria Laach dar. Auch hier wurden Jugendliche beim Erstellen der Lehmform, beim Brennen, bei der Gestaltung der Aufschrift etc. beteiligt und erlebten live die elementaren Arbeits- und Lebensprozesse in einem Kloster: ora et labora!

Noch ist also alles ‚im Fluss’ und wir alle sind gespannt, wie es weitergeht: Bis zum Ende des Jahres wird das Klang-Dach des Glockentisches in allen technischen Einzelheiten fertig sein und die Friedenskirche zu den Worten aus dem biblischen Buch Kohelet klingen: „Alles hat eine Zeit“.

 

Martin Bock / Holger Hagedorn

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Über Geld spricht man nicht – warum eigentlich ?

Finanzkompetenz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

Kinder und Jugendliche können heute über mehr Geld verfügen als jede Generation vor ihnen. Kein Wunder also, dass sie als Konsumenten das Ziel vielfältiger Werbestrategien geworden sind. Die Welt wird immer komplexer und – in finanzieller Hinsicht – risikoreicher. Zunehmend unsichere Arbeitsverhältnisse führen dazu, dass Menschen ihre privaten Finanzen häufig an veränderte Bedingungen anpassen müssen. Um nicht in die Schuldenfalle zu geraten, muss über Geld und den Umgang damit gesprochen werden.

Dank der Förderung durch die Aktion Mensch konnte das Amt für Diakonie im April dieses Jahres das Projekt Finanzkompetenz/Schuldenprävention starten.

Die beiden Mitarbeiterinnen Julia Behrendt und Monika Reisinger bieten für Jugendgruppen aller Art Unterrichtsmodule, die den Umgang mit Geld zum Thema haben. Für MitarbeiterInnen in der Jugendarbeit und für Eltern werden Multiplikatorenschulungen angeboten, damit das Thema in der eigenen Arbeit/ im Alltag Eingang findet.

Interessierte werden gebeten, unter den Nummern 16038141 oder 16038137 Kontakt aufzunehmen.

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Geschichtswerkstatt für KonfirmandInnen

Noch ist so etwas möglich: Die Befragung von Zeitzeugen, wenn es um die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus geht. Essener Konfirmandinnen und Konfirmanden hatten die Gelegenheit, im Rahmen einer Geschichtswerkstatt direkt zu Beginn des Konfirmandenunterrichts ältere Menschen zum Interview zu bitten. Sie erfuhren aus erster Hand, was Kinderlandverschickung bedeutete, wie der Widerstand in ihrer Gemeinde aussah oder wie es einem Jugendlichen erging, der 1945 mit seiner Familie Richtung Westen fliehen musste.

„Es war spannend, aber auch sehr traurig“, sagte eine Konfirmandin hinterher. „Was können wir heute tun?“ war eine wichtige Frage, die anschließend gestellt wurde. Die Augen aufmachen und aufpassen, dass so etwas nicht wieder passiert – das war eine der Lehren, die gezogen wurden. „Im weiteren Sinn hat unser Projekt auch den Charakter von Gewaltprävention durch Lernen aus der Geschichte“, meint Pfarrerin Elisabeth Müller.

Aus den Gesprächen ist ein Heft mit dem Titel „Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung“ entstanden. Es ist für 2 € bei der Ev. Kirchengemeinde Essen-Haarzopf, Raadter Str. 79a, 45149 Essen, erhältlich (1 € davon ist für die Jugendarbeit!).

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Mitmachaktion: Aidsbehandlung für alle!

Dass für Millionen von Aidskranken Medikamente unbezahlbar sind, ist eine traurige Tatsache, die immer wieder aufgegriffen werden muss. Darüber hinaus fehlen auch spezielle Dosierungen für Kinder, da diese in den westlichen Ländern seltener infiziert werden.

Jetzt hat das Aktionsbündnis gegen AIDS, dem auch zahlreiche evangelische Kirchengemeinden angehören, auf dem Kirchentag in Hannover die Mitmachaktion „Pillen statt Profit“ gestartet. Ein als Medikamentenschachtel aufgemachtes, faltbares Forderungspapier kann mit der eigenen Unterschrift versehen und via Kampagnenbüro an die Pharmaindustrie geschickt werden.

Nun werden Menschen gesucht, die die Sache für ihre Gemeinde in die Hand nehmen (zur Kampagne s.a. www.aidskampagne.de). Wer diese Aufgabe übernehmen oder einfach mehr über diese Aktion wissen möchte, kann sich im Amt für Jugendarbeit bei Jutta Behn, Tel. 0261 / 914 697 64, E-Mail: behnSonderzeichenjugend.ekir.de melden.

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„Glauben – das gilt als uncool“

Kleiner Nachtrag zum Weltjugendtag

Ist der Weltjugendtag nur für Katholiken da? Das war eine der Fragen in einem Gespräch, das zwei Stadtanzeiger-Redakteure Ende Juli im Vorfeld des Weltjugendtages mit Jugendlichen verschiedener Konfessionen und Glaubensrichtungen führten.

Fühlt man sich auch als Protestant/Nichtchrist eingeladen? Was verbindet die Jugendlichen auf dem Weltjugendtag, wo gibt es Trennendes? Was sind die Themen der Jugend der Welt?

Dabei waren: Anica (evangelisch), Bernhard (katholisch), Pascal (evangelisch), Roni (Jude) und Vahit (Moslem). Was sie zu den einzelnen Fragen sagen, das ist interessant und spannend zu lesen. Wer sich für dieses Interview interessiert, kann den Text gerne im Jugendpfarramt erhalten.

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Evangelische Schulen über dem Durchschnitt

In Deutschland besuchen rund 70.000 Schülerinnen und Schüler eine evangelische Schule. Diese Schulen vertreten den Anspruch, sich von staatlichen Schulen zu unterscheiden. Sie möchten in besonderem Maße zur Qualifikation junger Menschen beitragen, sie legen Wert auf eine umfassende Sozialerziehung, und sie möchten den christlichen Glauben fördern.

Ob die evangelischen Schulen ihren Ansprüchen gerecht werden, untersuchte vor kurzem eine erste Studie zur Qualität von konfessionellen Schulen, die dafür PISA-Daten auswertete. Untersucht wurden z.B. das Leseverständnis und die Integration von Problemschülern. Die Ergebnisse zeigten deutlich: „Die Qualität evangelischer Schulen ist oft besser als die staatlicher Schulen. Ihre Schüler schneiden beim Leseverständnis besser ab, schwache Schüler werden besser gefördert“ ist das Fazit der Autoren. Und sie kommen zu dem Schluss: „Schulen in kirchlicher Trägerschaft leisten einen substanziellen Beitrag im Bildungswesen, der in seiner Bedeutung in der öffentlichen Meinung zuweilen unterschätzt wird.“

Wer genaueres über die Studie wissen möchte, kann sie über den Buchhandel erwerben: Claudia Standfest, Olaf Köller, Annette Scheunpflug: lernen – leben – glauben: Zur Qualität evangelischer Schulen. Waxmann-Verlag, München 2005.

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Erfolgreicher Wettbewerb Aktiv für Toleranz

Die Kinder der nur als Kriegsflüchtlinge geduldeten Sinti- und Romafamilien im Kölner Stadtteil Merkenich unterliegen nicht der Schulpflicht. Und genau das ist ihr großes Problem. Ohne eine minimale Schulbildung droht ihnen ein Abgleiten in die Kriminalität und verstärkte Diskriminierung. Dies hat der Verein Kindernöte e.V. erkannt und es geschafft, eine Roma-Schule aus Spenden aufzubauen.

Solche und ähnliche Aktivitäten, die Toleranz fördern und Ausgrenzungen entgegenwirken, werden im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ jedes Jahr mit Geld-Preisen ausgezeichnet, die als Anerkennung und weitere Förderung gedacht sind.

Auch aus dem evangelischen Umfeld kamen im letzten Jahr mehrere Preisträger, z.B. das Ev. Jugendwerk im Fichtelgebirge, das zusammen mit dem Wunsiedler Stadtarchiv Aufklärungsarbeit zum Thema Nationalsozialismus leistet, weil sich dort jedes Jahr Neonazis zum Todestag von Rudolf Hess an dessen Grab treffen. Oder die Ev. Kirchengemeinde Niedergirmes bei Wetzlar, die mit Hausaufgabenhilfe für ausländische Kinder im Gemeindezentrum begann, das nun zu einem Nachbarschaftszentrum mit Essensausgabe, Sprach- und Integrationskursen geworden ist.

In Köln wiederum war es die Malteser Jugend, die durch die Ausbildung von Jugendmediatoren, die ihrerseits Streitschlichter für Jugendgruppen ausbilden, als erster bekannter Jugendverband ein innerverbandliches System zur Konfliktbewältigung einführte und damit preiswürdig wurde.

Insgesamt 89 Gruppen wurden letztes Jahr ausgezeichnet, jedes Jahr stehen 200.000 € für Preise zwischen 500 und 5.000 € zur Verfügung. Wer mehr wissen möchte, kann im Internet unter www.buendnis-toleranz.de detaillierte Informationen bekommen. Die dort vorgestellten Projekte sollen auch zu eigenen Aktivitäten anregen.

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Immer mehr Jugendliche werden schwanger

An dieser Stelle ist in der Druckausgabe ein Original-Text wiedergegeben. Wer an diesem Artikel Interesse hat, wende sich bitte ans Jugendpfarramt.

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Interkulturelle Jugendarbeit - Anstoß für Leben und Karriere

Fortbildungsseminare und eine Studie

Was für positive Auswirkungen internationale Begegnungen auf Jugendliche haben, zeigt eine Langzeitstudie, die die Universität Regensburg dieses Jahr vorstellte. Mehrere hundert Jugendliche wurden dazu befragt. Sie alle hatten vor mindestens sechs Jahren an einer internationalen Jugendbegegnung oder einem Workcamp teilgenommen.

Die positiven Wirkungen zeigten sich u.a. in der Stärkung von Selbstvertrauen und Selbstsicherheit, insbesondere im Umgang mit anderen Kulturen, sowie der Stärkung sozialer Kompetenzen. Für viele Jugendliche waren die Erfahrungen Anstoß für ein ehrenamtliches Engagement, bei anderen hatte die Teilnahme Einfluss auf die Berufs- und Studienwahl. 71 % der Befragen bewerteten die gemachten Erfahrungen als „wichtig“ oder „sehr wichtig“, 85 % bewerteten sie als „gut“ oder „sehr gut“. Selbst kurze Austauschprogramme hatten eine nachhaltige Wirkung.

Die ausführliche Studie „Langzeitwirkungen internationaler Jugendbegegnungen“ wird im Herbst veröffentlicht. Sie kann bei der Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung unter www.bkj.de vorbestellt werden.

Für alle, die sich mit internationaler Jugendarbeit beschäftigen, gibt es im Oktober mehrere interessante Fortbildungen bzw. Termine:

Konzeptworkshops „Interpädagogische Begegnungen“

Interkulturelles Jugendreisen
Zielgruppe: Programm- und Produktverantwortliche aus den Bereichen „Internationale Jugendbegegnung sowie „Kinder- und Jugendreisen“

Ziel: Entwicklung neuer und gemeinsamer, sich finanziell selbst tragender Veranstaltungsformate. Von beiden Seiten, Jugendbegegnung und Jugendreisen, sollen Aspekte eingebracht werden.

7.- 9. Oktober, Bonn, Haus Venusberg, 70 €

Interkulturell meets Erlebnis
Zielgruppe: TrainerInnen und ExperInnen der internationalen Jugendarbeit

TrainerInnen und ExpertInnen der Erlebnispädagogik

Ziel: Kennen lernen des jeweils anderen pädagogischen Arbeitsfeldes, Entwicklung gemeinsamer träger- und arbeitsfeldübergreifender Projekte

6.- 9. Oktober, Bonn, Haus Venusberg, 95 €

Grundkurs internationale Jugendbegegnungen
Zielgruppe: TeamerInnen von Internationalen Jugendbegegnungen

Trägerübergreifender Grundkurs mit den Themen: Grundlagen der interkulturellen Gruppen- und Teamarbeit und des interkulturellen Lernens, Handwerkszeug für die Programmgestaltung, Rechtlicher Rahmen, Finanzen, Förderprogramme u.a.m.

17. – 20. Oktober, Weimar (EJBW), 140 €

Arbeitskreis Aus- und Fortbildung
Zielgruppe: Verantwortliche für Aus- und Fortbildung von Organisationen für internationale Jugendbegegnungen und Kinder- und Jugendreisen

Voraussichtliche Themenschwerpunkte: Interreligiöse Kompetenz, Langzeitwirkungen von internationalen Jugendbegegnungen, professionelle Evaluation u.a.m.

20. – 22. Oktober, Weimar (EJBW), 35 €

Für alle Angebote gilt: ausführliche Informationen bei transfer e.V., Tel. 0221 / 95 92 19-0, Fax 19-3, Internet: www.transfer-ev.de.

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Was wäre, wenn du entscheiden dürftest?

„Schon mal drüber nachgedacht, wie die Dinge laufen würden, wenn du entscheiden könntest? Wie würde dein Lebensumfeld aussehen, wenn da, wo sonst Erwachsene das Sagen haben, plötzlich dein Wort zählt? Was könnte besser, was müsste anders sein?“

Mit diesen spannenden Fragen lud der Deutsche Bundesjugendring Jugendliche zum Wettbewerb „[Bite 05]“ ein. Antworten in Text und Bild waren gefragt, es zählten Kreativität, Phantasie und innovative Gedanken.

Das Besondere: Die Teilnehmer würden gleichzeitig die Jury bilden und während eines Workshops die Arbeiten von 10 anderen Teilnehmenden bewerten. Talent und Beurteilungsvermögen waren also gleichermaßen vonnöten. Den Gewinnern winkte u.a. ein Treffen mit Politikern (Joschka Fischer), ein Besuch im Wahlkampfbüro der CDU, beim ZDF oder Maybritt Illner – kurz: unbezahlbare Begegnungen.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs sollen bis zur Drucklegung des Infos auch auf der Homepage des Bundesjugendrings anzusehen sein. Es ist sicher spannend, dort einen Blick drauf zu werfen (www.dbjr.de).

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Ermordeten Kindern ein Gesicht gegeben

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Vielfalt erleben und entdecken

Die Vielfalt der Lebensformen und Kulturen, in der Kinder heute aufwachsen, ist groß wie nie. [...] Die Kinder hören von Akzeptanz und Toleranz, aber oft fehlt das Aufbauen eines guten Selbstwertgefühls und echte Beteiligungsmöglichkeiten als Basis für ein vertrauensvolles Miteinander.

So formuliert es treffend Erika Georg-Monney im Vorwort der Praxishilfe Vielfalt erleben und entdecken, die als Unterstützung für diese Aufgabe innerhalb der Ev. Kinder- und Jugendarbeit gedacht ist. Herausgegeben von der Ev. Jugend im Rheinland und vom Jugendreferat des Kirchenkreises Gladbach-Neuss bietet sie einen guten Einstieg in die interkulturelle Arbeit sowie eine Ideensammlung für die Gruppenarbeit in der Gemeinde mit zahlreichen Material- und Literaturhinweisen. Die eigenen Wurzeln entdecken, Grenzen austesten, Vorurteile erkennen, und das auf spielerische bzw. kindgerechte Weise – wie das geht, dafür gibt es hier Vorschläge und Anregungen.

Der große Ringbuchordner, von dem die Praxishilfe nur einen Teil einnimmt, lädt ausdrücklich dazu ein, das Arbeitsmaterial durch eigene Sammlungen und Ideen zu ergänzen. Der Ordner ist gegen eine Schutzgebühr von 5 € (ab 5 Ex. 4,50 €) + 4,30 € Versandkosten beim Amt für Jugendarbeit erhältlich (Tel. 0211 / 36 10-285, E-Mail baumgartnerSonderzeichenajf.ekir.de). Drei Exemplare sind noch im Jugendpfarramt vorhanden. Wer interessiert ist, kann sich gerne melden.

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Bücher und mehr aus drei Kontinenten

Für alle, die sich für das Leben in anderen Ländern interessieren, die Lage der Kirchen dort oder auch für Missionsgeschichte, hält der Medienkatalog der Vereinigten Evangelischen Mission (VEM) in Wuppertal eine Fülle von überwiegend aktuellen Veröffentlichungen mit einem insgesamt sehr breiten Spektrum bereit.

Ein 50-seitiger Katalog mit Themenbereichen wie Afrika, Asien, Kinder- und Jugendarbeit, Religion, Historie, Wirtschaft und Menschenrechte informiert über das Angebot, das überwiegend aus Büchern besteht, die in der Regel zu einem Taschenbuchpreis (ca. 10 €) angeboten werden. Hier findet man neben Sachbüchern auch Romane von Mankell und Coetzee, Arbeitsmaterial zum Christsein in Afrika für die Kinderbibelwoche oder Veröffentlichungen zum Thema AIDS und Globalisierung für die Jugendarbeit.

Dazu kommen verschiedene Diaserien, Videos und Filme, die ausgeliehen werden können. Wertvoll sind vor allem die Inhaltsangaben zu den Büchern und Medien, die die Auswahl erleichtern. Der Katalog kann im Jugendpfarramt eingesehen werden, oder man kann sich auch direkt an die VEM wenden: Medienstelle, Frau Monika Nietz, Tel. 0202 / 890 04-125, Fax –179, E-Mail medienSonderzeichenvemission.org.

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„Raubkopie erwünscht und mit fairen Grüßen...“

Eine feine Idee ist das – den fairen Handel per Postkarte mit eingeschweißter Info-CD unter Jugendlichen bekannt zu machen und zum Weiterverschicken an Freunde mit „fairen Grüßen“ anzuregen. Dabei kann man auch gewinnen – wenn man einige Fragen auf der Info-CD richtig beantwortet. Dafür muss man sich vorher ein bisschen durch die Informationsseiten wühlen.

Dort erfährt man u.a., dass z.B. die gepa damals ebenfalls von ganz jungen Leuten gegründet wurde, die sich mit den für die Erzeuger vielfach zu niedrigen Preisen im Welthandel einfach nicht abfinden wollten. Das wäre eigentlich ein guter Aufhänger, aber man erfährt es eher so nebenbei. Die Informationsseiten sind auch ein bisschen der Haken des ganzen schönen Projekts. Trotz zum Teil guter und für Jugendliche verständlicher Erklärungsansätze sind die Texte insgesamt zu lang geraten und hätten auch etwas kurzweiliger geschrieben und illustriert werden dürfen. Jüngere Jugendliche werden vor der Textlänge sicher kapitulieren. Doch lohnt es sich auf jeden Fall, diese Postkarten zu verbreiten, vor allem, wenn ein entsprechendes Projekt anvisiert wird. Bezug: kostenlos über die aej in Hannover, Tel. 0511 / 12 15-167, Fax –299.

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Kreuz und Quer

Das Fensterkreuz, das Kreuz auf dem Wahlzettel, die Kreuzschraube, das Verkehrsschild „Kreuzung“, gekreuzte Messer und Gabel oder gar eine Kreuzspinne – überall im Alltag begegnen einem Kreuze. Der Medienverband der Ev. Kirche im Rheinland hat jetzt ein Memory-Spiel mit den unterschiedlichsten Kreuz-Motiven herausgegeben, eines davon ist das christliche Kreuz. Die anderen 34 Motive laden zu den unterschiedlichsten Assoziationen ein, nachdenklichen und quergedachten.

Kreuz und Quer heißt das Spiel und kann in der Jugendarbeit, der Konfirmanden- oder Erwachsenenarbeit eingesetzt werden (2-8 Teilnehmer ab 6 Jahren). Interessierte können sich per Tel. 0211 / 43 690-0, Fax –444 oder E-Mail infoSonderzeichenmedienverband.de an den Medienverband in Düsseldorf wenden (Preis: 9,90 €).

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Landesjugendring kompakt

Im Frühjahr 2005 hat der Landesjugendring NRW e.V. erstmalig ein Informationsheft herausgegeben, das alles Wissenswerte rund um den Zusammenschluss der Jugendverbände im Land NRW enthält.

Wie setzt sich der Vorstand zusammen? Welche Verbände sind Mitglieder? In welchen Gremien ist der Landesjugendring vertreten? Das alles und mehr kann man hier erfahren. Die Broschüre enthält auch die Geschäftsordnung und die Satzung des Gremiums sowie das neue Kinder- und Jugendfördergesetz des Landes.

Das Heft soll regelmäßig aktualisiert und neu aufgelegt werden. Bezug: Landesjugendring NRW e.V., Tel. 02131 / 46 95-0, Fax –19, E-Mail infoSonderzeichenljr-nrw.de.

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Schule aus Kindersicht

Anfang dieses Jahres wurde vom Schulministerium NRW ein Projekt gestartet, in dem Kinder aller Schulformen zwischen 8 und 14 Jahren eigene Einschätzungen, Ideen und Vorstellungen zum Schulalltag entwickeln und präsentieren sollten. So ist eine umfangreiche Materialsammlung entstanden:

Vor allem der Projekt-Baukasten bietet viele Anregungen zur Entwicklung eigener Vorhaben und kann durch neue Arbeitsansätze erweitert werden. Alle Materialien können gegen Erstattung der Portokosten beim Projektveranstalter, dem JFC Medienzentrum in Köln, ausgeliehen werden (Tel. 0221 / 574 32 22, E-Mail infoSonderzeichenjfc.info). Siehe auch www.schule-aus-kindersicht.de im Internet.

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Liebe im Container

Die Reality-Show „Big Brother“ läuft zur Zeit immer noch im Fernsehen, kann aber nur noch durch immer derbere Tabubrüche Aufmerksamkeit erregen. Wohin dies führen kann, verdeutlicht der Film „Liebe ist möglich“ von Ralf Gerber und Michael Haag. Er orientiert sich dabei an den Versatzstücken des Originals wie dem knappen Einkaufbudget, sinnlosen Wochenaufgaben und dem allsehenden Auge der Kamera, das auch vor der Dusche nicht halt macht.

„Die „Hintergrundgespräche“ mit einem der Macher der Show unterstreichen die Mechanismen, mit denen hier normale Menschen durch direkte Manipulation und Schaffung extremer Situationen zu Laborratten gemacht werden“, schreibt das Magazin Merz – Zeitschrift für Medienpädagogik im April 2005. Für Schulklassen biete die Story den Einstieg in eine interessante medienpädagogische Diskussion, die die Gefahren und Schattenseiten solcher Shows zeigten. Das dürfte auch auf Jugendgruppen zutreffen. Wer das Thema Reality Shows aufgreifen möchte, hat mit dem Film eine gute Einstiegsmöglichkeit. Bezug: direkt bei den Filmemachern unter Tel. 0721 / 855 231 (www.liebe-ist-moeglich.de).

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Heimatlos im eigenen Land

Nach dem Sudan und dem Kongo ist Kolumbien das Land mit den meisten Binnenflüchtlingen, die „heimatlos“ im eigenen Land geworden sind. Seit die USA unter Bush Milliarden von Dollar zur Unterstützung von Präsident Alvaro Uribe einsetzen, der mit kompromissloser militärischer Härte vorgeht, ist der seit 40 Jahren andauernde Bürgerkrieg erneut eskaliert. Rund 80 % aller weltweit aus politischen Gründen ermordeten Arbeiterinnen und Arbeiter sterben hier.

Volker Hoffmann, schon im Jahr 2000 für seine Dokumentation über Kinder in Matagalpa (Nicaragua) mit dem Deutschen Menschenrechts-Filmpreis ausgezeichnet, zeigt in seinem Film über Kolumbien die persönlichen Schicksale Vertriebener und die engagierte Hilfe der deutschen Organisationen Caritas International und Misereor. Der Film wurde bereits in einer Kurzfassung im ZDF ausgestrahlt und eignet sich gut für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit, wenn man über ein 3.-Welt-Thema oder internationale Konflikte sprechen möchte.

Der Film ist als DVD oder VHS-Kopie erhältlich und kann zum Preis von 35 € (für Weltgruppen und Privatpersonen) per Telefon (0202 / 30 29 76) oder E-Mail (infoSonderzeichenweltfilme.de) bestellt werden.

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Hilfe für nichtbehinderte Geschwister

In Familien mit behinderten oder chronisch kranken Kindern wachsen deren Geschwister unter besonderen Bedingungen auf, denn das Augenmerk ist meist auf die behinderten Kinder gerichtet. Die spezielle Lebenssituation der Geschwister hingegen wurde bislang eher vernachlässigt. Dass auch sie Hilfe und Unterstützung brauchen, belegt eine Studie des Staatsinstituts für Familienforschung an der Universität Bamberg.

Ein vom Institut erstelltes Informationspaket wendet sich nun sowohl an die Eltern von behinderten Kindern als auch an die nichtbehinderten Geschwister verschiedener Altersstufen. Eine Bildergeschichte für 3-6-jährige thematisiert den Ärger, den der behinderte Bruder oder die Schwester hervorrufen kann. Der Briefwechsel „Freunde“ richtet sich an 7-12-jährige, und der „Check-up“ ist speziell für 13-17-jährige gedacht, die mit einem behinderten Geschwisterkind die Pubertät durchmachen.

Das Informationspaket ist im Internet als pdf-Datei verfügbar (www.ifb-bamberg.de/forschungen/Geschwister.htm) oder es kann als Mappe direkt beim Institut bestellt werden: Tel. 0951 / 965 25-0.

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Förderwettbewerb „Frieden für Europa“

Anlässlich des 60. Jahrestages des Kriegsendes hat der Fonds „Erinnerung und Zukunft“ zusammen mit dem MitOst e.V. den Wettbwerb „Frieden für Europa – Europa für den Frieden“ gestartet. Bis zum 15. Oktober 2005 können sich Partnerschaften von Schulen und Jugendgruppen aus Deutschland, Mittel- und Osteuropa oder Israel um eine Förderung ihrer gemeinsamen Projekte bewerben.

Das Thema lautet diesmal:

Welche Männer und Frauen haben sich aus den Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs und der Diktaturen des 20. Jahrhunderts heraus mutig und entschieden für den Frieden in Europa und in der Welt eingesetzt?

Die Partnergruppen erkunden, welche Menschen im öffentlichen Leben oder ihrem privatem Umfeld zum Frieden beigetragen haben, welche Lebensgeschichte hinter ihrem Einsatz steht und aus welchen Erfahrungen und Überzeugungen heraus sie sich für den Frieden engagiert haben.

Projektgruppen können sich zunächst mit einer Projektskizze bewerben. Eine Jury wählt die besten Ideen aus und fordert dann die Einsender zur Antragstellung auf. Das Alter der Teilnehmer sollte zwischen 14 und 23 Jahren liegen.

Wer sich mit einer Projektidee bewerben möchte, kann im Internet unter www.frieden-fuer-europa.de ausführliche Informationen finden. Telefonische Fragen beantwortet Programmleiterin Ulrike Daniel unter der Nummer 030 / 31 51 74 77.

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Gladiatoren vor!

(Großflächenspiel „Gladiatorenkampf“ des CVJM-Westbund)

An dieser Stelle ist in der Druckausgabe ein Original-Text wiedergegeben. Wer an diesem Artikel Interesse hat, wende sich bitte ans Jugendpfarramt.

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„It’s gospel time again“

Seit 1999 gastiert einmal im Jahr der „L.A. Gospel Music Workshop“ in der Kölner Friedenskirche der Baptisten. Vom 3.-6.11. ist es wieder soweit. Unter professioneller Anleitung können 120 Gospel-Begeisterte zehn Songs einstudieren und aufführen, heißt es in der Einladung. Dazu sind weder Notenkenntnisse noch Chorerfahrung nötig. Jeder, der gern Gospel singt, kann sich anmelden. Voraussetzung ist nur Tonsicherheit beim Nachsingen von Chorstimmen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 70 € (45 € ermäßigt). Weitere Informationen und das Anmeldeformular sind im Internet zu finden (www.friedenskirche-koeln.de, Rubrik Aktuelles). Und unter Tel. 0221 / 37 33 60 ist Daniel Novak zu erreichen, der gern weitere Fragen beantwortet.

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News4U geht in die 4. Runde

Das Journalistentraining „news4U – Jugend macht Medien“ startet noch in diesem Jahr in die 4. Runde. Jugendliche im Alter von 16 bis 19 Jahren mit journalistischen Interessen und Vorerfahrungen können sich für diese Ausbildung bewerben. News4U wird durchgeführt vom Amt für Jugendarbeit und dem Medienverband der EKiR.

In Wochenendseminaren werden insgesamt 12 Jugendliche über einen Zeitraum von ca. 6 Monaten in allen journalistischen Sparten wie Print, Hörfunk, Fernsehen und Online-Journalismus theoretisch und praktisch von erfahrenen Referenten geschult. Wie frühere Durchgänge zeigen, kann das Journalistentraining durchaus die Weichen für eine berufliche Zukunft stellen.

Das Auswahlverfahren findet Ende November statt, das Training beginnt dann 2006. Die genauen Bedingungen enthält ein Flyer, der Anfang Oktober vorliegen wird und telefonisch bei Jutta Hölscher, Referentin für Medienpädagogik im Amt für Jugendarbeit, angefordert werden kann (Tel. 0211 / 36 10-282).

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Orientierungstagungen leiten lernen

Für SchülerInnen weiterführender Schulen bietet die Evangelische Schüler- und Schülerinnenarbeit im Rheinland (ESR) regelmäßig Tagungen zur Orientierung und Reflexion an, kurz ORT-Tagungen genannt. Diese in der Regel dreitägige Veranstaltung in einer Jugendbildungsstätte soll die Möglichkeit bieten, Lebensfragen (z.B. Was gibt meinem Leben eine Sinn? Welchen Glauben suche ich? Wie gestalte ich die Zukunft?) anders anzugehen. Die Nachfrage nach diesen Tagungen steigt stetig.

Aus diesem Grund bietet die ESR ab Herbst eine neue Ausbildung an: „ORT-Tagungen leiten lernen“. Zielgruppe sind z.B. Studierende der Theologie oder (Sozial-)Pädagogik. Es kann auch ein Zertifikat erworben werden.

Die Ausbildung ist auch gedacht für Ehrenamtliche, die beruflich zu stark eingebunden sind, um sich regelmäßig engagieren zu können, der Ev. Jugendarbeit aber weiterhin treu bleiben möchten. Den Flyer dazu gibt es bei der ESR, die natürlich auch für weitere Fragen zur Verfügung steht: Tel. 0211 / 36 10-270, Fax –272, Internet www.esr-online.de.

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Weitergedacht

Jugendliche beobachten den Kirchetag (Auswertung der Fragebögen)

An dieser Stelle ist in der Druckausgabe ein Original-Text wiedergegeben. Wer an diesem Artikel Interesse hat, wende sich bitte ans Jugendpfarramt.

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